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Was tun, wenn die eigenen Kinder drogenabhängig sind?

Es gibt kein Patentrezept gegen die Abhängigkeit, aber es gibt Erfahrungen, die Eltern in dieser Lage helfen können.
Einige Anzeichen für eine beginnende Abhängigkeit können vermehrtes Händezittern, Schlaflosigkeit oder schneller Wechsel zwischen passiver Ruhe und nervöser Rastlosigkeit sein. Wenn Sie nun denken, dass Ihre Sorgen begründet sind, leitet sich Ihr Erziehungsverhalten von dem jeweiligen Alter Ihres Kindes ab.

 

Verhalten bei Jüngeren (bis ca. 16 Jahren)

Widmen Sie sich Ihrem Kind in größerem Maße und überprüfen Sie die Regeln und Aufgaben in der Familie. Legen Sie diese ggf. neu fest und halten Sie sie konsequent ein! Trägt Ihr Kind genug Eigenverantwortung oder nehmen Sie ihm häufig Aufgaben ab? Wichtig ist, dass es lernt, Verantwortung für sich und andere zu tragen. Nehmen Sie es ruhig in die Verantwortung, aber achten Sie auf gerechte und altersgemäße Verteilung der Aufgaben in der Familie.
Schränken Sie den „Spielraum“ nach außen ein und intensivieren Sie das Familienleben. Das wichtigste ist: bleiben Sie konsequent und liebvoll!

Sehr hilfreich ist auch der Kontakt zu Lehrern oder anderen Bezugspersonen. Diese haben manchmal mit dem nötigen Abstand einen klareren Kopf und können Situationen objektiver einschätzen. Vielleicht bietet jemand seine konkrete Mithilfe in der Erziehung an.

 

Verhalten bei Älteren (ab ca. 16 Jahren)

Die Maßnahmen, die für Jüngere gelten, können auch für Ältere umgesetzt werden. Wenn Sie trotzdem das Gefühl haben, dass Sie keinen Einfluss mehr haben und kaum Zugang zu Ihrem Kind finden, müssen Sie ihm von jetzt an die Verantwortung für sich selbst tragen lassen. Dabei sollten Sie immer versuchen, ohne Vorwürfe im Gespräch zu bleiben. Hierbei müssen auch Entscheidungen akzeptiert werden, die nicht
immer im Sinne der Eltern sind.
Sie haben allerdings das Recht und die Pflicht auf Grenzensetzung. So können Sie sich darauf einigen, dass Sie innerhalb des Hauses gewisse Pflichten und Rechte aller Familienmitglieder eingehalten werden müssen, außerhalb jedoch die Konsequenzen für das Verhalten und Entscheidungen Ihres Kindes ihm selbst überlassen ist. So muss er/sie z.B. die Entscheidung für einen Schulabbruch selbst verantworten und die damit verbundenen Negativ-Erfahrungen selbst spüren. Durch spürbaren äußeren Druck wird häufig eher eine Einsicht und Änderung erzielt als durch elterliche Fürsorge.


Wirken diese Maßnahmen allerdings alle nicht, ist es ratsam, eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen. Dort bekommen Sie weitere Informationen, haben die Möglichkeit zur Aussprache und erhalten Verhaltenshilfen.

Wenden Sie sich zusätzlich an einen Elternkreis (die Anschrift erfahren Sie in der Suchtberatungsstelle).

Dieser bietet Eltern die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern in der gleichen Situation über ihre Erfahrungen auszutauschen.

 

Adressen für Suchtberatungsstellen im Raum Münster

Diakonisches Werk Münster e. V.,
Ev. Gemeindedienst, Suchtberatung 
Hörsterstr. 29
48143 Münster
0251 / 49015-0
0251 / 49015-30 

Beratungsstelle Frauen helfen Frauen e. V. 
Hansaring 32b
48155 Münster
0251 / 67666
0251 / 67666

Fachstelle für Suchtvorbeugung der
Drogenhilfe Münster
Schorlemer Str. 8
48143 Münster
Tel.: 0251 / 49 25 184
Fax: 0251 / 49 27 772
E-mail: kluteb@stadt-muenster.de

Fachstelle für Suchtvorbeugung des
Caritasverbands Coesfeld
Wiesenstr. 18
48653 Coesfeld
Tel.: 02541 / 7205-24/-21

Sucht- u. Drogenberatung
des Caritasverbandes
Bachstr. 15
48282 Emsdetten
Tel.: 02572 / 1 57 32
Fax: 02572 / 1 57 47

(ar)

 

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