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Die USA feiert ihren "Independence Day"

Am 4. Juli wird in Amerika der Unabhängigkeitstag gefeiert. Seit 1776 ist dieser Tag, der auch "Independence Day" genannt wird, ein Nationalfeiertag in den USA, der dort jedes Jahr groß gefeiert wird. Doch was genau ist damals eigentlich passiert?

Sicherlich hast du schon von Christoph Kolumbus gehört, ein italienischer Seefahrer, der sich Ende des 15. Jahrhunderts aufmachte, um einen Seeweg nach Indien zu finden. Am 12. Oktober 1492 stieß er nach einer gut zweimonatigen Seereise auch auf Land - natürlich in dem Glauben, Indien angesteuert zu haben. Darum nannte er die Einwohner „Indianer“.

Damals wusste er noch nicht, dass er einen eigenen Kontinent entdeckt hatte. Dieser Kontinent bekam erst viele Jahre später den Namen Amerika.

Dank Columbus´ Entdeckung wurde diese "Neue Welt" in Windeseile von den Engländern besiedelt. Viele europäische Staaten – so auch England - waren früher sehr machtbesessen und wollten ihren Besitz, ihre Ländereien und damit auch ihre Macht um jeden Preis vergrößern. Da dies in Europa aufgrund der starken Nachbarn ohne Blutvergießen nicht möglich war, eroberte sie in zum Teil sehr weit entlegenen Teilen der Welt große Gebiete, die sie dann als ihr Eigentum ausgaben. So entstanden Kolonien.

In Nordamerika gab es damals 13 solcher Kolonien, die dem englischen König „gehörten“. Den Ureinwohnern, die in diesen und auch anderen Kolonien in Afrika, Asien oder Australien lebten – ging es sehr schlecht! Sie hatten so gut wie keine Rechte und wurden als Sklaven missbraucht. Sämtliche Bodenschätze der Kolonien wie z.B. Gold gingen in die Hände der europäischen Herrscher über, die so immer reicher wurden.

Irgendwann entwickelte sich in Europa eine Protestbewegung, die christlich-demokratische Ideen von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit verfolgte. Diese Bewegung wurde auch Puritanismus genannt.

Aus England geflüchtete Puritaner brachten diese Ideen mit nach Amerika. Dort verhalfen sie den Ureinwohnern, eigene Kolonialparlamente in jedem der 13 Gründerstaaten zu gründen. Diese Parlamente regelten fortan die Gesetzgebung und vieles mehr. Das führte dazu, dass die Kolonisten mit der Zeit selbstbewusster und gleichzeitig und immer unabhängiger von England wurden. Schließlich nannten sich kurzerhand „Amerikaner“.

Das gefiel den Engländern nicht und sie versuchten, mit allen Mitteln gegen diese Entwicklung der Selbstbestimmung vorzugehen. Sie erhoben hohe Steuern in „ihren“ Kolonien, doch die Kolonisten weigerten sich, diese zu bezahlen. 1774 fang ein großer „Kontinentalkongress“ statt und dort verfassten die Vertreter der 13 Gründerstaaten verfassten die so genannte „Deklaration der Rechte“. Darin hieß es unter anderem, dass jedes Volk das Recht habe, sich selbst zu regieren. Sie forderten, dass Amerikaner entweder auch im englischen Parlament sitzen oder dass sie künftig alleine für die Verwaltung in den Kolonien zuständig sind.

Die machtbesessenen Englischen Herrscher willigten nicht ein und so kam es zum Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775-83), in dem die Amerikaner schließlich die Engländer besiegten. Die Armee der Kolonisten wurde von General George Washington angeführt, der dann später der erste Präsident der Vereinigten Staaten wurde.
 
Noch im ersten Jahr des Krieges, am 4. Juli 1776, wurde vom Kongress in Philadelphia die Unabhängigkeit der 13 Kolonien ernannt.

Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten war übrigens gleichzeitig die Verfassung des neuen Staates, in der zum ersten Mal die Grund- und Menschenrechte schriftlich festgelegt und zum wichtigsten Gesetz des Staates gemacht wurden. Diese Verfassung ist bis auf wenige Änderungen noch heute gültig und auch der Unabhängigkeitstag wird in den USA jeden Jahr mit Umzügen und vielen Aktivitäten groß gefeiert.

 

Foto: Matthias Preisinger / pixelio.de

 

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