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21.08.2017

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Das Lernen will gelernt sein

Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Säuglinge und Kleinkinder gehen mit unbändiger Neugier auf ihre Umwelt zu und saugen alles förmlich wie ein Schwamm in sich auf. Lernen ist für kleine Kinder wie ein spielerisches Abenteuer – sie lernen gerne und mit Begeisterung.

Dann beginnt irgendwann der erste Schultag, dem die Kinder auch noch mit Begeisterung entgegen fiebern. Doch nicht selten wird aus einem wissensdurstigen Schulanfänger ein lernfauler, frustrierter Schüler, der die Lust am Lernen gänzlich verloren hat.

Wie passiert das? Nur allzu häufig wird den Kindern verdeutlicht, dass mit dem Eintritt in die Schule der Ernst des Lebens  beginnt und damit der Spaß vorbei ist. Die schulischen Leistungen werden von vielen Eltern sehr ernst genommen und unbewusst werden viele Kinder durch die Forderung nach  guten Noten so stark unter Druck, dass sie nervös und innerlich unruhig werden. Es ist nicht verwunderlich, dass die Konzentrationsfähigkeit der Kinder unter diesem Druck stark leidet.

Die Angst, den hohen Anforderungen nicht gewachsen zu sein, löst automatisch eine Konzentrationsschwäche aus, die die Kinder daran hindert, mit Lust zu lernen.

Dabei ist erste Vorraussetzung für ein gutes Lernergebnis ist eine motivierte Herangehensweise.

 

Was können Eltern tun, um ihrem Kind das Lernen schmackhaft zu machen?

In erster Linie ist es wichtig, die Stärken des Kindes in den Vordergrund zu stellen, denn Erfolgerlebnisse motivieren und machen Lust auf mehr! Gerade dann, wenn man eine kniffelige Aufgabe ganz alleine gelöst hat, spornt das an. Allerdings sollen Eltern darauf achten, dass die Aufgaben für ihr Kind wirklich lösbar sind, denn eine Überforderung hat wiederum Frust und Versagensängste zur Folge. 

Wir sollten versuchen, unseren Kindern zu zeigen, dass das Aneignen von Wissen ein Abenteuer ist und immer wieder neue Erkenntnisse bringt, denn „Wissen macht Ah“. Diese hervorragende TV-Wissensreihe für Kinder zeigt, wie spannend Wissensvermittlung sein kann.

Druck hilft dem Kind jedenfalls nicht weiter. Eltern sollten ihre Kinder auch für Teilerfolge loben, denn Belohnung und Bestätigung stärken das Selbstbewusstsein und helfen dem Kind, sich zu lockern und Spaß an der Sache zu haben.

Auch sollten wir beachten, dass nicht alle Kinder in der Lage sind, Bestleistungen zu bringen. Gerade bei lernschwächeren Kindern ist es wichtig, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und auch mal ein vier als Erfolg zu feiern!

In der Grundschulzeit ist das Lernen lernen ein wichtiger Faktor. Kinder lernen zuzuhören und sich das Gehörte zu merken. Sie lernen, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, Informationen zu strukturieren und weiterzuverarbeiten. Allerdings gibt es kein Schema F, nachdem wir unseren Kindern das Lernen lernen beibringen können, denn jeder hat eine andere Art zu arbeiten und sich Wissen anzueignen.


 

Drei Lerntypen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Lerntypen:

  1. der visuelle Lerntyp:
    Er lernt am besten über die Augen. Für ihn ist es besonders wichtig, den Lernstoff vor sich liegen zu haben. Dabei hilft ihm oft eine gute Aufarbeitung durch farbige Markierungen, Übersichten in Tabellenform oder auch Zeichnungen.


  2. der auditive Lerntyp:
    Er nimmt den Lernstoff am Besten über die Ohren auf. Das kann durch lautes Vorlesen oder auch durch Hörkassetten oder „Vorlesungen“ geschehen. Dieser Lerntyp wird schon einiges beim gut gestalteten Unterricht behalten. Bei ihm ist es wichtig, sich das Gelernte laut vorzusprechen.


  3. der motorische Lerntyp:
    Bei ihm spielt das „Anfassen“ eine entscheidende Rolle. Wenn er etwas konkret in den Händen hält und befühlt, hat er das beste Lerngefühl. Für diesen „Lerntyp“ ist es oft hilfreich, wenn er den Lernstoff abschreibt.

Oftmals sind aber Mischformen der richtige Lernweg. Hier heißt es einfach ausprobieren. Schaut einfach mal, welcher Weg sich für euer Kind am besten eignet.

 

Hier ein paar Lerntipps

 

  • Lernt mit!
    Fragt eure Kinder, was sie im Unterricht durchgenommen haben. Das zeigt nicht nur euer Interesse, die Kinder haben auch Gelegenheit, die Inhalte noch einmal strukturiert wiederzugeben und ggf. könnt ihr direkt erkennen, ob es etwas nicht verstanden hat. Dann ist Gelegenheit, sich die Sache noch einmal gemeinsam anzuschauen.


  • Auswendiglernen in Häppchen
    Viele Kinder lähmt bereits der Anblick eines nicht enden wollenden Gedichts. Portioniert das Ganze in kleine Häppchen und lernt diese nach und nach. Erst wenn der erste Teil im Kopf ist, beginnt ihr mit dem zweiten. Wenn der zweite Teil sitzt, dann kombiniert Teil 1 und 2 miteinander und dann klappt es mit dem letzten Drittel auch noch.
    Vielen Kindern hilft es, die Textpassagen (oder Vokabeln) auf Karteikärtchen zu schreiben.


  • Wiederholung ist wichtig
    Damit das Gelernte auch wirklich sitzt, sollte es von Zeit zu Zeit wiederholt werden.

 

Freizeit ist wichtig!

Nicht selten haben Kinder heute einen derart voll gepfropften Terminkalender, der dem eines Managers gleich kommt. Jeden Tag gibt es neben der Schule unzählige Verpflichtungen und den Kindern bleibt oft wenig Zeit, sich wirklich zu entspannen und auch Abstand von den Anforderungen zu gewinnen. Eltern sollten darauf achten, dass ihren Kindern auch ausreichend Freiraum für Spiel und Spaß außerhalb von Kursen und Vereinen bleibt.

Auch ausreichende Zeit zur Entspannung und frische Luft tragen zu einem erfolgreichen Lernkonzept bei!

Mehr zum Thema Lernen findet ihr hier >>

 

Weitere Lerntipps findet ihr auf der Seite Das Lernen lernen von Wolfgang Pohl

 

Buchtipps zum Thema:

 

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