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Schnuller ja oder nein - Zahnfehlstellungen vorbeugen

Er wird von allen kleinen Kindern genauso sehr geliebt wie er von vielen Kieferorthopäden kritisiert wird: der Schnuller. Unstrittig ist, dass bei einem zu langen Gebrauch des Schnullers, Zahnfehlstellungen fast nicht zu vermeiden sind. Umgekehrt gibt es bei jedem Säugling einen Saugreflex und ein Schnuller ist in jedem Fall weniger schädlich, als das dauerhafte Saugen am eigenen Daumen. Außerdem kann ab dem achten Lebensmonat alternativ über einen Beißring nachgedacht werden.

 

Spätere Zahnfehlstellungen wirksam verhindern

Der Auswahl des richtigen Schnullers kommt wegen der Zahngesundheit des Kindes entscheidende Bedeutung zu. Deshalb bieten viele Babyausstattungs-Geschäfte und Online-Shops dazu extra Beratung bzw. Ratgeber für den Kauf des richtigen Schnullers. Wichtig ist dabei vor allem die Form des Schnullers. Diese sollte nicht kirsch- oder tropfenartig sein, sondern der Sauger zur Zunge hin abgeflacht. Diese kiefergerechte Form verhindert, dass das Gebiss des Säuglings bereits früh Schaden nimmt. Umgekehrt sorgt der Sauger dafür, dass das Kind sich nicht angewöhnt, am Daumen zu lutschen. Dies ist von Vorteil, weil die Entwöhnung des Daumenlutschens wesentlich schwerer fällt und länger dauert als dies bei Schnullern der Fall ist. Denn anders als Sauger kann man dem Kleinkind seine Daumen nicht zum passenden Zeitpunkt wegnehmen.

 

Kinder frühzeitig vom Schnuller entwöhnen

Gerade aber auf den geeigneten Zeitpunkt kommt es bei der Wegnahme des Schnullers entscheidend an. Diese sollte möglichst zum zweiten spätestens aber zum dritten Geburtstag des Kindes erfolgen. Denn ab dem dritten bis vierten Lebensjahr tritt das Kieferwachstum in eine Phase ein, in der die Verwendung eines Sauger zu dauerhaften Zahnfehlstellungen führen kann. Eine mögliche Folge ist ein offener Biss, der das Abbeißen und Kauen erschwert. Der offene Biss kann außerdem dazu führen, dass das Kind seinen Mund nicht gut schließen kann. Durch verstärkte Mundatmung erhöht sich dann das Kariesrisiko. Eine weitere mögliche Folge sind Probleme im Rahmen der Sprachentwicklung des Kindes. Durch den offenen Biss wird die Artikulation von "s" und "z" Lauten erschwert und es kann zu Lispeln kommen.

 

Alternativen schaffen

Die Entwöhnung vom Schnuller fällt vielen Kindern schwer. Um es ihnen einfacher zu machen, sollte die Wegnahme möglichst nicht abrupt erfolgen. Wesentlich besser funktioniert es meist, wenn die Kinder den Sauger für eine Übergangszeit nur beim Zubettgehen bekommen oder wenn sie krank werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Entwöhnung nicht mit anderen das Kind seelisch belastenden Dingen einhergeht. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Kind sich wegen eines Geschwisterchens zurückgesetzt fühlt oder sich eine wichtige Bezugsperson wie etwa eine Tagesmutter aus seinem Leben verabschiedet.

Wie beschrieben lässt sich der Saugreflex beim Kleinkind nicht unterdrücken. Allerdings tritt ab dem achten Lebensmonat der Kaureflex an seine Stelle. Deshalb macht ab diesem Zeitpunkt der Wechseln vom Sauger auf den Beißring Sinn.

Deshalb kann zusammenfassend festgehalten werden:

  • der Schnuller sollte kiefergerecht abgeflacht sein
  • die Wegnahme sollte möglichst in Teilschritten erfolgen
  • ab dem achten Monat ist es sinnvoll, den Sauger durch einen Beißring zu ersetzen.

Foto: jamdesign / crestock.com

 

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