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Wie kann man Allergien vorbeugen?

Matschen in Schlammpfützen und Regenwürmer essen 

Heutzutage ist es nichts Besonderes mehr, eine oder mehrere Allergien zu haben - schon kleinste Kinder leiden teilweise unter heftigen Reaktionen auf unverträgliche Stoffe.
Es ist mittlerweile schon fasst etwas Ungewöhnliches, Menschen zu treffen, die unter keinen Allergien leiden.

Eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts (befragt wurden 1000 Personen) im Auftrag der Initiative " Bleib gesund, mein Kind!" ergab, dass mittlerweile in jeder zweiten deutschen Familie jemand unter einer Allergie leidet.

Danach sagen 30% aller Deutschen und sogar 40 % der unter 30-Jährigen, sie hätten selbst eine Allergie. Frauen sind hierbei weit häufiger betroffen als Männer: 36 % der Frauen aber im Gegensatz dazu "nur" 23 % der Männer haben eine Allergie. Viele sind der Meinung, dass die Umweltverschmutzung oder eine falsche Ernährung zu Allergien führt.
Wie sieht es mit der "Vorbeugung" von Allergien aus: Kann man im Kindesalter schon darauf hinarbeiten, spätere Allergien zu vermeiden, oder zumindest die Empfindlichkeit abzuschwächen?

Unsere Eltern und Grosseltern kannten diese massive Verbreitung von Allergien und Unverträglichkeiten noch nicht in dem Maße, wie es heutzutage üblich ist. Woran liegt das?

Neben den bereits erwähnten Gründen (Ernährung, Umweltverschmutzung) kann eine weitere mögliche und mittlerweile medizinisch nachgewiesene Möglichkeit in der "Hygiene-Erziehung" der Kinder liegen:
Die Werbung macht es uns schon seit langem vor: Alles was uns (und vor allem unsere lieben Kleinen!)  umgibt muss am besten keimfrei und porentief rein sein: Angefangen vom Waschmittel über Reinigungsmittel bis zum Spülmittel in der Küche finden sich tendenziell immer mehr antibakterielle und keimtötende Stoffe, die unsere Wäsche, Teppiche und Kochlöffel nicht nur sauber, sondern am besten direkt steril machen sollen.
Auch viele Eltern zeigen ein anderes Reinheitsverständnis als noch vor einigen Jahren: Durch die verbesserte medizinische Aufklärung  und gepusht durch daran anlehnende Werbung sehen viele Eltern die Umgebung ihrer Kinder mit Bakterien und Viren verseucht, von den sie ihr Kind schützen müssen. Schon im Säuglingsalter wird peinlich genau auf Hygiene und Sauberkeit geachtet.

Die medizinische Weiterentwicklung und Aufklärung hat sicherlich viele Fortschritte gebracht und zur Verbesserung unserer medizinischen und gesundheitlichen Situation beigetragen, man sollte auf der anderen Seite aber auch nicht vergessen, dass die Stoffe die uns umgeben, nicht nur schädlich für uns sind: Der menschliche Organismus entwickelt seine Abwehrmechanismen größtenteils dadurch, dass er sich mit seiner Umwelt auseinandersetzt: Das Immunsystem muss sich an seiner Umwelt erproben und trainieren, wogegen es den Körper schützen soll. Etwas einfacher ausgedrückt: Lernt es die unverträglichen Einflüsse um sich herum nicht kennen, kann es keinen Schutz dagegen entwickeln.

Ein Immunsystem, dass vor allen Viren, Bakterien, Pollen, etc. beschützt wird, entwickelt keinen Schutz und reagiert dann bei einem Kontakt mit diesen Stoffen entweder gar nicht (man wird z.B. krank) oder überheftig (allergische Reaktion).

Es ist selbstverständlich, dass man für seine Kindern eine vernünftige Versorgung wünscht,  bei der man auf Sauberkeit, gute Nahrung, etc. achtet.

Andererseits ist es aber für die Immunsysteme der Kinder unbedingt erforderlich, sich an ihrer Umwelt zu trainieren: Dazu gehören Dinge wie : Auch bei schlechtem Wetter, Regen und Sturm mal draußen zu spielen, ausgiebig in Matschpfützen herumzuhüpfen, auch mal ein Stück vom Sandkuchen zu probieren, den man stolz in seiner Sandkastenbäckerei präsentiert, mit Tieren spielen, sie anfassen und streicheln.
Wir brauchen uns doch nur an unsere eigene Kindheit zu erinnern: Viele von uns werden sicher noch an den Regenwurm denken, den sie als Mutprobe verschlucken sollten - oder an die ausgiebigen Schlammschlachten nach langen Regenfällen. Wir haben es alle überlebt und sind nicht sterbenskrank geworden, oder?

Gerade solche Erinnerungen zeigen doch, dass eine Prise gesunder Menschenverstand gemixt mit dem was die Wissenschaft uns an neuen Erkenntnissen liefert, eine gute Mischung dessen ergeben, was uns gut tut und uns und unsere Kinder gesund erhalten kann.

Sonja Schmitt

 

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