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13.04.2019

„Gute Kommunikation für Gute Kitas“

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Ganz schön haarig ...

Aua, das ziept“, jammert Lina. Mama will sie nach dem Baden kämmen, aber das gefällt Lina gar nicht. „Warum haben wir überhaupt so viele Haare auf dem Kopf“, möchte Lina wissen. Ja, warum eigentlich ...

Mamas Freundin Elisabeth Thomas - Ärztin bei der Krankenkasse DAK - ist heute zu Besuch und sie hat eine Antwort für Lina. „Unsere Haare schützen den Kopf vor zu viel Sonnenstrahlung“, sagt sie. Jeder Mensch hat viele, viele Tausend Haare auf dem Kopf. Die Blonden haben die meisten, die Rothaarigen die wenigsten. Außerdem wachsen noch kleine Härchen fast am ganzen Körper.

 

Urmenschen mit Fell

Die Haare sind ein Überbleibsel von unseren Vorfahren, den Urmenschen. Sie waren am ganzen Körper stark behaart, sie hatten ein richtiges Fell. Wahrscheinlich hat sich dann aber das Erbgut unserer Vorfahren verändert und es wuchsen nicht mehr so viele Haare am Körper. Zur selben Zeit lernten unsere Vorfahren Feuer zu machen. Daran konnten sie sich nun wärmen. Also brauchten sie das Fell gar nicht mehr. Außerdem nisteten sich viele winzige Tiere immer wieder in den Körperhaaren ein. Das war lästig. So wuchsen nur die Kopfhaare weiter und die Menschen erfanden schöne Frisuren.

„Stell dir vor“, sagt Linas großer Bruder Paul, „Papa hat eine Kollegin mit Haaren auf den Zähnen.“ Elisabeth Thomas  lacht und erklärt Paul und Lina, was es mit manchen Redewendungen auf sich hat.

  • „Meine Kollegin hat Haare auf den Zähnen“, erzählt Papa.
    Das heißt: Sie regt sich schnell auf, wird dann ziemlich laut und manchmal ganz schön unfreundlich. Früher haben die Menschen geglaubt, dass Haare immer ein Zeichen von Kraft sind, vielleicht wie die Mähne eines Löwen. Daher kommt wahrscheinlich diese Redewendung.
  • „Das ist zum Haare raufen“, ruft Mama.
    Das heißt: Mama ärgert sich ziemlich und ist wütend. Vielleicht hast du dein Zimmer immer noch nicht aufgeräumt. Dabei hat Mama schon dreimal darum gebeten. Nun aber schnell!
  • „Mir stehen die Haare zu Berge“, sagt deine Freundin.
    Das heißt: Sie hat sich gerade fürchterlich erschreckt. Hast du dich als Gespenst verkleidet und hinter der Tür versteckt? Vor lauter Schreck stellen sich tatsächlich die Härchen auf den Armen auf. Schau mal nach!
  • „Du frisst mir noch die Haare vom Kopf“, sagt Oma manchmal.
    Das heißt: Bei Oma isst du so viel wie du bekommen kannst. Kein Wunder: Wer den ganzen Tag im Garten tobt, hat schließlich einen riesigen Hunger.
  • „Sie liegen sich ständig in den Haaren“, erzählt Mama der Nachbarin.
    Das heißt: Ihr Geschwister streitet euch wohl öfter in letzter Zeit. Das geht aber sicher vorbei, denn eigentlich habt ihr euch sehr gern.


 

Pferdeschwanz an den Augenbrauen

Unsere Haare bestehen aus Horn, wie die Schuppen von Eidechsen und die Federn von Vögeln. Die Kopfhaare wachsen in einem Monat ungefähr einen Zentimeter. „Also wenn ich sie jetzt 10 oder 15 Jahre lang wachsen lasse, dann reichen sie bis zum Boden“, rechnet Paul schnell aus. „Das wird wohl nichts“, sagt Elisabeth Thomas. „Nach 6 bis 8 Jahren fallen die Haare nämlich aus.“

Allerdings wachsen nur die Kopfhaare so lange. Alle anderen Haare werden nicht so alt, sondern fallen schon nach einigen Wochen aus. „Sonst könnte ich mir aus den Augenbrauen einen Pferdeschwanz binden“, belustigt sich Lina. Paul stichelt: „Haha, dann siehst du ja gar nichts mehr.“ „Eben doch, weil ich die Augenbrauen in der Mitte zusammenbinden würde“, erwidert Lina trotzig. Elisabeth Thomas von der DAK lacht: „Seht ihr, nun habt ihr euch in den Haaren.“


Krabbeln auf dem Kopf

Auch heute gibt es noch winzige Tiere, die sich in den Haaren wohl fühlen. Läuse wohnen besonders gern auf den Köpfen von Kindern. Was machen sie dort eigentlich? Alle 3 bis 6 Stunden saugen sie etwas Blut aus der Kopfhaut. Das ist ihre Nahrung. Weil sie dafür in die Kopfhaut beißen und etwas Speichel in die winzige Wunde spucken, fängt es an zu jucken. Außerdem legen die Läuse jede Menge Eier, aus denen junge Läuse schlüpfen.

Wenn es auf deinem Kopf juckt, dann sage es deinen Eltern und Lehrern. Läuse zu haben, ist nicht schlimm. Aber deine Haare müssen dann mit einem speziellen Shampoo behandelt werden. Bis diese winzigen Insekten verschwunden sind, solltest du nicht mit deinen Freunden die Köpfe zusammenstecken. Denn Kopfläuse können zwar nicht fliegen und springen, aber sie krabbeln schnell von einem Kopf zum anderen.

 

Foto: iStockphoto.com/Piepereit
Quelle: DAK

 

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