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Unfälle im Haushalt vermeiden - Sicherheitscheck für junge Eltern

Unfälle im Haus oder auf der Straße gehören bei Kindern in den Industrienationen zu den häufigsten Todesursachen. Gefahrenquellen im Haus sind u. a. Stürze vom Wickeltisch, der Fall aus dem offenen Fenster oder Verbrennungen. Insgesamt erleiden in Deutschland jährlich knapp zwei Millionen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren Verletzungen durch Unfälle beim Spielen und im Haushalt, 1.000 solcher Unfälle enden tödlich. Junge Eltern sollten sich daher die Zeit nehmen, die Wohnung und den Garten genau zu inspizieren, um entsprechende Vorbeugungen zu treffen.

 

Das könnt ihr tun, um Unfälle zu vermeiden:


 

Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen im Haus

  • Kinder greifen gerne nach Dingen, um sie zu erkunden und stecken sie sich in den Mund – Sie sollten sicher gehen, dass Reinigungsmittel und Medikamente oder auch scharfe Gegenstände wie Messer und Scheren außer Reichweite der Kinder sind.
  • Achtung Herd! Um hier wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie eine Backrohrsicherung und ein Schutzgitter über der Kochplatte anbringen, um Verbrennungen zu vermeiden. Beim Kochen sollten Griffe und Pfannenstiele zur Wand gedreht sein, damit das Kind diese nicht vom Herd ziehen kann.
    Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie ein Türgitter vor der Küche befestigen, dann ist dieser Raum für den Nachwuchs tabu. Sie sollten darauf achten, dass Ihr Kind niemals alleine in der Küche ist, da hier die meisten Gefahren lauern.
  • Auch Plastiktüten gehören nicht in Kinderhände. Im Spiel kann sich das Kind eine Tüte über den Kopf stülpen und daran ersticken.
  • Immer wieder erwähnt und doch häufig vernachlässigt: Steckdosen sollten für Kinder unerreichbar sein. Sie können mit Absperrungen abgesichert werden, damit krabbelnde Babys ihre Finger nicht hineinstecken können.
  • Achten Sie auch auf allgemeine Stolperfallen wie Kabel, wellige Teppiche und Schnüre – diese sollten gut verstaut werden, damit das Kind nicht darüber stolpern oder sich in ihnen verheddern kann.
  • Scharfe Kanten bei Möbeln und Heizkörper sollten mit Klebeband o.ä. abgedeckt werden.
  • Wackelige Schränke und Regale können zur Gefahr werden – befestigen Sie alles, was nicht niet- und nagesfest ist.
  • Türstopper können das Zufallen von Türen verhindern – das ist wichtig, damit sich das Kind die Finger nicht einklemmt.


 

Treppen, Fenster und Balkone

  • Wenn Sie Treppenabgänge im Haus haben, sollten diese durch ein Türgitter o.ä. abgesichert werden. Rutschleisten können glatte Treppen sichern. Wenn Sie nicht gerade im Erdgeschoss wohnen, dann achten Sie darauf, dass die Fenster und Balkone ausreichend gesichert sind. Der Sturz aus dem Fenster gehört immer noch zu den häufigsten Unfällen mit Todesfolge.

 

 

Der Wickeltisch

  • Wenn Sie zum Wickeln spezielle Aufsätze für Badewanne o.ä. nutzen, sollten diese stabil sein und so fest angebracht werden, dass Standsicherheit gewährleistet ist. Ganz wichtig ist, dass Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch lassen sollten – es kann sich durch Drehen und Robben fortbewegen und dadurch herunter fallen. Sollten Sie durch das Telefon o.ä. „mal eben kurz“ den Raum verlassen wollen, dann legen Sie Ihr Kind auf jeden Fall auf den Boden oder ins Bettchen. Oder lassen Sie das Telefon einfach läuten. Eine weitere Sicherheit  bietet ein erhöhter Rand am Wickeltisch.

 

 

Weitere Gefahrenquellen

  • Wenn Sie einen Hochstuhl benutzen wollen, bitte erst dann, wenn Ihr Kind wirklich richtig sitzen kann, da es sonst leicht herausrutscht. Der Stuhl sollte standfest sein, damit er weder nach hinten noch zur Seite abkippen kann, wenn das Kind sich mit aller Kraft nach hinten stemmt. Lassen Sie sich in Fachgeschäften beraten.

  • Die Stäbe an einem Gitterbett und einem Laufgitter sollten nicht zu weit auseinander gehen, da das Baby sonst versuchen könnte seinen Kopf dadurch zu stecken. Rollen müssen festgestellt werden. Gehen Sie auf Nummer sicher und prüfen sie regelmäßig, ob das Schutzgitter ausreichend hoch und sicher verankert ist, wenn Sie das Zimmer verlässt.

  • Auch der Kinderwagen birgt Gefahren. Ein guter Kinderwagen muss eine gute Feststellbremse sowie stabile Verbindungen und Gelenke besitzen. Tragetasche oder Sportwagensitz sollten fest mit dem Gestell verbunden sein, um bei einem plötzlichen stopp das rausfallen zu vermeiden. Sichern Sie das Kind im Kinderwagen mit einem Gurt, damit es nicht herausklettern kann. Bei schweren Einkäufen oder anderen Transporten sollten Sie das Gut im Ablagekorb zwischen den Rädern lagern, da prall gefüllte Netze den Kinderwagen leicht zum Kippen bringen.


 

Der Garten

  • Im Ihrem Garten sollten Sie darauf achten, dass die Gartenteiche und Regentonnen sicher abdeckt oder einzäunt sind. Auch wenn der Teich nicht tief ist, sollte er für Kleinkinder nicht zugänglich sein!
  • Die Pflanzen im Garten sollten ungiftig sein. Darüber hinaus sollte das Tor zur Straße abgesichert sein. Achten Sie auch auf eventuelle Lücken in Büschen – Kinder gehen gerne auf Entdeckungsreise.

(ker)

 

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