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So richtig nett ist's nur im Bett

Schlafdauer hat Auswirkungen auf die Gesundheit - zu kurz ist schlecht, zu lang aber auch

 

Jetzt in der dunklen Jahreszeit ist es doch am schönsten im Bett! Man möchte am liebsten den ganzen Tag verschlafen. Und Schlaf ist doch so gesund! Aber auf die Dauer kommt es an! Zwar ist der Bedarf individuell sehr unterschiedlich, doch scheint es eine durchschnittliche Stundenzahl zu geben, die uns am besten gesund erhält: Sieben Stunden pro Nacht sind das optimale Maß. Das jedenfalls geht aus Untersuchungen hervor, deren Ergebnisse Wissenschaftler der Universität von Warwick und des University College London 2007 veröffentlichten.

Ein Team um Professor Francesco Cappuccio hatte an 10.308 Angestellten des Öffentlichen Dienstes Großbritanniens untersucht, wie ihre Schlafgewohnheiten die Sterblichkeit beeinflussten. Zugrunde lagen Daten dieser Angestellten aus den Jahren 1985 und 1992. Diese wurden dann 2004 mit der Sterblichkeitsrate unter den Probanden verglichen.  Vergleichsgrundlage war diejenige Gruppe, die ihr Schlafverhalten zwischen 1985 und 1992 nicht verändert hatte: Sieben Stunden Schlaf pro Nacht war danach die angemessene Nachtruhe für einen Erwachsenen. Beim anschließenden Vergleich mit den anderen Gruppen wurden Alter, Geschlecht, ledig oder verheiratet, körperliche Fitness, Alkoholkonsum, Body-Mass-Index, Blutdruck, Cholesterinwerte oder Erkrankungen berücksichtigt.

Erstes Ergebnis: Wer lediglich fünf Stunden Schlaf bekam, hatte generell ein erhöhtes Sterberisiko und sogar ein doppelt so hohes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Damit wurde die These untermauert, dass uns Schlaf die nötige körperliche Erholung und Genesung gibt und Schlafmangel daher weitreichende negative Auswirkungen hat.

Denn zu wenig Schlaf kann zu Gewichtszunahme, Bluthochdruck oder Typ-2-Diabetes führen – alles Faktoren, die die Sterblichkeit beeinflussen.

Erstaunlicher ist das zweite Ergebnis der Studie: Denn die Wissenschaftler fanden ebenfalls heraus, dass auch zu viel Schlaf die Sterblichkeitsrate erhöhte: Für die Studienteilnehmer, die acht Stunden oder länger schliefen, war die Sterbewahrscheinlichkeit doppelt so hoch wie bei den Sieben-Stunden-Schläfern. Allerdings waren dabei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
eher selten die Todesursache.

Auch eine kalifornische Studie, die 2002 veröffentlicht wurde und die Daten von 1,1 Millionen Erwachsenen untersuchte, ergab, dass zu langer Schlaf schädlich sein kann. Ein Jahr später wurde eine kanadische Studie publiziert, die die Schlafgewohnheiten von mehr als 71.000 Frauen untersuchte und zu ähnlichen Ergebnissen kam: Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhte sich zwar einerseits bei weniger als fünf Stunden Schlaf täglich um 45 Prozent. Andererseits lag bei Frauen, die täglich neun bis zehn Stunden schliefen, das Risiko aber auch 38 Prozent über dem Durchschnitt eines Acht-Stunden-Schläfers.

Warum das so ist, weiß man nicht; es gibt bislang keine Untersuchungen darüber, warum offenbar auch zu viel Schlaf das Sterberisiko steigert. Als mögliche Ursachen für „ungesunden“ langen Schlaf vermuteten die Forscher der britischen Studie Depressionen, krebsbedingte Erschöpfungszustände oder sozioökonomische Gründe. Als Trost für alle Kurzschläfer sei aber gesagt: Neben der Schlafdauer ist für den Erholungswert vor allem die Qualität des Schlafes entscheidend.

Quelle: DGK
Fotos: schlafender Mann: PhotoDisc, weitere: www.sxc.hu

 

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