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Herzlichen Glückwunsch, Raupe Nimmersatt!

Eric Carle wurde 1929 als Kind deutscher Auswanderer in Syracuse, New York, geboren. 1935 zog die Familie nach Stuttgart, wo Eric Carle später an der Akademie der bildenden Künste studiert. Als junger Mann kehrte Carle in die USA zurück. Er arbeitete als Grafiker, Illustrator und Art Director und veröffentlichte 1968 sein erstes eigenes Bilderbuch: 1,2,3 ein Zug zum Zoo. Kurz darauf erschien 1969 "Die kleine Raupe Nimmersatt" mit der er seinen internationalen Erfolg als Kinderbuchautor und -illustrator begründet. 2002 eröffnete er ein Museum für Bilderbuchkunst in Amherst/Massachusetts.

In diesem Jahr gibt es gleich ein doppeltes Jubiläum: Die kleine Raupe Nimmersatt 40 Jahre alt und ihr geistiger Vater feiert am 25. Juni seinen 80. Geburtstag!

In diesen 40 Jahren sind etwa 29 Millionen Raupen in 45 Sprachen weltweit verkauft worden. Das heißt: 29 Millionen Äpfel, 58 Millionen Birnen, 87 Millionen Pflaumen, 116 Millionen Erdbeeren und 145 Millionen Apfelsinen wurden von der Raupe vertilgt, ein wahrhaft nimmersattes Tier... Die Auflage der deutschsprachigen Ausgabe beträgt 5 Millionen Exemplare. Am 19. März feiert sie ihren 40. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, Raupe Nimmersatt

Seit vier Jahrzehnten werden Eric Carles Bilderbücher, allen voran Die kleine Raupe Nimmersatt, betrachtet, gelesen und geliebt. Sie gehören zur Standardausstattung in Kindergärten, Bibliotheken, Grundschulen und Kinderzimmern. Pädagogen haben die große Bedeutung der Carle-Bücher für die Spiel- und Lernpädagogik und speziell für die Leseerziehung längst entdeckt. Woran liegt das?

Eric Carle gehört zu den einfallsreichsten und vielseitigsten Bilderbuchmachern unserer Zeit. Obwohl seine Bücher alle ein unverwechselbares Gepräge haben, ist doch jeder einzelne Band ganz eigen, ganz unverbraucht. Denn immer wieder verwirklicht Carle neue Ideen und Konzepte, wobei er die Kinder nicht nur über alle Sinne anspricht, sondern ihnen auf unterhaltsame, ja spielerische Weise auch Freude am Lernen vermittelt. Wenn er sich die Herzen der Kinder mühelos erobert, so ist das nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass er sich genau auf die reifungsbedingten Konflikte seiner Zuhörer und Leser einstellen kann. Mit erstaunlicher Einfühlungskraft holt er sie da ab, wo sie gerade stehen, nimmt sie also in ihrer Bedürfnislage sehr ernst. Da zu den elementaren Bedürfnissen auch der Hunger nach Orientierung in einer noch unübersichtlichen, weil sehr komplexen Welt gehört, gibt er ihnen altersgemäße Erklärungen, die nie billig, nie flach sind.

Carle bildet die Realität nicht einfach ab, sondern er konstruiert sie neu und bringt sie in ein Ordnungsschema, das den Kindern bei der intellektuellen Durchdringung ihrer Lebensverhält-nisse hilft. So macht er sie z.B. mit dem Zahlenraum (zuerst bis fünf, später bis zehn) vertraut, prägt wiederholt die Namen der Wochentage ein, vermittelt Vorstellungen vom Tages- oder Jahresablauf, nennt Tiere und Pflanzen beim Namen oder zeigt natürliche Entwicklungsreihen auf. Auch mit seiner Neigung, Ereignisketten folgerichtig auf- und abzubauen, schafft er Übersicht. Obwohl er sich einerseits an den Verstand der Kinder wendet, geht er andererseits sehr differenziert auf ihre Gefühls- und Körperwelt ein. Weil er die Kinder immer ganzheit-lich anspricht, wird er ihnen gerecht.

Carles Bildersprache (er bevorzugt Collagen aus vorbereiteten Papieren, die er nachträglich übermalt) hat sich im Laufe der Jahre kaum verändert: Die Umrisse sind klar, die Binnen-zeichnungen markant, die Farben leuchtend; Lebewesen und Gegenstände haben meist eine respektable Größe und heben sich deutlich vom Hintergrund ab. Formexperimente, durch die die Bildinhalte noch mehr Dramatik gewinnen, sind vor allem in den Spielbilderbüchern zu finden. Indem Carle Seiten aufbricht und durchlöchert, bewegliche Elemente einbaut, Voraussetzungen zum Aufstellen, Entfalten und Aufklappen schafft, ermöglicht er Durchblicke in tiefere und verborgene Schichten. Seine technischen Gestaltungsmittel sind nicht Selbstzweck, sondern dienen der Erkenntnis, die im frühen Kindesalter auf dem Begreifen und Erfassen beruht. Zwar hat Carle das Spielbilderbuch nicht erfunden, seine Grenzen aber ausgedehnt und um viele neue Varianten bereichert.

Er spricht nicht den passiven, sondern den aktiven Zuhörer an, der sofort zum Mitmachen in Bewegungs- und Rollenspielen, zum Sprechen, Musizieren und Singen, zum Malen und Basteln bereit ist und der dabei eine sinnenfrohe Kreativität entfaltet, die beim Umgang mit seinen Büchern systematisch geweckt und gefördert werden kann.

Weitere Infos findet ihr auf www.gerstenberg-verlag.de.

 

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