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Wenn das Sandmännchen Unterstützung braucht ...

"Wenn ich doch nur mal wieder eine Nacht durchschlafen könnte!" Das ist der sehnlichste Wunsch vieler jungen Mütter und Väter. Doch allzu häufig scheint sich dieser Wunsch nicht zu erfüllen, denn das Baby macht seinen Eltern einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Sie kennen den Unterschied von Tag und Nacht zunächst noch gar nicht. Tages- und Nachtrhythmus müssen sie erst lernen, und das dauert eine gewisse Zeit. Besonders das Zubettgehen am Abend - gerade wenn sie den Kopf voll haben mit den vielen Eindrücken des Tages - leuchtet ihnen natürlich nicht ein. Sich abends hinzulegen und eine möglichst lange Zeit durchzuschlafen will in den kleinen Köpfen erst einmal "programmiert" sein.

Erst mit etwa 4 Monaten schlafen 70% der Babys mehr oder weniger regelmäßig von Mitternacht bis fünf Uhr morgens durch!

 

Was könnt ihr tun?

Besonders schnell gewöhnen sich Kleinkinder an die Zeit zu Bett zu gehen, wenn diese Zeit immer mit Ritualen verbunden ist. So bringt ihr leichter eine erste Ordnung in ihr Leben.

Für Säuglinge, die zwischen Tag und Nacht noch überhaupt nicht unterscheiden können, ist dieses umso wichtiger. Es tut Körper und Seele gut, wenn man den Tag in Ruhe ausklingen lässt und sich Zeit dabei nimmt. Das Baby wird diese vermehrte Zuwendung am Abend sichtbar genießen, sich mit der Zeit darauf freuen und die "Schlafenszeit" mit ganz anderen Augen sehen.

Vielleicht badet ihr euer Baby einmal nach der letzten Mahlzeit, denn das macht wunderbar schläfrig. Schließt eine kurze Schmusezeit an, erzählt ihm etwas, lauscht einer schönen Schlafmusik, sagt einen bestimmten Reim auf oder spielt ein Fingerspiel mit ihm, das ihr speziell für diese Zeit "reserviert" habt. Ein Gute-Nacht-Küsschen rundet die Zeremonie ab.

Dann wird das Baby ins Bett gelegt und der Raum bis auf ein schummeriges Nachtlicht oder den Lichtspalt, der durch die Zimmertür herein scheint verdunkelt. Zieht die Spieluhr noch einmal auf, die dem Baby dann signalisieren kann, dass jetzt Schlafenszeit ist.

Gebt eurem Kind aber das Gefühl, dass ihr "noch da" sind. Ein Neugeborenes schläft nicht gern allein im Dunkeln. Ihr braucht also nicht alle Geräusche, die den Schlaf des Babys stören könnten, sorgfältig vermeiden. Ganz im Gegenteil: leise Hintergrundgeräusche wie das Rauschen eines Geschirrspülers, Musik aus dem Radio oder Gespräche im Wohnzimmer können beruhigend wirken.

Ihr solltet bedenken, dass das Schlafengehen besonders für kleine Babys oft eine schmerzliche Trennung von Eltern, Geschwistern und Spielen bedeutet, bevor es sich allein im Dunkeln wieder findet.

Viele etwas ältere Kinder entwickeln mit der Zeit deshalb ganz von sich aus unbewusst feste Einschlafrituale - sowohl vor dem Zubettgehen, als auch im Bettchen vor dem Einschlafen - damit sie etwas haben, an das sie sich halten können. Wenn ihr so etwas bemerkt, solltet ihr diese "Zeremonien" Punkt für Punkt mitmachen und nie den Tag mit "Licht aus - Tür zu" abbrechen.

Nächte haben es an sich, dass sie besonders still sind. Das bemerkt auch das Baby, wenn es aufwacht und fühlt sich einsam. Lasst es dann nicht zu lange schreien. Schläft es nicht von selbst wieder ein, geht zu ihm und versucht es mit ein paar Streicheleinheiten zu beruhigen. Aber nicht zu lange trösten und das Zimmer probehalber erst mal wieder verlassen.

Wenn das allerdings nicht funktioniert und ihr den Eindruck haben, dass es sich im Zimmer nebenan um ein sehr, sehr einsames Baby handelt, dann braucht es wahrscheinlich eure.

Stellt in "schwierigen Fällen" das Bettchen ganz nah neben euer Bett, damit das Baby sich in eurer Nähe wissen kann. So schläft vielleicht die ganze Familie entspannter.

Viele Ärzte sagen, dass es sich bei Kleinkindern empfiehlt, sie tagsüber nicht zu viel und besonders nicht bis in den Nachmittag hinein schlafen zu lassen. Das Baby tagsüber alle zweieinhalb bis drei Stunden füttern und wenn nötig, zum Trinken wecken. Nachts, wenn es möglich ist, nicht füttern.

Das ist in vielen Fällen sicher leichter gesagt als getan. Dennoch brauchen eigentlich nur Babys bis zum vierten Lebensmonat eine zusätzliche Mahlzeit - am besten im Dunkeln. Das Nuckeln an Brust oder Flasche solltet ihr aber nicht zu einer gewohnten Einschlafhilfe werden lassen.

 

Wenn das Kind nicht aufhört zu schreien ...

Einschlafprobleme der Babys sind im ersten Lebensjahr ein häufiges Problem für die jungen Eltern. Mal sind es Koliken, mal die innere Unruhe und mal aber auch mehr. Generell hilft Ruhe und Geduld und oft pendelt sich alles in wenigen Monaten ein.

Dann gibt es aber auch Babys, die mit dem Schreien einfach nicht aufhören wollen und das ist eine große Belastungsprobe für die junge Familie. Weder ein Einschlafprogramme noch Geduld können hier Abhilfe leisten.

Ein Grund für das Schreien kann das so genannte KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung) sein. Unter dieser Steuerungsstörung, die z.B. durch eine lange und erschwerte Geburten (mit Saugglockenbenutzung) Notfallkaiserschnitte, Schieflagen im Mutterleib u. a., hervorgerufen werden kann, leiden die meisten „Schreibabys“. Die noch zarten Kopfgelenke werden geschädigt (Nackenschlag) und es kommt zu einer Asymmetrie. Und die Kinder haben schlichtweg Schmerzen. Neben dem Schreien erkennt man das Kiss-Syndrom an einer Schieflage des Kindes, welche mal mehr, mal weniger ausgeprägt sein kann. Leider verkennen manche Kinderärzte diese Problematik, deshalb solltet ihr euer "Schreibaby" noch mal von Experten untersuchen lassen. 

 

Weiterführende Infos

 

Buchtipps

  • Paul Suer: Wenn mein Kind nicht schlafen will. Ein Ratgeber für ruhige Nächte. Urania, 12,95 Euro. Hier bestellen >>
  • Petra Kunze: Schlafen lernen. Sanfte Wege für Ihr Kind. Gräfe und Unzer, 12,90. Hier bestellen >>
  • Andrea Kahn: Die Schlafschule. Mein Kind lernt schlafen. DTV, 10,00 Euro. Hier bestellen >>

 

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(az/ker)

 

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