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Überlebenstraining für junge Eltern

Das Baby ist endlich da? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt kommen aufregende Zeiten auf die frischgebackenen Eltern zu. Gerade die ersten Monate mit dem neuen Erdenbürger sind mit intensiven Gefühlen verbunden. Doch wenn ihr jetzt so manch einem Hochglanz-Elternratgeber – in dem nur glückliche Eltern und immer lächelnde und zufriedenen kleine Wonneproppen in hellblau oder zartrosa zu sehen sind – glauben schenkt, dann werdet ihr schneller als euch lieb ist eines besseren belehrt werden.

Denn nicht nur Glück und Freude bestimmen jetzt das Leben, auch Sorgen und unzählige Fragen – gerade beim ersten Kind – machen jungen Eltern zu schaffen.


Viele Fragen

Warum schreit das Baby jetzt? Hat es noch Hunger oder sind es die Koliken. Wie schläft es am besten? Die eigene Unsicherheit und die skurrilen Ratschläge der (Schwieger-)Mütter sorgen dafür, dass junge Eltern oft Stammgast im Wartezimmer der Kinderärzte sind. Zudem kommt eine zermürbende Müdigkeit, die besonders dann zerrt, wenn der kleine Spatz ein Schreihals ist und dafür sorgt, dass seine Eltern nur ein Minimum an Schlaf genießen können. Stillende Mütter sind davon besonders betroffen, da ihnen die Nachteinsätze keiner abnehmen kann.

Hinzu kommt bei vielen jungen Eltern der Druck, alles richtig machen zu wollen. Die neuen Kontakte in den diversen Babykursen, die junge Eltern gerade beim Erstgeborenen gerne alle mitnehmen wollen (schließlich soll der junge Erdenbürger von Anfang an die besten Förderung bekommen), haben oft nur ein Gesprächsthema: Welches Kind entwickelt sich am schnellsten und kann was am besten. Und wenn das eigene Baby sich dann mit drei Monaten noch nicht auf die Seite rollen kann, ist Alarmstufe rot angesagt.

Während der Säugling dann doch nach und nach seinen Lebensrhythmus findet und den Panikattacken seiner Eltern nichts mitbekommt, bleibt für die Erwachsenen und ihre eigenen Belange wenig Zeit. Frauen, die vorher berufstätig waren, vermissen vielleicht den Kontakt zu Kollegen und fühlen sich plötzlich mit dem Windelberg allein gelassen.

Was tun? Ganz einfach: Holt euch, wo immer es geht und sorgt für euer Wohlbefinden, dann wächst auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das Leben pendelt sich ein.


Überlebenstipps für junge Eltern

Wir haben ein paar Überlebenstipps für die erste Zeit mit dem Baby gesammelt, die euch dabei helfen können, die erste Zeit mit dem Baby gelassener anzugehen, sie wirklich zu genießen und sich dabei nicht aus den Augen zu verlieren.


  • Sich Prioritäten zu setzen ist ab jetzt wirklich wichtig. Überlegt gemeinsam mit dem Partner, was wirklich gemacht werden muss und was ruhig warten kann. Und wenn das erledigt wurde, was oberste Priorität hat, ist das gut und gut reicht!


  • Nehmt euch nur soviel vor, wie ihr auch wirklich schaffen können, denn das Zeitbudget ist knapp. Wer einfach zu viel um die Ohren, wird irgendwann nur noch frustriert sein, weil das Pensum einfach nicht zu schaffen ist. Erledigt nur das, was ihr auch erledigen wollt. Bügelwäsche oder schmutzige Fester können warten, es sei denn, die Arbeit entspannt. Wenn es euch stört, dann bittet, den Job für euch zu erledigen.



  • Gerade in der ersten Zeit mit dem Baby steht ständig jemand vor der Tür, denn alle wollen den neuen Erdenbürger begutachten. Damit der Besuch nicht noch zusätzlich in Stress ausartet, bitten einfach darum, dass die Gäste selber für den Kuchen o. a. sorgen. Oder kauft ein paar Teilchen beim Bäcker.


  • Legt auch das schlechte Gewissen beiseite, wenn die Wohnung nicht tiptop aufgeräumt ist. Mal ganz ehrlich: Wenn sich jemand an der Unordnung, schmutzigen Fenstern oder Knitterwäsche stört, soll er wegbleiben.


  • Wichtig ist auch, dass ihr euch und euren Fähigkeiten Vertrauen schenkt. Auch wenn nicht immer alles klappt, man wächst an seinen Aufgaben und nobody is perfect! Unsicherheiten im Umgang mit einem neuen Familienmitglied gehören dazu! Ihr werdet einander kennen lernen und euch prima verstehen. Ihr findet auch schnell heraus, was das Baby von euch möchte und wie gelegentliche Schreiattacken zu deuten sind. Unsicherheit ist nichts schlimmes und die Kinderärzte sind es gewohnt, einige Patienten häufiger zu Gesicht zu bekommen. Wichtig ist nur, dass die jungen Eltern ein gutes Gefühl haben und wenn ein Gespräch mit dem Arzt die Unsicherheit mindert, dann soll es so sein.


  • Oft kommt von „erfahrenen“ Müttern der Spruch: Lass das Baby doch mal schreien, du verwöhnst es viel zu sehr. Aber ein Baby kann nicht verwöhnt werden! Es braucht die Zuwendung und Körpernähe für seine Entwicklung. Tragt es herum, soviel und so lange ihr wollt. Mütter mit älteren Kindern sehnen sich oft nach dieser Innigkeit zurück, denn allzu schnell sind die Kleinen groß und gehen ganz eigene Wege …


  • In den letzten Jahren ist die Anzahl der Angebote für Kinder im ersten Lebensjahr gestiegen. Ihr könnt theoretisch mit den Allerkleinsten jeden Tag in der Woche einen anderen Kursus besuchen. Praktisch bedeutet das natürlich Stress ohne Ende und das muss nicht sein! Wählt mit Sorgfalt die eine oder andere Aktivität heraus und achtet darauf, dass es etwas ist, was auch euch Freude bereitet. Wenn ihr nicht gerne schwimmt, dass solltet ihr das Babyschwimmen meiden. An Warmbadetagen kann der Partner auch ohne Anleitung mit dem Baby planschen gehen. Generell haben die Kurse natürlich auch etwas Gutes, denn ihr lernt Familien kennen, die in einer ähnlichen Familiensituation stecken und es können sich neue Freundschaften entwickeln.


  • Die Schwiegermutter weiß alles besser? Die Freundin mit ihrem zweijährigen Sohn hat für jedes „Problem“ den passenden Rat? Genießt alle gut gemeinten Tipps mit Vorsicht, denn was für die anderen gut war muss nicht heißen, dass es für euch und eurem Kind das richtige ist. Jede Eltern sind für ihre Kinder die eigenen Experten. Habt ruhig den Mut, ganz eigene Wege zu gehen! Wenn der Erziehungsratgeber oder andere „Experten“ meinen, ein Kind gehöre nicht ins Elternbett oder mit sechs Monaten sollte das Baby langsam feste Nahrung bekommen, dann ignoriert das einfach, wenn ihr dazu ein anderes Gefühl habt. Was sollte falsch daran sein, wenn ein Kind mal im Ehebett gut schläft und die ganze Familie einfach ausgeschlafener ist? Manche Kinder brauchen einfach die Nähe, um zur Ruhe zu kommen. Es gibt Kinder, die werden über ein Jahr voll gestillt. Ihr werdet es merken, wenn das Kind mehr braucht…


  • Apropos Stillen: Auch hier solltet ihr euch keinen Stress machen, auch wenn ihr euch dafür entscheidet, nicht zu stillen. Sicherlich hat es Vorteile, aber auch die Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen. Wichtig ist, dass ihr euch mit der Entscheidung wohl fühlt, nicht die Umwelt!


  • Macht euch keinen Stress um Schnuller und Co. Bis jetzt hat noch jedes Kind irgendwann mit dem Schnullern aufgehört. Und Kinder im ersten Lebensjahr nuckeln nun mal gern!


  • Einschlafprobleme der Babys sind im ersten Lebensjahr ein häufiges Problem für die jungen Eltern. Mal sind es Koliken, mal die innere Unruhe und mal aber auch mehr. Generell hilft Ruhe und Geduld und oft pendelt sich alles in wenigen Monaten ein.
    Dann gibt es aber auch Babys, die mit dem Schreien einfach nicht aufhören wollen und das ist eine große Belastungsprobe für die junge Familie. Weder ein Einschlafprogramme noch Geduld können hier Abhilfe leisten. Ein Grund für das Schreien kann das so genannte KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung) sein. Unter dieser Steuerungsstörung, die z.B. durch eine lange und erschwerte Geburten (mit Saugglockenbenutzung) Notfallkaiserschnitte, Schieflagen im Mutterleib u. a., hervorgerufen werden kann, leiden die meisten „Schreibabys“. Die noch zarten Kopfgelenke werden geschädigt (Nackenschlag) und es kommt zu einer Asymmetrie. Und die Kinder haben schlichtweg Schmerzen. Neben dem Schreien erkennt man das Kiss-Syndrom an einer Schieflage des Kindes, welche mal mehr, mal weniger ausgeprägt sein kann. Leider verkennen manche Kinderärzte diese Problematik, deshalb solltet ihr das Schreibaby noch mal von Experten untersuchen lassen.  Infos gibt es unter www.kiss-kid.de, www.trostreich.de oder auf www.hoppsala.de.



Auszeiten sind wichtig zum Auftanken

Euch fällt die Decke auf den Kopf? Da hilft nur eins: Raus! Sprecht doch mal die nette Frau aus dem Babykurs an, ob sie nicht mal Interesse an einem gemeinsamen Frühstück oder anderen Unternehmungen hat.  Das macht Spaß und es gibt garantiert immer genügend Gesprächsstoff. Auch allein mit dem Baby kann ein Bummel durch die Stadt Spaß machen. Es ist selbstverständlich, dass ein Kind mal schreit! Sollte da ein Mitbürger genervt drein schauen, dann ignoriert dieses intolerante Verhalten einfach.

Sorgt dafür, dass ihr wenigsten zweimal in der Woche Zeit für euch haben, sei es zum Sport oder einfach nur, um in Ruhe ein Bad zu nehmen oder ein Buch zu lesen. Drückt eurem Partner oder der Freundin den frisch abgefütterten Spross in die Hand und macht die Tür hinter euch zu. Das schöpft Kraft und Energie, ihr einfach braucht. kkl


 

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