Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Junge Familie »» It´s Baby-Time!

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Schwangerschaft

It´s Baby-Time!

Gymnastik in der Schwangerschaft

Stillzeit

Gymnastik zur Rückbildung

Services & Tipps

Vornamenslexikon

 

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Kindermedien

Grußkarten

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

21.08.2017

Fünf Tipps für Eltern zu Computerspielen

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Dreimonatskoliken

Alle Babys schreien. Im Alter von zwei Wochen bis etwas drei Monaten schreien sie besonders häufig und zwar vornehmlich in den Nachmittags- und Abendstunden. Wie viel ein Baby schreit, hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Sein ureigenes Wesen und auch die Lebensumstände können dazu beitragen, dass mache Säuglinge den Eltern mehr Sorgen bereiten als andere.
Eine „Ursache“ für das unerklärliche Schreien sind die so genannten Dreimonatskoliken. Darunter versteht man das Verhalten, das viele Babys in den ersten Lebensmonaten vor allem in den Abendstunden zeigen: Sie schreien, ziehen die Beine an und sind ganz schwer zu beruhigen. Viele Kinderärzte und Eltern sprechen in dieser Situation von einer "Kolik". Allerdings entspricht das keiner eindeutigen Diagnose im medizinischen Sinn, sondern es handelt sich vielmehr eine Beschreibung der Situation, für die es keine sofortige oder leicht erkennbare Ursache gibt.

Für die jungen Eltern ist diese Zeit oft frustrierend und auch anstrengend, vor allem, weil keine „Therapie“ mit Sicherheit Abhilfe schafft. Aber ein Lichtblick ist in Sicht: In der Regel verschwindet das Schreien mit zunehmenden Alter meist ganz von allein.

 

Mögliche Ursachen von Koliken

Zunächst sollten Sie von Ihrem Kinderarzt abklären lassen, ob das Schreien möglicherweise doch eine andere Ursache hat. Wenn alles soweit gesund und munter ist, dann können x-beliebige Einflüsse und Faktoren das Schreien bzw. die Koliken begünstigen:

  • Es wird gelegentlich behauptet, dass sich die Ernährung der stillenden Mutter auf das Kind auswirken kann. Nahrungsmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, Kohl, Nüsse oder auch Mineralwasser sowie Milch- und Milchprodukte etc. können demnach den Stoffwechsel des Säuglings beeinflussen und bei diesem Blähungen bzw. Bauchschmerzen oder andere Beschwerden hervorrufen.

  • Einige Säuglinge vertragen es nicht, wenn sie in zu kurzen Abständen gestillt werden. Andere wiederum trinken zu hastig und schlucken dabei Luft. Das kann Unwohlsein beim Kind hervorrufen.

  • Bitte nicht in Anwesenheit von Kindern rauchen! Babys können auf Zigarettenrauch mit Bauchschmerzen reagieren. Ihren Kindern zu Liebe ist es grundsätzlich ist zu empfehlen, nur außerhalb der Wohnung zu rauchen.

  • Babys können bei anhaltendem Weinen Luft schlucken, die Bauchweh hervorrufen kann. Schnelles Trösten und senkrechte Tragen (z. B. im Tragetuch) kann helfen.

  • Für junge Eltern ist das erste Kind etwas ganz Besonderes. Dennoch ist die neue Situation oft mit Anspannung und auch Hektik verbunden und genau darauf reagieren  manche Babys mit Schreien. Eltern brauchen Zeit und auch etwas Übung, um sich auf die neue Situation einzustellen. Versuchen Sie, Ruhe und Gelassenheit in den neuen Alltag zu bringen.

  • Es kann vorkommen, dass Babys nicht gerne alleine sind. Waren Sie in der Schwangerschaft sehr aktiv und viel unterwegs und ist ihr Baby womöglich an viel Bewegung und Geräuschen gewöhnt?

  • Man liest auch immer wieder, dass Kinder, die künstliche Kindernahrung erhalten, mehr Verdauungsprobleme haben als gestillte Kinder. Hier hilft eventuell ein Wechsel der Babynahrung oder auch ein Austausch des Saugers  Vielleicht hat das Saugloch nicht die richtige Größe oder das Baby schluckt zu viel Luft.

 

 

Das schafft Linderung

Sie sollten sich nicht an der möglichen Ursache des Schreiens aufreiben. Oft ist da gar nichts zu finden. Essen Sie, was Ihnen schmeckt und reagieren Sie einfühlsam und tröstend auf die Schreiattacken des Kindes.
Das beruhigt:

  • Beim Herumtragen werden viele Babys ruhig. Sie können mit dem Baby in einer geeigneten Tragehilfe Ihren alltäglichen Verrichtungen nach gehen. Es gibt aber auch Babys, die gerne in Bauchlage auf den Armen oder den Beinen der Eltern liegen. Versuchen Sie herauszufinden, was dem Baby gut tut.

  • Generelle Bewegung tröstet die Babys oft, z.B. das Schaukeln in einer Wippe oder Wiege, das Ausfahren im Kinderwagen oder auch Autofahrten. Probieren Sie aus, worauf ihr Baby positiv reagiert.

  • Singen oder Spielen Sie dem Baby etwas vor. Oft helfen beruhigende Geräusche.

  • Manche Säuglinge reagieren positiv auf sanfte Berührung. Vielleicht  können eine Massage, Bewegungsübungen auf dem Wickeltisch oder etwas Druck auf den Bauch den Schreikrampf lindern. Oft hilft auch Wärme: Ein warmes Bad, ein Wollhemd oder eine warme Decke können Abhilfe schaffen.

  • Manchmal kann es hilfreich sein, wenn Sie ihrem Kind auch mal Zeit lassen,  „Dampf abzulassen“ und sich selbst zu beruhigen. Nutzen Sie selbst die Zeit und tanken etwas Ruhe und Energie. Zu lange sollten Sie ihr Kind aber nicht schreien lassen…

  • Es gibt verschiedene Tropfen, die gegen Blähungen verschrieben werden. Fragen Sie Ihre Hebamme oder den Kinderarzt.


  • Probieren Sie Fencheltee für Mutter und Kind aus.

  • Frische Luft tut immer gut! Sorgen Sie für ausreichende Spaziergänge im Freien.

  • Bei aller Sorge um das Kind: Nehmen Sie sich auch Zeit für sich! Sie brauchen gelegentlich eine Auszeit und Ruhe, um wieder Kraft zu tanken. Nehmen Sie Hilfe von anderen Menschen an und lösen Sie sich mit Ihrem Partner beim Trösten und Versorgen des Kindes ab.

  • Auch Kontakte mit Eltern in einer ähnlichen Situation können hilfreich sein. Sie treffen junge Eltern z.B. bei Stilltreffen oder in anderen Eltern-Kind-Gruppen.

 

 

Wenn das Schreien nicht aufhört…

Es gibt Babies, bei denen die Schreierei einfach nicht aufhört. Sie schreiben viele stunden am Tag, und das weder vor Hunger noch vor Schmerzen. Die Gründe bei den „Schreibabys“ liegen tiefer und sind oft ein Ausdruck davon, dass sich das Kind aus unterschiedlichen Gründen nicht "wohl" in seiner Haut fühlt. (kkl)

 


Weiterführende Infos und Buchtipps zum Thema Schreibabys

 


Buchtipps

 


Weiterführende Infos und Buchtipps zum Thema Koliken




Foto: Erich Kasten  / pixelio.de

 


 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich It´s Baby-Time!

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Yoga für Familien

"It´s Buddha Time": In diesem Buch finden Eltern wundervolle Yoga Abendrituale, die dabei helfen, dass der Nachwuchs zur Ruhe kommt und gerne Richtung Bett geht. Ein beruhigender Tagesabschluss jenseit von Trubel und TV und gleichzeitig eine entspannte Zeit für Eltern.




Quicklinks



Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>


Aus der Bücherecke

Alles was Kinder wissen wollen

lesen


 

© hoppsala.de | ein Projekt von FamilyConcepts | Entwicklung: HEIM:SPIEL