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23.06.2017

Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System

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Hitzeschutz für die Kleinen

Heiße Sommertage sind für Babys und Kleinkinder kein ungetrübtes Vergnügen, denn sie können sich noch nicht so gut den hohen Temperaturen anpassen. Mit unseren Tipps können Eltern und Kinder ohne gesundheitliche Bedenken die schönste Zeit des Jahres genießen.   

 

Kinder reagieren anfälliger auf Hitze

Wie bei den Erwachsenen versuchen auch Kinderkörper über das Schwitzen, den Wärmehaushalt zu regulieren. Die überschüssige Wärme wird über die Haut abgedampft. Bei hohen Temperaturen wird der kleine Körper überlastet, denn im Verhältnis zu ihrem Körperinneren haben Babys und Kleinkinder eine größere Hautoberfläche als Erwachsene. Wenn die Hitze aber nicht mehr nach außen abgegeben wird, kollabieren die kleinen Körper. Es drohen lebensgefährliche Folgen.  

 

Bitte kein Hitzestau

Enge und wenig luftdurchlässige Kleidung verstärken genauso wie zu warme Sachen den Wärmestau. Außerdem sollten sich nicht nur die Kleinkinder in Räumen aufhalten, in denen die Luft zirkulieren kann. Wenn das Kinderzimmer direkt unter dem Dach liegt, lohnt es sich, einen Ventilator aufzustellen. Vorsicht geboten ist auch bei Fahrradanhängern oder Kinderwagen mit Plastikhaube, wo sich die Luft aufstauen und erhitzen kann.

Im Auto können sich die Temperaturen dank der großen Scheiben bis auf 80 Grad aufheizen. Das geht rasend schnell. Schon wenige Minuten in diesem Brutkasten können für Babys und Kleinkinder tödlich enden, was Horrormeldungen Sommer für Sommer beweisen. Auch wenn es gerade bedeckt ist, lasst bitte niemals eure Kinder im Wagen sitzen. Auch wenn es noch so bequem ist und ihr nur eben die Kontoauszüge holen wollt. Es kann immer etwas passieren. Ein leicht geöffnetes Seitenfenster schafft keine Erleichterung, und der Schatten der Bäume wandert viel zu schnell weiter.

 

Empfindliche Babyhaut

In den ersten Lebensjahren haben Kinder noch keinen vollständig entwickelten UV-Eigenschutz. Halten sich die Kleinen viel in der Sonne auf, vor allem auf Reisen in südlichen Ländern, erhöht sich das Hautkrebsrisiko. Babys sollten in den ersten beiden Lebensjahren überhaupt nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Auch nicht mit Sonnenschutzmitteln, die die empfindliche Babyhaut belasten. Außerdem können Babys sich die Creme in die Augen schmieren oder in dem Mund nehmen. Übrigens bildet sich das wichtige Vitamin D auch bei indirekter Sonneneinstrahlung. 

 

Ungetrübter Sommerspaß für kleine Racker

Kinder müssen bei heißem Wetter nicht den ganzen Tag drinnen bleiben. Aber es macht Sinn, anstrengende Ausflüge am Vormittag oder in den späteren Abendstunden zu erledigen. Die Kinder sollten nicht gerade in der heißen Mittagssonne toben.

Meidet an heißen Tagen Orte, in denen sich die Hitze staut. Besser sind Parkanlagen oder Schwimmbäder mit üppigem Baumbestand, der reichlich Schatten spendet.

Der Bräunungswahn sollte nicht auf Kinder übertragen werden. Der beste Sonnenschutz der Kleinen ist neben Schatten auch die Kleidung. Mit einem weitem T-Shirt und einem Hut mit breiter Rundumkrempe können die Kids unbesorgt eine Sandburg bauen. Wählt bunte Kleidung, da diese besser das Licht absorbieren als weiße und schwarze. In Ländern wie Australien gehen die Menschen sogar im T-Shirt schwimmen.

Sonnenschutzmittel für Kinder sollten einen hohen Lichtschutzfaktor zwischen 20 und 30 haben. Aber auch wasserfeste Mittel schützen nicht ewig vor den schädlichen Strahlen der Sonne. Also lieber immer wieder in den Schatten zurückziehen und die Hauttemperatur der Kleinen überprüfen. Wenn es nötig erscheint, die Haut mit lauwarmen Tüchern vorsichtig kühlen.

Augenärzte empfehlen für die empfindlichen Kinderaugen Sonnenbrillen. Kinder finden Brillen zwar cool und setzen sie sich gerne auf, genauso schnell fliegen die Brillen dann aber auch in die Ecke. Dann sollte zumindest auf eine Kopfbedeckung geachtet werden, die die Augen vor dem grellen Sonnenlicht schützt. Wenn ihr von Beginn an auf die Kopfbedeckung achtet, werden sich die Kleinen daran gewöhnen und sie akzeptieren.

 

Flüssigkeit tanken

Damit der Kreislauf nicht schlapp macht, müssen Kinder und Erwachsene viel trinken. Kinder verlieren viel Flüssigkeit, wenn sie in der Hitze herumtollen und schwitzen. Bietet ihnen jede Stunde etwas zu trinken an, denn Durst ist schon ein Zeichen, dass der Körper unter Flüssigkeitsmangel leidet. Tolle Durstlöscher sind Mineralwasser, Früchtetees und die beliebte Schorle.

Aber auch durch Speisen kann der Flüssigkeitshaushalt reguliert werden. Fantastisch sind Gurken, Melonen und Früchte, die nicht den Kreislauf belasten, und immer im Gepäck dabei sein sollten.

 

Wenn Sonne krank macht

Achtet darauf, dass die Kinder nicht überhitzt ins Wasser springen. Sie sollten sich vorher unter der Dusche etwas abkühlen, sonst könnte ihr Kreislauf zusammenbrechen. Auch nach einer üppigen Mahlzeit muss sich der Körper erst eine halbe Stunde erholen für einen ungetrübten Badespaß.

Wenn Kinder ermattet sind oder über Kopfschmerzen klagen, wird es höchste Zeit, sich in kühle Räume zurückzuziehen. Bei einer Hitzeerschöpfung sollte der Körper durch ein Fußbad gekühlt werden und die Kinder sollten viel trinken. Bessert sich der Zustand nicht, solltet ihr einen Arzt aufsuchen.  (af)

 

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