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„Nicht aufgeben und dem Herzen folgen“

Es ist der Traum vieler kleiner Mädchen, einmal als große „Prima Ballerina“ auf der Bühne zu stehen und viele Menschen zu verzaubern. Während die meisten kleinen Tänzerinnen irgendwann die Schuhe an den Nagel hängen, gibt es einige wenige, die ihren Weg ganz konsequent weiterverfolgen. Zu ihnen gehört Roberta Fontana. Die 42-jährige Italienerin lebt bis heute ihren Traum vom Tanzen, und zwar in vollen Zügen!

Wie viele Mädchen beginnt die kleine Roberta m zarten Alter von sechs Jahren mit dem klassischem Ballett. Eigentlich recht spät, denn die meisten Kinder fangen bereits mit drei Jahren an zu tanzen. Und dann bekam sie von der damaligen Tanzlehrerin noch zu hören, dass sie nicht die richtigen Beine für den klassischen Tanz habe. Aber das hat Roberta nicht gestört. Statt den geliebten Tanzsport aufzugeben, wechselt sie als junges Mädchen in den modernen Tanz. „Auch wenn das Urteil meiner Lehrerin damals ein Schock für mich war: heute bin ich ihr überaus dankbar, denn der moderne Tanz bedeutet mir alles!“ Roberta liebt und lebt für ihren Beruf, er ist ihre ganze Leidenschaft. „Ich fühle den Tanz, 24 Stunden am Tag und ich habe mich nie davon abbringen lassen.“

Wenn man sie heute auf der Bühne dahin schweben sieht, wirkt es so leicht und völlig unbeschwert. Kaum jemand vermag sich vorzustellen, wieviel Training und Durchhaltevermögen man haben muss, um als Tänzerin erfolgreich zu sein. „Wer keinen Biss hat und sich von kleinen Niederschlägen schnell aus der Ruhe bringen lässt, der wird seinen Traum nicht leben können“, sagt Roberta bestimmt. „Denn selbst, wenn man es mit viel Talent bis auf die große Bühne geschafft hat, ist das kein Abo für dauerhaften Erfolg. Es heißt immer wieder kämpfen, kämpfen, kämpfen.“ Mal gibt es ein tolles Engagement, mal bekommt man monatelang keinen Job. Eine Situation, an der so mancher verzweifelt ist. „Als Tänzer ist man eigentlich immer auf der Suche, da die Engagements immer nur für eine begrenzte Zeit sind. Viele Tänzer wissen nicht, was sie in der Zukunft erwartet und ob bzw. wie es weitergeht.“ Doch besonders dann ist es wichtig, nicht die Flinte ins Korn zu werfen, sonst schafft man es nicht.

Mit 18 Jahren bekam Roberta ihren ersten richtigen Job. „Ein tolles Gefühl“, erinnert sie sich heute. Aber auch dann hört das Training und die Weiterbildung nicht auf. Jedenfalls nicht, wenn man so ehrgeizig ist wie Roberta. Sie trainierte bei unterschiedlichen Lehrern in New York, Paris und London. „Durch die vielen Stationen bin ich persönlich und auch tänzerisch gewachsen“, resümiert sie, „Ich habe immer viel trainiert, jeden Tag bis zu acht Stunden, um meine Fähigkeiten auszubauen. Und das hört auch nie auf. Genau genommen ist es ein lebenslanges Lernen und eigentlich kommt man als Tänzer nie ganz an. Man kann sich den Weg wie eine dunkle Treppe vorstellen, ohne wirklich zu wissen, was einen erwartet.“ Durch ihre Zielstrebigkeit hat Roberta es geschafft, denn ihre Treppe führte sie meistens ein kleines Stück weiter nach ganz oben.

Mittlerweile verdient die quirlige Italienerin auch als Choreografin und Tanzlehrerin ihre Brötchen. Außerdem wird sie immer wieder für verschiedene Workshops in die Metropolen Europas eingeladen. Und hin und wieder steht Roberta auch selbst noch auf der Bühne.

Ihre Schülerinnen und Schüler können heute von ihren Erfahrungen und ihrer Energie profitieren. „Ich habe viel zu geben und ich fühle mich sehr gut dabei“, sagt sie, „Ich rate meinen Schülern immer, dass sie mit dem Herz bei der Sache sein müssen. Wenn sie das entsprechende Talent haben, müssen sie hart trainieren und dürfen sich nicht aufgeben, auch dann nicht, wenn der Erfolg manchmal auf sich warten lässt.“

Und Aufgeben kam für Roberta nie in Frage! „Vale la pena“ sagt sie auf italienisch - die Mühe lohnt sich! „Ich mache das, weil es schön ist und ich nichts anderes machen möchte!“ Ganz einfach. Meistens.

Wer mehr über Roberta Fontana und ihre Arbeit erfahren möchte, kann sich auf ihrer Homepage www.robertafontana.it informieren.

Maike Niet

 

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