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Schwangerschaftsbeschwerden - unangenehme Begleiterscheinungen

Euer Körper hat in der Schwangerschaft allerhand vor. In neun Monaten muss er 100 Milliarden Kleinteile zusammenbauen. Ganz nebenbei. Und während euer Körper in der Schwangerschaft ein kleines Wunder aus vielen einzelnen Zellen erschafft, müssen die normalen körperlichen Vorgänge der Mutter ebenfalls funktionieren - und wie!

Alle Körpervorgänge sind darauf abgestellt, die besten Vorraussetzungen für die Entwicklung eures Kindes zu schaffen. Körpereigene Hormone steigern unsere Körperfunktionen auf Hochleistung und ermöglichen maximale Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen. Der schwangere Körper ist ein Verwandlungskünstler. So gut diese Veränderungen für das Kind sind, der Mutter können lästige Begleiterscheinungen zu schaffen machen.

Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Verstopfungen - kaum eine Frau kommt ohne kleine Wehwehchen durch die meist neunmonatige Schwangerschaft. Aber keine Sorge, diese lästigen "Nebenwirkungen" sind in der Regel harmlos und verschwinden nach der Geburt von selbst wieder ....

 

Heißhungerattacken

Unser Hauptenergielieferant sind die Kohlenhydrate. In der Schwangerschaft versucht der Körper immer ein ausreichendes Angebot an Kohlenhydraten für das Kind bereit zu halten. Zucker wird während der Schwangerschaft nicht so schnell in die Zellen geschleust und ist daher bei Bedarf länger direkt verfügbar. Nebenwirkung dieser Hochleistungsenergieversorgung: Heißhungerattacken. Welche Schwangere kennt Sie nicht! Der Grund ist das die bessere Energieversorgung zu hohen Schwankungen des Blutzuckerspiegels führt- Hunger ist die Folge. 

 

Bessere Verwertung des Eiweißes

Während der Schwangerschaft verbessert der Körper die Aufnahme von Eiweiß aus der Nahrung. Man spricht von einer positiven Stickstoffbilanz. Das bedeutet, unser Körper nimmt mehr Eiweiß auf und scheidet gleichzeitig viel weniger davon wieder aus. Aus Eiweiß werden die Zelleiweiße des Kindes gebildet und deshalb ist ausreichen Eiweiß eine Grundvorrausetzung für optimales Wachstum des Kindes im Mutterbauch.

 

Krampfadern

Krampfadern gehören leider zu den häufigsten und auch unschönen Nebenwirkungen. Ältere und übergewichtige Frauen sind häufiger davon betroffen, ebenso Frauen, bei denen eine genetische Veranlagung vorliegt.

Vorsorglich könnt ihr darauf achten, die Beine so oft wie möglich hochzulegen. Wer am Schreibtisch arbeitet, kann sich z.B. einen Hocker unter den Schreibtisch stellen und die Beine hochlagern ... Auch beim Schlafen könnt ihr auf eine erhöhte Beinlage achten. Langes Stehen sollte möglichst vermieden werden. Das Tragen von Stützstrümpfen mindert das Krampfaderrisiko. Außerdem ist regelmäßige Bewegung und Gymnastik hilfreich!

 

Schwangerschaftsverstopfung

Durch die hormonale Veränderung während der Schwangerschaft, ist der Spannungszustand der Muskulatur stark herabgesetzt. Dies führt bei der Verdauung unweigerlich zu einer Verminderung der Darmbewegungen. Folglich bleibt während der Verdauung mehr Zeit, um Nährstoffe aus dem Stuhl zu resorbieren. Der Körper kann mehr Energie aber auch Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen. Nachteil:  Eine erhöhte Wasseraufnahme aus dem Stuhl. Der Stuhl wird härter und trockener. Es kommt zur schwangerschaftstypischen Verstopfungen. Die Beschwerden werden durch die enorme Raumforderung im Bauchraum und die Verdrängung von Magen und Darm noch verstärkt.

 

Müdigkeit / Erschöpfung

Viele Frauen fühlen sich irgendwann im Laufe der Schwangerschaft müde und erschöpft. Das hängt damit zusammen, dass euer Körper Höchstleistungen vollbringt und sich voll und ganz auf die  Schwangerschaft einstellt. Es macht wenig Sinn, dagegen anzukämpfen. Versucht euch, wann immer es eben geht, auszuruhen und stellt euch einfach auf mehr Schlaf ein. Oft hilft es, abends einfach eine Stunde früher schlafen zu gehen...

 

Erhöhte Blutfettwerte

Während der Schwangerschaft verändert sich auch der Fettstoffwechsel. Warum genau es zu diesem Anstieg kommt, ist noch nicht hinreichend geklärt. Es entsteht eine Hyperlipidämie, also eine Erhöhung der Blutfettwerte, die etwa bis zu sechs Wochen nach der Geburt anhält.

 

Essen für zwei?

Wenn nicht genug Nährstoffe vorhanden sind, wird das "Warenlager Mutter" angezapft. Denn das ungeborene Kind steht für den Organismus jetzt an erster Stelle. Ist nicht genug für beide vorhanden, so entsteht ein Mangel, der bei Mutter und Kind zu gesundheitlichen Schäden führen kann. In der Schwangerschaft solltet ihr daher unbedingt auf eine gesunde aus ausgewogene Ernährung achten.

Das bedeutet aber nicht, dass ihr jetzt gnadenlos reinhauen sollt. Es ist nicht notwendig, mehr zu essen. Vielmehr kommt es darauf an, welche Nahrung ihr zu euch nehmt.

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist der Kalorienbedarf noch genau so hoch wie normal. Erst danach sollte eine schwangere Frau ungefähr 300 kcal mehr zu sich nehmen. Und das ist wirklich nicht viel. Schon eine Scheibe Brot mit Belag und ein Glas Milch deckt diesen Bedarf. Entscheidend ist, wie viele Nährstoffe in diesen Kalorien stecken. In diesem Zusammenhang fällt oft der Begriff Nährstoffdichte. Das bedeutet nichts anderes als die Auswahl von hochwertigen Speisen, die nicht viele Kalorien, dafür aber umso mehr Nährstoffe haben. Ihr könnt beispielsweise ein Vollkornbrötchen essen oder aber einen Berliner mampfen. Der Berliner wird mit Weißmehl und viel Zucker gebacken - alles "leere" Kohlenhydrate, die wenig Nährstoffe liefern. Anders das Vollkornbrötchen. Es liefert neben den Kalorien auch jede Menge Nährstoffe und macht außerdem wirklich satt.  

 

KeK/Stephanie Wolf
Foto: Ronny Senst  / pixelio.de

 

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