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Bei schlechten Noten: Fürsorge statt Strafe

Kurz vor Karneval ist in vielen Familien Schluss mit lustig. Der Grund: die Halbjahreszeugnisse. Stress und Streit sind vorprogrammiert, dabei wäre ein ruhiges Gespräch hilfreicher ...

„Kinder sollten ohne Angst nach Hause kommen können, auch wenn sie schlechte Noten mitbringen“, sagt Klaus Oelbracht, stellvertretender leitender Psychologe der Christoph-Dornier-Klinik in Münster. Statt ihre Kinder für Leistungsmängel zu  bestrafen, sollten Eltern gemeinsam mit ihnen nach Ursachen und Lösungswegen suchen. Denn das Halbjahreszeugnis kann auch ein Anreiz sein, Leistungsreserven zu mobilisieren. Wichtig ist dabei, dass Eltern an die Fähigkeiten ihres Kindes glauben und ihm Mut zusprechen. Denn noch besteht die Chance, etwas zu ändern.

Schlechte Noten kommen selten über Nacht und daher bringt es auch wenig, die Leistung des Kindes nur am Tag der Zeugnisvergabe ins Visier zu nehmen. Eltern sollten sich vielmehr regelmäßig für das Schulleben ihres Kindes interessieren und nachfragen, was und wie es lernt. „Viele Kinder kennen Lernstrategien aus der Schule und können sie ihren Eltern auch erläutern. Meist sind sie mit elterlicher Unterstützung zuhause leichter umzusetzen“, weiß der Kinder- und Jugendpsychotherapeut Klaus Oelbracht.

Ist das Kind jedoch schon in den Brunnen gefallen, hilft nur Plan B und der heißt zunächst: zuhören. Denn schulische Misserfolge können verschiedene Ursachen haben. Nicht jedes Fach liegt jedem Kind gleichermaßen, manchmal fehlt einfach der Zugang. Probleme mit Klassenkameraden oder Lehrern können das Lernen ebenfalls erschweren, ebenso wie Ängste. Reagieren Eltern auf schlechte Noten nur mit Druck und Strafe, wird sich die Problematik weiter verschärfen. Stattdessen sollten Eltern zusammen mit ihrem Kind und gegebenenfalls auch in Rücksprache mit dem Lehrer kleine, erreichbare Zwischenziele setzen und diese regelmäßig überprüfen. Dabei gilt es nicht nur das Leistungsergebnis, sondern auch den Einsatz des Kindes zu honorieren. Zum Beispiel in Form eines gemeinsamen Kinobesuchs oder Spielabends. Je klarer und eindeutiger die Absprachen und Ziele formuliert sind, desto eher wird sie das Kind einhalten und erreichen.

Motivation braucht positive Anreize und gedeiht nur in einem lieben und vertrauensvollen Umfeld. Elterliche Zuneigung sollte daher niemals an die Leistung des Kindes gekoppelt werden. Oft stehen Eltern eigene Ängste um die Zukunft ihres Kindes im Weg. Hilfreich kann hier der Austausch mit anderen Eltern sein und auch der Kontakt zu den Lehrern. Denn kaum eine Schulkarriere verläuft immer nur gradlinig. Unterstützung finden Eltern und Schüler darüber hinaus beim schulpsychologen oder schulpsychologischen Dienst.

„Meistens helfen auch schon kleine Veränderungen wie verbindliche Hausaufgaben- und Lernzeiten, ein ruhiges Lernumfeld, ein aufgeräumter Schreibtisch, vollständige Arbeitsmaterialien, kleine Lernpausen, um den Kopf für neue Aufgaben frei zu bekommen, Wochenpläne, damit die Kindern lernen, ihre Lernschritte selbstständig zu planen oder der Einsatz von Vokabeltrainern. Sinnvoll kann auch die Einrichtung einer regelmäßigen Lerngruppe sein, in der sich die Schüler gegenseitig unterstützen und motivieren“, erklärt Klaus Oelbracht. Wichtig ist, die Maßnahmen langfristig umzusetzen und nicht erst zwei Wochen vor der nächsten Prüfung.

 

Foto: Fotolia.de; LVDESIGN 

 

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