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Zähneknirschen - oft unterschätzt

Enorme Kräfte schaden nicht nur den Zähnen

Als ich vor Jahren in eine andere Stadt zog und somit auch den Zahnarzt wechselte, stellte dieser fest, dass ich enorme Muskelpakete hätte. Ich bin wenig athletisch gebaut und war sehr erstaunt über diese Diagnose. Nachdem einige Sekunden verstrichen waren, kniff er mir kurz in die Wangen und sagte: „Die sitzen hier!“ Ursache dieser Muskelpakete an der ungewöhnlichen Stelle, so erfuhr ich, sei mein Knirschen mit den Zähnen.

Laut statistischem Jahrbuch 2010/2011 der Bundeszahnärztekammer bin ich nicht die Einzige, die mit den Zähnen knirscht. 80 Prozent der Zahnärzte beobachten bei ihren Patienten vermehrtes Zähneknirschen und Pressen mit den Zähnen. Etwa acht bis fünfzehn Prozent der Frauen und drei bis zehn Prozent der Männer sind davon betroffen. Besonders häufig tritt das Phänomen in der Altersgruppe zwischen 35 und 45 Jahren auf.

Das Kiefergelenk ist das meist genutzte Gelenk des Körpers, denn auch beim Sprechen und Schlucken ist es aktiv. Gleichzeitig ist es das kleinste und beweglichste Gelenk. Beim Zähneknirschen und dem Aufeinanderpressen der Kiefer, in der Fachsprache auch Bruxismus genannt, wirken enorme Kräfte zwischen Ober- und Unterkiefer: Bei Frauen können Kräfte bis zu 300, bei Männern sogar bis zu 400 Kilogramm entstehen.

 

Auswirkungen auf den ganzen Körper

Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Zähne, die sehr empfindlich sein können,  deren Zahnschmelz abgerieben wird und deren Struktur brüchig werden kann. Auch Muskelverspannungen im Kopf-, Nacken- und Rückenbereich, bis hin zu Bandscheibenvorfällen und Kieferarthrose werden beobachtet.

Ursache für die vermehrte Aktivität im Kiefergelenk ist meistens Stress. Und dies scheint nicht neu zu sein, denn verschiedene Redewendungen zeigen, dass Psyche und Zähne enger miteinander verknüpft sind, als man denkt. Wenn man beispielsweise einen Auftrag unter Zeitdruck erledigen muss, heißt es „die Zähne zusammen beißen“ oder „mit Biss an der Sache arbeiten“. Menschen die sich nicht entscheiden können, „kauen auf einem Problem herum“, und wer den Druck erhöhen will, „fühlt anderen auf den Zahn“.

 

Stressabbau entlastet den Kiefer

Erste Maßnahmen für Knirscher ist eine Aufbiss-Schiene. Dabei handelt es sich um eine Kunststoffschiene, auch „Brille für die Zähne“ genannt, die nachts getragen wird und verhindert, dass die Zähne in direktem Kontakt miteinander stehen. Zudem  verringert sie die Kieferbewegungen und verteilt den Druck gleichmäßiger.

Wichtig ist es jedoch, Stress und Anspannung nachhaltig abzubauen. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Atemübungen helfen dabei. Ich mache jetzt neben den Entspannungsübungen regelmäßig Sport und sorge dafür, dass nicht nur die Muskeln am Kiefer gut trainiert sind, sondern auch der Rest des Körpers!

 

Quelle: DGK / Sabine Stübe-Kirchhof
Bildquelle: Pete Saloutos – Fotolia.com / Entspannungstraining

 

 

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