Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Gesundheit »» Gesundheitstipps

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Erste Hilfe

Gesundheitslexikon

Gesundheitstipps

Fit durch das Jahr

Kind & Gesundheit

Allergien

Neurodermitis

Diabetes

 

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

27.06.2019

Gemüse-Eis – Lecker, vegan, gesund, schnell

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Fasten „light“ - Manchmal sollte es auch etwas weniger sein ...

Eine kalorienreduzierte Diät hat Affen jüngsten Studien zufolge vor Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem Abbau der Hirnsubstanz geschützt. Doch nicht nur das, die Tiere lebten auch länger als ihre Artgenossen in der Vergleichsgruppe. Letztere ernährten sich so, wie wir es heute hierzulande tun: Sie durften essen, soviel sie wollten.

Auch vom Fasten wird angenommen, dass es die Gesundheit fördert. Es ist in der Natur gang und gäbe. Die wohl unbestrittenen Weltmeister im Fasten sind, so die Carstens-Stiftung – Fördergemeinschaft Natur und Medizin, die Pinguine – sie fasten sechs Monate am Stück. Viele andere Tierarten tun es ihnen gleich. Sie fasten den Winter über, ziehen sich in den Winterschlaf zurück oder müssen als Zugvögel auf langen Wegstrecken ohne Nahrung auskommen. Auch der menschliche Körper ist in seiner Biologie auf Notzeiten eingestellt, in denen das Nahrungsangebot ausbleibt – und ebenso darauf, sich in guten Zeiten Reserven anzulegen.

Das heutige Dauerangebot an Nahrungsmitteln verhindert jedoch, dass es in der westlichen Welt überhaupt zu derartigen Notzeiten kommt. Im rechten Moment Messer und Gabel zur Seite zu legen, fällt den meisten schwer. Die Folgen dieser Situation sind unübersehbar: Zahlreiche Menschen sind übergewichtig oder leiden an ernährungsbedingten Erkrankungen. In der Naturheilkunde wird Fasten daher als Therapiebaustein eingesetzt. Vor allem bei chronischen Schmerzen, rheumatischen Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben sich Erfolge in Studien gezeigt. Wer erstmals eine Heilfasten-Kur plant, sollte dies in einer Fastenklinik machen oder sich nach Rücksprache mit seinem Arzt einer angeleiteten Fastengruppe anschließen.

Für ein Fasten „light“, dass sich leicht in den Alltag integrieren lässt, eine gute Wirkung erzielt und auch einem ersten Reinschnuppern in das Fasten dient, empfiehlt die Carstens-Stiftung u. a. folgende Maßnahmen:


  • Drei geregelte Mahlzeiten am Tag mit anschließenden "Fastenpausen" (4-5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten) sind verträglicher als permanent kleine Snacks, die das Verdauungssystem ununterbrochen auf Trab halten.


  • Wem der Verzicht auf Snacks zu schwer fällt, der kann sich gesunde, leichte Zwischenmahlzeiten angewöhnen, wie z. B. ein Glas Gemüsesaft oder eine Gemüsebrühe.


  • Nicht zu spät zu schwer essen. Nehmen Sie sich z. B. vor, nach 19-20 Uhr nichts mehr zu essen und macht euch vorher zum Abendbrot gedünstetes Gemüse oder püriert das Ganze zu einer bekömmlichen Suppe. Wer möchte, kann das Abendessen – ab und an – vollständig ausfallen lassen ("Dinner-Cancelling"). Manchen Menschen fällt es hingegen leichter, gelegentlich auf das Frühstück zu verzichten.


  • Viel trinken, mindestens 1,5l täglich – am besten Wasser oder Tee.


  • Legt einmal in der Woche einen Entlastungstag ein, an dem ihr z. B. nur 1,5 kg Obst über den Tag verteilt zu euch nehmt. Alternativ könnt ihr auch 40g Vollkornreis (3 Portionen über den Tag verteilt) oder 700g Pellkartoffeln mit etwas gedünstetem Gemüse genießen.


  • Belasst es möglichst bei 2-3 Eiern und 1-2 Portionen Fleisch oder Wurst pro Woche. Esst stattdessen mal Fisch oder einfach vegetarisch.


  • Chronischer Stress führt nicht nur zu einer verminderten Nährstoffaufnahme, sondern auch zu einem Verlangen nach fett- und zuckerreichen Speisen. Achtet auf regelmäßige leichte Bewegung und gönnt euch ausreichend Entspannungsphasen.



Quellen:

(1) Carstens-Stiftung, Fördergemeinschaft Natur und Medizin: Top 10 Fasteneinstieg leicht gemacht – Therapeutische Wirkung und Tipps; Newsletter April 2014
(2) Ricki J. Colman et al.: Caloric restriction reduces age-related and all-cause mortality in rhesus monkeys; Nature Communications 5,Artikel Nr.: 3557 doi:10.1038/ncomms4557, online publiziert am 1.4.2014


Heike Stahlhut, www.dgk.de


 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Gesundheitstipps

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

kleine Auszeit

Yoga zum Mitmachen

Du brauchst eine kleine aktive Auszeit! Dann lade ich dich herzlich ein, bei meinem Yogaflow zum Thema "Frühlingserwachen" mitzumachen.




Quicklinks



Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>


Aus der Bücherecke

Heidi

lesen


 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz