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Tipps für Pollenallergiker

Bei Pollenallergie droht ein „Etagenwechsel” - Gefährliche Luftfracht ist schon ab Januar unterwegs

Die Nase läuft, die Augen tränen: Kündigt sich mit lautem „Hatschi“ schon wieder eine Erkältung an? Vielleicht steckt auch eine Allergie wie „Heuschnupfen“ dahinter... ?

Die Bezeichnung „Heuschnupfen” führt in die Irre: Eine Pollenallergie oder
allergische Rhinitis stellt sich nicht erst dann ein, wenn draußen auf den Wiesen das erste Gras gemäht und „Heu gemacht” wird. Blütenpollen von Gräsern, Bäumen, Sträuchern und Kräutern sind Auslöser für die vermeintlich grippeähnlichen Niesanfälle. Daher sprechen Dermatologen und Allergologen auch genauer von einer „Pollenallergie”.

Bereits ab Januar – im statistischen Durchschnitt rund drei Wochen früher als noch vor 20 Jahren - plagen Frühblüher wie Erle und Hasel den Pollenallergiker, zwischen März und April haben Birkenpollen Saison.

Von Mai bis Juli machen sich vor allem Gräser- und Getreidepollen bemerkbar. Kräuter wie Spitzwegerich, Beifuss und Brennnessel können bis in den Spätsommer hinein Beschwerden verursachen.

„Wer alle Jahre wieder zur ähnlichen Zeit anhaltenden „Schnupfen“ hat, sollte fachärztlich abklären lassen, ob und auf welche Pollen er allergisch reagiert“, empfiehlt Dr. Jürgen Katsch, Dermatologe und Allergologe aus München. Die typischen Anzeichen einer Pollenallergie sind Fließschnupfen oder auch eine verstopfte Nase und Niesattacken.

Die Augen tränen, brennen und jucken, sie sind gerötet und lichtempfindlich. Im Freien sind die Beschwerden besonders unangenehm. Pollenallergiker schlafen zudem schlecht, fühlen sich tagsüber müde, abgeschlagen und unkonzentriert. Sogar die Leistungsfähigkeit in Beruf oder Schule kann eingeschränkt sein.

Eine solche Pollenallergie ist also keineswegs nur eine „lästige Bagatelle“. Ohne adäquate Behandlung kann es zu dem gefürchteten „Etagenwechsel“ in die tieferen Atemwege kommen und ein allergisches Asthma kann sich entwickeln, erklärt Katsch.

Allergien treten zwar in jedem Lebensalter auf, doch häufig beginnt die „Karriere“ eines Allergikers bereits in der Kindheit mit Milchschorf bzw. Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien. Jedes vierte Kind bekommt eine Pollenallergie, jedes zehnte allergisches Asthma - Tendenz steigend. Eine solche unliebsame „Karriere“ sollte frühzeitig durch eine fachärztliche Diagnostik und Therapie beendet werden, betont Katsch.

Wurde eine allergische Rhinitis (Schnupfen) oder eine Bindehautentzündung - in der Fachsprache auch als allergische Konjunktivititis bezeichnet - diagnostiziert und konnten die verantwortlichen Pollen dingfest gemacht werden, gilt als Fundament jeder Behandlung: Die auslösenden Allergene so gut wie möglich meiden! Zusätzlich wird der Allergologe gezielt geeignete Nasensprays und/oder Augentropfen empfehlen, um die akuten Symptome zu lindern.

Mit einer Allergie-Impfung kann der Hautarzt-Allergologe eine übersteigerte
Reaktion des Immunsystems, die der Pollenallergie zugrunde liegt, ursächlich behandeln. Dabei wird der Allergen-Extrakt in steigenden Konzentrationen unter die Haut gespritzt, unter die Zunge getropft oder neuerdings als Grastablette zu sich genommen, um den Körper schrittweise gegen das je¬weilige Allergen unempfindlich zu machen. Die Behandlung muss meist über mehrere Jahre hinweg durchgeführt werden.

„Je nach Allergen haben wir bei bis zu 90 Prozent aller Patienten Erfolg. Kinder sprechen auf die Hyposensibilisierung besonders gut an“, berichtet Katsch. „Zusätzlich lässt sich hierdurch auch der „Etagenwechsel” zum Asthma sehr häufig verhindern.“


 

Hautarzt-Tipps für Pollenallergiker

  • Ein Pollenflugkalender und der Pollenwarndienst geben Auskunft, wann welche Pollen fliegen. Weitere Infos auch unter www.pollenstiftung.de.

  • In Zeiten starken Pollenflugs auf körperliche Anstrengungen im Freien verzichten.

  • Zur Zeit der heimischen Pollenbelastung lässt eine Auszeit im Hochgebirge oder am Meer Pollen-Allergiker aufatmen.

  • Die Fenster während der Pollenflugzeit – morgens ab 5 Uhr – geschlossen halten.

  • Vor dem Zubettgehen Haare waschen, Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen.

  • „Allergenfänger“ wie Vorhänge, Polstermöbel und Teppiche aus der Wohnung verbannen; abwischbare Möbel und Bodenbeläge bevorzugen.

  • Wohnungsfenster, Lüftung im Auto und Staubsauger mit einem Pollenfilter ausstatten.

  • Unbedingt das Rauchen aufgeben!


Weitere Infos bekommt ihr unter  www.medizin-online.de/uptoderm

 

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02.02.2010

Nase laufen - ade! (von Susi Neff)

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