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Nur geimpft im Garten werkeln

Frühlingsgefühle allenthalben: Erste wärmende Sonnenstrahlen locken nach draußen, Spazierengehen und Radfahren wecken die Lebensgeister. Frühlingsblüher wie Krokusse drängen ans Licht und alle Gartenfreunde können es kaum erwarten, loszulegen mit graben, hacken und pflanzen. Doch wann habt ihr zuletzt einen Blick auf euren Impfpass geworfen? Den Impfschutz sollte man besser gut im Blick haben ...

Das Institut für Demoskopie in Allensbach hat nachgefragt und fand heraus: Nur 47 Prozent der Bevölkerung achtet auf die regelmäßigen Tetanus- Auffrischimpfungen, und gar nur jeder Fünfte auf die Diphtherie-Impfung. Dabei ist es besonders für Gartenfreaks ratsam, immer ausreichend gegen Tetanus - den Wundstarrkrampf - geimpft zu sein. Alle zehn Jahre ist dieses „Update“ in Sachen Impfschutz notwendig, und zweckmäßigerweise gleich in einer Kombinationsimpfung mit Diphtherie und Keuchhusten.

Aber zurück zum Wundstarrkrampf. Die dafür verantwortlichen Bakterien, Clostridium tetani, sind Überlebenskünstler und überstehen sogar widrige Bedingungen jahrzehntelang.

Dazu wandeln sie sich vom aktiven Keim in die Sporenform um und überleben problemlos in Erde, Staub oder in Tierkot. Auch an Pflanzen haften die Sporen, und so kann schon ein kleiner Dornenstich fatale Folgen haben. Und wer kommt schon unverletzt aus dem Garten, kleine Schrunden und Kratzer holt man sich immer. Tiefe Wunden, an die kaum Luft kommt, sind der ideale Nährboden für die Keime. Wenn Tetanussporen in Wunden gelangen, wandeln sie sich zurück in die aktive Form, die Bakterien vermehren sich und geben Giftstoffe ins Gewebe ab. Diese Toxine gelangen entlang der Nervenbahnen bis ins Rückenmark. Sie stören massiv bestimmte Vorgänge in der „Datenübertragung“ zwischen Nervenzellen und so gerät die Muskulatur unter außergewöhnliche Spannung. Schmerzhafteste Krämpfe, oft ausgelöst durch optische und akustische Reize, sind die Folge. Atemprobleme kommen hinzu, der Patient ist währenddessen bei vollem Bewusstsein.

Eine intensivmedizinische Therapie ist unumgänglich, aber dennoch sterben bis zu 20 Prozent der Patienten. Die vergleichsweise leichtere Form tritt auf, wenn nur eine Teilimmunität vorhanden ist, zum Beispiel wenn die Auffrischimpfung überfällig ist. Dann treten die Krämpfe möglicherweise „nur“ an der Stelle auf, wo die Keime über eine Wunde in den Körper gelangt sind.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung ausnahmslos jedem in regelmäßigen Abständen, damit man auch bei vermeintlich harmlosen Wunden keine bösen Überraschungen erlebt. Zum Nachlesen gibt es die Impfempfehlungen der STIKO unter www.stiko.de. Auf der Webseite des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. www.dgk.de sind gut verständliche Informationen zum Impfschutz zu finden. Wer sich persönlich beraten lassen möchte, kann dies in der telefonischen Impfsprechstunde tun, die jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr geschaltet ist (Tel. 06421 / 293 -188).

Quelle: www.dgk.de
Foto: Lightpoet-Fotolia.com

 

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