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Taschengeld - wieso, weshalb, warum

Die Frage nach der Höhe des Taschengeldes ist leicht zu beantworten. Aber damit fangen die Probleme erst richtig an. Eltern und Kinder haben recht unterschiedliche Vorstellungen, welche Ausgaben von diesem Geld zu bezahlen sind.


Lerneffekt Taschengeld

Kinder brauchen Taschengeld, um den Wert des Geldes kennen zu lernen. Geld steht nicht in einem unbegrenzten Maß zur Verfügung. Also müssen die Ausgaben eingegrenzt werden. Dafür muss aber auch das Angebot sortiert und bewertet werden. Auf diese Weise lernt das Kind für sein Geld selber Verantwortung zu tragen. Für die Selbstständigkeit des Kindes ist es außerdem wichtig, eigene Entscheidungen über die Ausgaben zu treffen.


Wieviel Taschengeld

Da Kinder mit dem Taschengeld auch Wertungen und Entscheidungen treffen müssen, sollten Zahlungen erst ab sechs Jahren, spätestens ab dem Grundschulalter, eingeführt werden. Jüngere Kinder erhalten ihr Taschengeld wöchentlich. Die Höhe des Taschengeldes bietet zugleich eine gute Gelegenheit, um mit dem Kind über die finanzielle Situation der Familie zu sprechen. Wer über weniger Geld verfügt, sollte offen darüber sprechen. Es ist sinnvoll gemeinsam über Sparmöglichkeiten nachzudenken. Ist eine Familie wohlhabend, sollten sich die Beträge an Freunden und Schulkameraden orientieren. So werden die wohlhabenden Kinder nicht ausgegrenzt und haben die gleichen Voraussetzungen wie alle anderen.


Wöchentliches Taschengeld

  • 6 - 7 Jahre 2 - 4 Euro
  • 8 - 9 Jahre 3 - 6 Euro

Monatliches Taschengeld

  • 10 - 11 Jahre: 15 - 20 Euro
  • 12 - 13 Jahre: 20 - 30 Euro
  • 14 - 15 Jahre: 25 - 35 Euro
  • 16 - 17 Jahre: 40 - 50 Euro

Die Werte gelten einfach nur als Orientierung. Über die Höhe des Taschengeldes darf und muss in der Familie diskutiert werden. Zum einen entscheidet die finanzielle Lage der Familie. Andererseits sind nicht alle Kinder gleich. Machen Sie die Höhe auch von dem Verständnis des Kindes für Geld abhängig. Geben Sie nicht zu viel Geld, sonst verliert das Kind den Überblick. Wer sich alle Wünsche leicht erfüllen kann, erleidet einen Realitätsverlust und lernt nicht sinnvoll zu haushalten.

Taschengeld sollte immer pünktlich gegeben werden. Kinder sollen nicht darum betteln müssen. Und noch weniger darf das Geld an das Verhalten des Kindes geknüpft sein. Taschengeld ist kein Mittel zum Bestrafen oder zur Kontrolle des Kindes.


Kaufen macht so viel Spaß...

Über das Taschengeld darf ein Kind alleine entscheiden. Auch wenn das Geld nur für Süßigkeiten oder Spielzeug ausgegeben wird, kann das Kind nur lernen, wenn es eigene Erfahrungen mit den Geld macht. Und dazu gehören auch negative. Mit Kontrollen oder Vorschriften helfen Eltern ihren Kindern nicht weiter. Allerdings ist es wichtig, vorher festzulegen, welche Ausgaben zukünftig vom Taschengeld zu bezahlen sind:

  • Spielsachen, Bücher, Zeitschriften, CDs, Computerspiele, Videos
  • Freizeitaktivitäten mit Freunden wie Kino, Schlittschuhlaufen, Eis essen,
  • Süßigkeiten außer der Reihe

Natürlich sollte ein Kind auch regelmäßig sparen. Machen Sie aber keinen Zwang daraus.


Kein Auskommen mit dem Taschengeld

Jedes Kind sollte irgendwann einmal Geldnöte erleben. So lernt es für die Zukunft sein Geld besser einzuteilen. Wenn es aber ständig zuviel Geld ausgibt, müssen Sie mit Ihrem Kind reden und vernünftige Lösungen finden. Vielleicht ist das Taschengeld wirklich zu niedrig? Vielleicht hilft aber auch eine Änderung der Zahlungsweise in wöchentliche oder 14-tägige Raten statt einer monatlichen Summe. Ansonsten sollten Sie sich nicht weiter einmischen oder die Ausgaben des Kindes kontrollieren. Sie geben nur Anregungen, die Umsetzung ist Sache des Kindes.


Die lieben Großeltern

Großeltern neigen dazu, ihre Enkelkinder mit Geschenken zu überhäufen. Es ist nicht leicht diese zusätzlichen Einnahmequelle zu stoppen. Lassen Sie die Großeltern die Taschengeldzahlungen übernehmen. Wenn die Zahlungen zu groß sind, vereinbaren Sie mit den Kindern, dass eine bestimmte Summe in die Spardose gesteckt wird. Oder vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es das Geld für eine große Anschaffung wie Inliner, PC, Führerschein etc. spart.


Vorbild sein

Am leichtesten schauen sich Kinder den Umgang mit Geld von ihren Eltern ab. Fangen Sie früh an, den Kindern Kaufentscheidungen zu erklären. Warum kaufen Sie diese Produkte. Schauen Sie auf den Preis oder auf die Qualität. Haben Sie schon einmal bei Kauf von Kinderkleidung Ihren Kindern das Etikett erklärt? Warum eigentlich nicht. Spätestens ab dem Grundschulalter begreifen Kinder, dass Kleidung aus Baumwolle teurer ist als aus Chemiefasern. Das ist für Kinder sogar spannend. Noch lehrreicher ist ein Preisvergleich. Gehen Sie in verschiedene Spielzeugabteilungen und lassen Sie Ihr Kind die Preise für ein Spielzeug vergleichen. So lernt Ihr Kind die Preisunterschiede kennen und wird in Zukunft nicht in den teuersten Geschäften einkaufen.

af

Foto: photocase.de; 1100

 

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