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Die Indianer des Nordens

Sicherlich kennst du die Geschichte vom kleinen Wichtel Nils Holgersson, der mit den Wildgänsen nach Lappland fliegt. Lappland ist kein eigener Staat, sondern ein Gebiet in Nordeuropa, dessen Abgrenzung unterschiedlich gezogen wird. Oft wird damit der nördlich vom Polarkreis liegende Teil Skandinaviens bezeichnet.

Dort im hohen Norden sind die Samen zuhause. Das sind die Ureinwohner Lapplands, die sich selbst Sápmelas nennen. Früher waren sie Jäger und Nomaden. Bis in  das 16. Jahrhundert hinein lebte sie vornehmlich vom Fischfang und vom Jagen. Dann widmeten sie sich vermehrt der Rentierzucht.  Die alte Samin Inga hat das Nomadenleben noch kennen gelernt. „Ich bin mein ganzes Leben lang mit dem lavvu (so wird das Zelt der Samen genannt) und den Rentieren umhergezogen“, erzählt sie mit leuchtenden Augen, die verraten, dass sie dieses Leben über alles geliebt haben muss. Heute lebt sie in Alta, dem Zentrum der Finnmark im hohen Norden Norwegens. Sie erinnert sich, dass hier bis zum Zweiten Weltkrieg immer ein Markt stattfand. "Damals trafen wir uns dort im Frühwinter, um Waren zu tauschen und das einzukaufen, was für die Wanderung im Sommer oder für das Überwintern gebraucht wurde." Das Rentier diente als Zugtier und Straßen gab es noch nicht. "Wir benötigten also Schnee, um reisen zu können", erklärt Inga.

Heute sind die meisten der rund 70 000 Samen sesshaft. Viele von ihnen leben nach wie vor von der Rentierzucht oder vom Fischfang, aber sie haben einen festen Wohnsitz und halten ihre Rentierherden in erreichbare Nähe des Hauses. 

Seit 1986 hat Lappland, das von seinen Ureinwohnern Sápmi genannt wird, eine eigene Flagge. Wie viele andere Urvölker kämpfen auch die Saami um das Überleben ihrer Kultur und für mehr Mitspracherechte. Es gibt mittlerweile auch Saami-Parlamente in Norwegen, Schweden und Finnland, damit sie mehr mitspracherecht in der Politik haben und nicht einfach Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden können.
Touristen erkennen sich an den farbenprächtige Trachten und den „Samenmützen“. Die sind aus bunter Wolle und man kann ihre zwei Ohrenklappen unter dem Kinn zusammenknoten. Eigentlich werden die Trachten nur zu besonderen Anlässen angezogen, aber heute verdienen sich die Samen auch im Tourismus noch etwas Geld.

Wenn du mehr über das Volk im hohen Norden erfahren möchtest, dann klicke auf www.goruma.de

 

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