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Am Meer oder am See Urlaub machen, das macht im Sommer besonders viel Spaß! Meere, Seen, Baggerseen oder auch Flüsse ziehen neben den Freibädern an heißen Tagen viele Millionen Menschen an. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfiehlt allen Schwimmlustigen, nur an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen, da das Risiko zu ertrinken an unbewachten Badestellen um ein vielfaches höher ist. Die Binnengewässer waren auch 2003 wieder Unfallschwerpunkt Nummer eins. In Flüssen ertranken 193 und in Seen 147 Personen. 72 Prozent aller tödlichen Unfälle ereigneten sich an den zumeist unbewachten Gewässern. Allein im Rhein verloren 39, im Main 14 Menschen ihr Leben. Die Donau mit neun, die Weser mit acht und die Elbe mit sieben Opfern folgen auf den nächsten Plätzen. Unter den Seen rangiert der Bodensee mit sieben Todesfällen an erster Stelle. Detaillierte Informationen zu den Statistiken von Badeunfällen erhalten Sie hier >>
Das sind die Sicherheits-Tipps der Experten für offene Gewässer und Bäder (Binnengewässer, See) - Sie sollten Ihre Kinder niemals aus den Augen lassen, denn sie sind noch nicht in der Lage, die gesamte Tragweite ihres Handelns zu überschauen. Schwimmanfänger können sich übernehmen, denn Kinder handeln risikoreicher, ahnungsloser und unbekümmerter.
- Dabei spielt natürlich auch die individuellen und aktuellen Voraussetzungen bzgl. des Entwicklungs- und Gesundheitszustand des einzelnen Kindes eine große Rolle.
- Seien Sie sich immer bewusst: Wasser übt auf fast alle Kinder eine quasi magische Anziehungskraft aus und zieht sie förmlich an und ins Wasser.
- Kinder sollten möglichst früh mit dem Wasser vertraut gemacht werden. Bereits ab 4 Jahren können Kinder Schwimmen lernen. Aber auch davor sollten sie erste Kenntnisse und Fertigkeiten zum sicheren Verhalten am und im Wasser erfahren!
- Versuchen Sie vorausschauend Gefahrenpunkte (z.B. Gefahrenstellen) auszumachen. Besonders gefährlich es auch, wenn Kinder an zu flachen stellen Kopfüber ins Gewässer stürzen!
- Unabhängig davon, ob Kinder mit oder ohne Hilfsmittel ins Wasser gehen: Erziehungspersonen haben immer die Pflicht zur aktiven und konsequenten Aufsicht, auch wenn ein Bademeister vor Ort ist.
- Kinder müssen genau wissen, was erlaubt ist und was nicht. Erinnern Sie Ihren Nachwuchs regelmäßig an die wichtigsten Verhaltensregeln und Sicherheitsmaßnahmen und schärfen Sie Ihnen ein, dass Sie vor jedem Ausflug ins kühle Nass einen Erwachsenen mitnehmen sollen. Es geht hier nicht um Verbote, sondern darum, dass Gefahren lauern. So sollten Sie es Ihren Kindern auch beibringen!
Weitere wichtige Hinweise zum Thema Sicherhaltsverhalten im Wasser finden Sie auf www.dlrg.de.
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