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Volles Korn für die Gesundheit

Immer  mehr  Studienergebnisse  zeigen,  dass eine ballaststoffreiche Ernährung,  die auch  Vollkornprodukte  umfasst,  ein  Schlüssel  für  die  Gesundheit ist.  Doch  es  ist  nicht so leicht, die gesunden Varianten von Brot und Brötchen auch zu identifizieren. 

Jahrzehntelang wurde versucht, sie aus der  Nahrung  zu  eliminieren,  nun entdecken immer  mehr  Forscher,  dass  sie  ein  wahres Gesundheitselexier sind: Ballaststoffe, unverdauliche  Nahrungsbestandteile,  wie  sie  in Vollkornprodukten,  Gemüse  und  Obst  vorkommen.

Aktuelle  Studien  zeigen,  dass  eine  ballaststoffreiche  Kost  den Krankheitsverlauf  von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen (Arthritis) positiv beeinflussen kann, die Knochen stärkt, sich positiv auf die Darmgesundheit auswirkt und sogar die Überlebenschance  bei  Darmkrebs erhöht.  Umgekehrt  gibt  es  Studien,  die  darlegen,  dass  ein Mangel an allaststoffen in der Nahrung möglicherweise mitverantwortlich ist für die stetige  Zunahme  an  MS-Erkrankungen  in  den  hochindustrialisierten  Ländern.  Kein Wunder: Forscher haben auch herausgefunden, dass ballaststoffarmes Fastfood das Immunsystem aggressiver macht.

Ein Wirkmechanismus der gesundheitsfördernden Stoffe ist mittlerweile bekannt: Ballaststoffe aus Obst und Gemüse werden von bestimmten Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut, die entzündungshemmend wirken. 

Vollkorngetreide, das die gesamten Bestandteile der gereinigten Körner enthält, kann noch mehr: Es beschleunigt den Stoffwechsel, was bewirkt, dass während der Verdauung weniger Kalorien aus der Nahrung aufgenommen werden. Wer abnehmen will könnte von Weißmehlprodukten auf Vollkorn umsteigen und damit die Energiebilanz der Nahrung um 100 kcal reduzieren. Produkte aus Vollkornmehl machen zudem länger satt und wirken sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus.


Volles Korn oder voll daneben?

Mehr Gemüse und Obst auf dem Speisezettel erhöhen den Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung ebenso wie die Entscheidung für Vollkornprodukte beim Bäcker. Letzteres ist jedoch nicht immer so leicht.

Bittet man um Vollkornbrötchen, heißt es schon mal ja, man habe eine dunkle Variante. Bei genaueren Nachfragen stellt sich heraus: Es sind Roggenbrötchen.

Zwar enthält Roggen etwas mehr Ballaststoffe als Weizen, aber aus dem vollen Korn wurden diese Brötchen nicht hergestellt. Die Verkäuferin weist auf eine andere Sorte hin.  Ob es Körnerbrötchen sein sollen? Oder Mehrkornbrötchen? Nein, danke. Brötchen mit ein paar aufgestreuten Körnern sind meist nicht aus Vollkorn. Häufig bestehen sie aus raffiniertem Weißmehl, und ein paar „Dekokörner“ oben drauf machen sie auch nicht viel gesünder. Auch Mehrkornbrötchen bestehen häufig aus Auszugsmehl, das mit Leinsamen, Sonnenblumenkernen oder Sesamsaaten angereichert wurde. 

Ähnliche Missverständnisse gibt es auch beim Kauf eines Vollkornbrotes – auf die Nachfrage wird ein grobes Schrotbrot angeboten, das nicht jeder mag. Dass es feiner ausgemahlenes Vollkornmehl gibt, scheint nicht überall bekannt zu sein. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass eine dunkle Farbe des Brotes nicht unbedingt mit dem Ballaststoffgehalt zusammenhängen muss. Manchmal rührt sie von einem höheren Roggenanteil  her,  manchmal  von  zugesetztem  Malz, dass  die  Backwaren  dunkler aussehen lässt. Gut beraten ist man meist in Biobäckereien und Naturkostläden, für die der Begriff „Vollkorn“ sozusagen zum täglich Brot gehört.


Umsteigen auf Vollkorn leicht gemacht

Wer sich schwer tut, auf die gesunden Varianten umzusteigen, der sollte folgende Tipps beherzigen: Wie bereits erwähnt muss Vollkornmehl nicht zwangsläufig grobe Schrotanteile  enthalten,  es  kann  auch  feiner gemahlen  werden.  Produkte  aus  solchem Mehl sind für Kinder, Menschen mit Kauproblemen und Einsteiger gut geeignet. Wer selbst backt, kann weißes Auszugsmehl langsam immer mehr durch Vollkornmehl ersetzen oder aber Mehl mit einer höheren Typenzahl verwenden.

Die Mühlen der Ernährungsumstellung mahlen langsam,  aber die Mühe lohnt sich, der Gesundheit zuliebe.

Quelle: www.dgk.de

 

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