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Wie oft muss Insulin gespritzt werden?

Verschiedene Therapien und unterschiedliche Insulinsorten ermöglichen individuelle Lebensweisen der Familien. Auf die einzelnen Formen einzugehen, würde diesen Artikel sprengen, darum umreiße ich nur kurz die gängigen Therapiemöglichkeiten.

So ist die konventionelle Therapie auf ein genaues Tagesschema angewiesen, spritzen und essen jeweils zu gleichen Zeiten. Mehr Freiraum gibt die intensivierte Therapie: Morgens und abends wird ein langsam wirkendes Basisinsulin, auch Basal genannt, gespritzt. Bei jeder Mahlzeit muss entsprechend für diese und (je nach Insulin) für eine zweite Mahlzeit, die nach ca. zwei Stunden eingenommen werden muss, gespritzt werden. Sie rechnen das Essen in BE´s, die Broteinheiten, um. Je nach Einstellung durch das Krankenhaus wird nun die für den entsprechenden Patienten ermittelte Insulinmenge (IE / BE = Insulineinheiten pro Broteinheiten) mit einem sogenannten Pen oder einer richtigen Spritze in die Bauchdecke, den Po, den Oberschenkel oder den Oberarm gespritzt. Danach muss in der Regel eine viertel Stunde gewartet werden, bis gegessen werden darf, damit das Insulin auch zum richtigen Zeitpunkt im Körper einsatzfähig ist.

Unterschiedliche Insulinsorten bieten eine weitere Verbesserung der lebenslangen Therapie. Diese allerdings bei Kindern anzuwenden ist zu Beginn der Manifestation des Diabetes nicht ratsam. Mit Humalog (um nur eine der Insulinsorten zu nennen), das sofort ins Blut geht, ist es möglich erst zu essen, und dann das fehlende Insulin, entsprechend der zu sich genommen BE´s, dem Körper zuzufügen.

Eine weitere Verbesserung wird mit einer Pumpe erzielt. Diese führt regelmäßig das "Basisinsulin" dem Körper zu. Zusätzlich zum Essen gibt man dann über den eingebauten Computer der Pumpe die benötigte Insulinmenge ein. Dieses wird von der Pumpe über einen Schlauch durch einen Katheter, der am Bauch klebt, abgegeben. Der Katheter muss allerdings alle 2- 3 Tage gewechselt werden, um eine Entzündung zu vermeiden, abgesehen von evtl. technischen Schwierigkeiten, regelmäßigen Wartungen und natürlich Ampullenwechseln.

Dennoch: die Pumpe ist zum jetzigen Zeitpunkt die beste Therapiemöglichkeit. Zu den regelmäßigen Insulingaben darf natürlich nicht vergessen werden, dass auch der Blutzucker vor jeder Mahlzeit gemessen werden muss. Und zusätzlich auch, bei Krankheiten oder Unwohlsein, vor sportlichen Aktivitäten, Klausuren etc.

 

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