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Wenn Eltern sich streiten ...

Das Zusammenleben, insbesondere mit Kindern, ist nicht immer harmonisch. Konfliktstoff bietet allein der Alltag genug. Streiten ist oft unvermeidbar und gehört einfach zum Leben dazu. Dieses gilt natürlich auch für Eltern.

Kinder bekommen sehr viel mit, dass sollten Eltern niemals unterschätzen. Bei Streitigkeiten der Eltern können sie bisweilen sehr sensibel reagieren.

Ein lautstarker Streit ruft Angst hervor. Kinder verstehen viele Dinge nicht, um die es bei den Streitigkeiten zwischen Erwachsenen geht. Auch die Konsequenzen können nicht richtig abschätzen werden. Sind Kinder bei lautstarken Auseinandersetzungen der Eltern dabei, haben Sie oft das Gefühl, sie müssten sich für einen der beiden entscheiden. Eine besondere Gefahr droht, wenn ein Elternteil durch verbale Ausdrücke niedergemacht wird. Kinder verstehen das nicht. Sie bekommen Angst, fühlen sich einfach hilflos oder entwickeln sogar Schuldgefühle.

Kinder brauchen Schutz und Geborgenheit. Diese Grundbedürfnisse sind bei häufigen und bösartigen Streitigkeiten der Eltern in Gefahr.

Darum ist es sehr wichtig, dass sich die Eltern nicht vor den Kindern gegenseitig nieder machen. Manchmal ist ein Streit nicht zu vermeiden, aber versuchen Sie als Eltern, lautstarke Diskussionen nicht vor den Kindern auszutragen.

Sollte es doch mal vorkommen, dann reden Sie mit den Kindern über diesen Vorfall! Wichtig ist, dass die Kindern merken, dass ein Streit manchmal nicht zu vermeiden ist, auch wenn man sich lieb hat.


Positive Auseinandersetzungen

Gestritten wird überall dort, wo es unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Ansichten gibt: Ob in der Familie oder im Freundeskreis, im Berufsleben oder in der Freizeit, eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei oder mehreren Menschen ist schnell da und es kommt zum Streit. Damit sich dieser positiv und konstruktiv auswirken kann, sind ein paar Grundregeln der Kommunikation zu berücksichtigen. Entwickeln Sie eine positive Streitkultur:

Ein paar Grundregeln für die positive und konstruktive Auseinandersetzung:


  • Weicht dem Konflikt nicht, sondern sprecht das Problem möglichst schnell an. Probleme, die verdrängt oder runtergeschluckt werden, werden ebenso wie negativen Gefühle mit der Zeit größer.

  • Störende Kleinigkeiten sollten sofort angesprochen werden.

  • Wenn ihr eine längere Aussprache (Grundsatzdiskussion) mit dem Partner sucht, dann achtet auf den richtigen Zeitpunkt. Wenn ihr merkt, dass euer Partner Stress hat oder irgendwie gereizt ist, dann solltet ihr den Termin lieber noch verschieben. Wichtig für ein solches Gespräch ist die positive Grundstimmung.

  • Verallgemeinerungen oder Übertreibungen (d.h. also, Worte wie "nie" oder "immer") sind nicht förderlich für eine positive Auseinandersetzung und sollten daher gemieden werden.

  • Meidet "Du-Botschaften" und äußert stattdessen eure Gefühle in der "Ich-Botschaft". Beispiel: Statt "Warum kommst Du immer so spät nach Hause!" könnt ihr sagen "Ich ärgere mich sehr darüber, dass ich oft mit dem Abendbrot warten muss." Sprecht also möglichst viel von den eigenen Gefühlen und formuliert sie in so genannte "Ich-Botschaften". Was ist das, was ihr fühlt? Beschreibt, wie ein bestimmtes Verhalten des Partners/der Partnerin auf euch wirkt.

  • Macht eurem Gegenüber keine Vorwürfe, sondern äußert konkret eure Wünsche.

  • Sprecht eine bestimmte Situation an. Dadurch wird euer Anliegen leichter verständlich und der andere kann sich konkret dazu äußern.

  • Lasst euren Partner ausreden und hört ihm gut zu. Vergewissern euch, ob ihr euren Partner auch wirklich richtig verstanden habt. Fragt ruhig nach, denn wir neigen häufig dazu, dass wir dem Gehörten unseren eigenen Sinn und unsere eigene Bedeutung geben. Das so genannte "aktive Zuhören" zeigt unserem Gegenüber auch, das wir versuchen, seine Sicht der Dinge zu verstehen. "Aktives Zuhören" nimmt viel Aggression aus der Situation.


Durch eine positive Streitkultur lernen Kinder, dass zwei Menschen, die sich gegenseitig wertschätzen, auch einmal aneinandergeraten und sich hinterher wieder gut vertragen können.

Wenn ihr merkt, dass die Streitigkeiten zwischen euch und eurem Partner an der Tagesordnung sind und oftmals auch bösartig und wenig konstruktiv enden, dann solltet ihr dieses Warnsignal sehr ernst nehmen. Sucht euch Hilfe bei einer Partnerberatung/Familienberatung.


Text: kkl
Foto: photocase.de; Jens Rose

 

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