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Silvesterknaller: Ohrfeigen für unser Gehör

Feuerwerkskörper-Lärm kann zu dauerhaftem Hörschaden führen / Jährlich 8.000 Betroffene

Bald haben Feuerwerkskörper, Raketen, Böller und Signalpistolen wieder Konjunktur. HNO-Ärzte allerdings auch! Nach altem Brauch wird an Silvester zünftig und auch lautstark gefeiert. Das soll böse Geister vertreiben und das neue Jahr willkommen heißen. Doch Vorsicht! Die lauten Explosionen können Ohrensausen oder gar dauerhafte Hörschäden verursachen. So sind zu Jahresbeginn die HNO-Praxen besonders voll: Rund 8.000 Innenohrverletzungen sind jedes Jahr nach Silvester zu beklagen.

Silvesterböller erreichen eine Lautstärke, die höher liegt als die eines Presslufthammers oder einer Motorsäge. Tückischerweise wird das subjektiv gar nicht so laut empfunden. Doch wer den Knallern zu nahe kommt, schädigt sein Gehör!

Knall- und Explosionstraumata durch Feuerwerkskörper werden durch Impulslärm, d. h. durch Lärm mit hohen Schalldruckspitzen, hervorgerufen. Schallimpulse von Feuerwerkskörpern – gezündet in einem Abstand von zwei Metern – können Spitzenpegel von 145 bis über 160 Dezibel (dB) erreichen (zum Vergleich: ein Düsenflugzeug liegt bei ca. 150 dB). Bei öffentlichen Feuerwerken werden in unmittelbarer Umgebung Spitzenpegel von bis zu 190 dB und in weiterer Entfernung noch circa 150 dB gemessen. Signal- und Schreckschusspistolen erreichen Pegel bis maximal 181 dB. Solcher Impulslärm durch Knaller und Böller ist fürs Gehör gefährlicher als Dauerlärm, warnen Experten.

In einer von Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Zenner (HNO-Universitätsklinik Tübingen) geleiteten Untersuchung wurden zum Jahreswechsel 1999/2000 deutschlandweit Daten von Patienten mit Gehörschäden durch Silvester-Feuerwerkskörper erhoben. Nach Hochrechnung der erfassten Daten schätzten die Mediziner eine Gesamtzahl von 8.160 hörgeschädigten Patienten in der Silvesternacht. Übrigens waren Männer dreimal häufiger betroffen als Frauen, und fast 60 Prozent der Patienten waren unter 25 Jahre alt. In 84 Prozent aller Fälle war Tinnitus begleitendes oder Hauptsymptom. Jeder Zwanzigste trug einen Trommelfellschaden davon.

 

Tipps, damit das Gehör keinen Schaden nimmt

  • Lest die Anleitung der einzelnen Produkte gründlich durch und befolgt die Warnhinweise genau. Haltet ausreichenden Abstand zu Böllern & Co!
  • Achtet darauf, dass keine Knallkörper oder Schreckschusspistolen in Ohrnähe abgefeuert werden!
  • Verwendet sicherheitshalber einen Gehörschutz – einfache Ohrstöpsel tun's auch.
  • Und: Böller gehören nicht in die Hände von Kindern! Sie unterschätzen die Gefahr. Außerdem gefährden sie sich und andere, weil sie häufig unachtsam sind.

 

Quelle: dgk
Foto: Pixelio/Köster

 

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