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Neurodermitis-Diäten sind unnötig

Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten seltener als gedacht
- Neue Broschüre der Aktion Gesunde Familie -

Viele Menschen, die an Neurodermitis leiden, verzichten auf zahlreiche Lebensmittel, weil sie glauben, allergisch darauf zu reagieren. Doch Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten lösen viel seltener Juckreiz und Hautausschlag aus, als viele denken. Dies teilt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) im Rahmen seiner Aktion Gesunde Familie mit. Eine pauschale Diät ist deshalb bei Neurodermitis überflüssig. Diese und viele weitere Tipps, auch zur Basispflege und zu modernen Behandlungsmethoden mit kortisonfreien Cremes, enthält die neue Broschüre der Aktion Gesunde Familie "Das kleine Neurodermitis-Lexikon".  

Exotische Obstsorten wie Kiwis oder Mangos lösen bei manchen Hautpatienten einen akuten Krankheitsschub aus. "Bis heute ist jedoch nicht eindeutig bewiesen, welchen Einfluss die Ernährung auf den Zustand der Haut hat", sagt Sonja Lämmel, Ökotrophologin und Ernährungsexpertin des DAAB. "Bekannt sind Allergien auf Grundnahrungsmittel, wie Milch, Soja oder Hühnerei und Unverträglichkeiten von Zitrusfrüchten, Farb- und Konservierungsstoffen, die das Hautbild verschlechtern können. Doch grundsätzlich sind sie sehr viel seltener Auslöser von Juckreiz und Hautausschlag als befürchtet."

Genereller Verzicht auf bestimmte Lebensmittel bringt nichts. Tipp: Ernährungstagebuch führen

Säuglinge und Kleinkinder vertragen oft keine Kuhmilch und Hühnereier; auch Fisch, Weizen, Soja und Nüsse können Hautreaktionen hervorrufen. Ein jahrelanger Verzicht ist jedoch nicht notwendig, so Sonja Lämmel vom DAAB: "85 Prozent der Säuglinge mit einer Kuhmilchallergie können schon im dritten Lebensjahr bedenkenlos wieder Milch trinken. Hier genügt es, eine bestimmte Zeit darauf zu verzichten." Bei Jugendlichen und Erwachsenen kommt es häufiger zu pollenassoziierten Kreuzallergien: Wer auf bestimmte Pollen reagiert, verträgt oft auch keine rohen Äpfel, Karotten, Sellerie oder Paprika. Pauschale Empfehlungen oder spezielle Neurodermitis-Diäten, bei denen generell auf eine Reihe von Lebensmitteln verzichtet wird, hält der DAAB jedoch nicht für ratsam. "Neurodermitis ist immer ein sehr individuelles Geschehen. Deshalb sollte in jedem Einzelfall genau geprüft werden, was die Krankheit auslöst. Dies gelingt eher mit einem Ernährungstagebuch und der gezielten Suche nach verdächtigen Lebensmitteln als mit allgemeinen Ratschlägen", erklärt Expertin Lämmel.

 

Hautcreme hilft und verhindert Neurodermitis-Schübe

Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass es beim Verzehr bestimmter Lebensmittel zu einem akuten Ekzem-Schub kommt. Dieser kann mit dem Wirkstoff Pimecrolimus (Anbieter z.B. 3M Medica) sehr wirksam gebremst werden. Wird die Pimecrolimus-Creme schon bei ersten Anzeichen eines Schubs wie Kribbeln oder leichtes Kratzen auf der Haut eingesetzt, kann der Ausbruch verhindert werden. Bei regelmäßiger Anwendung wird die Zeit zwischen den Schüben deutlich länger. Ergänzt werden sollte die medikamentöse Therapie durch eine regelmäßige Basispflege mit wirksamen Pflegecremes (z.B. Physiogel A.I.Creme, rezeptfrei aus der Apotheke). Auf die bisher häufige, belastende Kortison-Therapie kann meist ganz verzichtet werden.

"Das kleine Neurodermitis-Lexikon" gibt Tipps rund um die Neurodermitis
Weitere hilfreiche Informationen und Experten-Tipps für Neurodermitiker und deren Angehörige gibt die Aktion Gesunde Familie des DAAB in ihrer neuen Broschüre. "Das kleine Neurodermitis-Lexikon" enthält leicht verständlich formuliert viele Ratschläge, die das Leben mit Neurodermitis erleichtern. Als Experten hat die Aktion u.a. den bekannten Wissenschaftsjournalisten Jean Pütz ("Hobbythek") gewonnen.

Die neue Broschüre kann kostenlos unter den Telefonnummern 02161/8149451 und 8149452 angefordert werden und steht auf der Internetseite der Aktion zum Download bereit: www.aktion-gesunde-familie.de.

 

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