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Der disziplinierte Schulalltag in China (3)

Carolin Böckers ist mittlwerweile seit einigen Wochen in China in der Provinz Yunnan und hat dort schon so einiges erlebt und zwar nicht nur Schönes.
Die Hauptaufgabe der Münsteranerin ist es, Zehntklässlern in der Lushui Yi Zhong Schule in der Stadt Liuku im Fach Englisch zu unterrichten. Das hört sich erstmal spannend an, ist aber durchaus gewöhnungsbedürftig.

„Es sind immer 50 bis 60 Schüler in einer Klasse“, berichtet Carolin, die insgesamt zwölf Klassen unter ihren Fittichen hat und diese jeweils einmal pro die Woche im gesprochenen Englisch unterrichtet. „Es ist nicht einfach, sich die Namen von über 600 Schülern zu merken, zumal die chinesischen Namen ja auch ganz anders klingen als bei uns“, sagt Carolin. „Aber ich habe für die meisten Klassen eine Liste mit den Namen in Pinyin bekommen. Pinyin ist die Lautschrift, so kann ich die Schüler aufrufen. Teilweise haben die auch ziemlich lustige Namen. Zum Beispiel heißt eine meiner Lehrerinnen Zhong Hui bu! Huibu wie das kleine Schlossgespenst. So witzig!!!"

Obwohl die Englischlehrer der Schule selber nur sehr gebrochenes Englisch sprechen und auch den Englischunterricht weitestgehend auf Chinesisch abhalten, muss immer einer den Unterricht von Carolin begleiten und dafür sorgen, dass die Klasse ruhig ist. „Ich kann hier wirklich nichts spontan entscheiden – alles, was ich mache, muss vorher abgestimmt werden und mit den Unterrichtsinhalten der chinesischen Regierung übereinstimmen“, erklärt Carolin.

Und auch sonst ist der Schulalltag in China ganz anders als bei uns in Deutschland. „Es geht hier alles schrecklich diszipliniert zu. In den Klassen ist es immer mucksmäuschenstill und das sechs Tage die Woche von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends“, berichtet Carolin. Wahrscheinlich wäre es in ihrem Unterricht auch nicht ganz so ruhig, wenn nicht eine chinesische Aufsicht dabeisäße. „Die Schüler wissen natürlich, dass ich nicht schlage oder ihnen die Haut eindrehe. Und das tun die Lehrer, wenn die Schüler nicht parieren. Auch ein Rohrstock wird hier noch eingesetzt. Meine Schule, die Lushui Yi Zhong, ist streng und bekannt dafür, keine Handys oder sonstige Spielgeräte zu dulden. Wenn ich die Schüler mit einem Handy erwische, dann darf ich es sogar auf den Boden werfen und zerstören“, erzählt Carolin, die von den „Erziehungsmethoden“ der Lehrer ziemlich schockiert ist.

Auch der Unterricht an sich ist wirklich gewöhnungsbedürftig. „Mündliche Mitarbeit ist gar nicht unbedingt gewünscht. Die Lehrer erklären vorne etwas und versuchen so, möglichst viel Wissen zu vermitteln. Zwischendurch wird zwar immer gefragt, ob die Schüler alles verstanden haben, doch obwohl dies oft nicht der Fall ist, antworten die meisten Schüler alle mit: Jaaa!!!“ Die Schüler reden im Unterricht wenig und Englisch wir fast gar nicht gesprochen. Das macht es der Abiturientin nicht leicht, denn sie soll ja Englisch mit den Schülern sprechen. „Irgendwie schaffe ich es trotzdem, die Kids zu motivieren“, schmunzelt sie.

Lustig ist auch, dass die Kinder, die eine Frage beantworten sollen, aufstehen müssen. „Und wenn einer nicht sofort etwas sagt, dann rufen die anderen die Antwort in die Klasse. Der Zusammenhalt ist toll, aber oft weiß ich dann nicht, ob das Kind nur schüchtern ist oder die Antwort tatsächlich nicht weiß. Und ich darf nicht vergessen, dem Schüler zu sagen, dass er sich wieder setzen darf. Sonst müsste er nämlich stehen bleiben.“ Es ist eben vieles ganz anders in China. Was Carolin noch so alles erlebt, erfährst du in Kürze wieder hier. Wer jetzt schon mehr wissen möchte, klickt auf  nccinliuku.jimdo.com.
 

 

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