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Keine Panik vor Hornissen

Insekten gehören nicht gerade zu unseren Lieblingstieren. Beim bloßen Anblick
einer Hornisse bekommt es manch einer sogar mit der Angst zu tun. Um dieses Tier kursieren wilde Gerüchte, die vielfach falsch sind.

Panikattacken und Fehlinformationen haben dazu geführt, dass die Tiere jahrelang vernichtet wurden. Jetzt stehen sie auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten und brauchen besonderen Schutz.

Heute wollen wir dir über die faszinierenden Insekten, die zu den Wespen gehören, berichten.

Das Leben eines Hornissenvolkes ist ein ewiger Kreislauf. Hornissenstaaten bestehen ebenso wie andere Wespenstaaten nur ein Jahr lang. Im Spätherbst sterben die alte Königin, die Arbeiterinnen und die Männchen. Nur junge starke Weibchen überwintern und ab Anfang Mai gründen die Jungköniginnen jede für
sich einen neuen Staat.

Von nun an ist die Hornisse Königin des Volkes. Sie kann bis zu 35 Millimeter lang werden. Hornissen bauen ihre Nester über der Erde, am liebsten in geschützten Höhlen. Die Nester sind daher oft in hohlen Bäumen, aber auch in Vogelnistoder Rolladenkästen an Häusern zu finden.

Sobald die Königin einen passenden Ort ausgewählt hat, baut sie dort die erste Wabe, in welche sie die befruchteten Eier legt. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen Hornissen aus den Waben, die viel kleiner sind als die Königin.

Die Arbeiterinnen, wie sie auch bezeichnet werden, gehen auf Beutefang oder vertreiben Feinde. Im Herbst bauen die Hornissen größere Waben, in denen Männchen (Drohnen) und neue Königinnen heranwachsen. Diese paaren sich später und bald darauf stirbt das Hornissenvolk aus.


Keine Angst

Wenn du im Sommer ein kühles Eis genießt, brauchst du keine Angst vor Hornissen zu haben. Die mögen nichts Süßes, sondern haben es auf andere Insekten wie Fliegen, Wespen oder Bienen abgesehen.

Hornissen sind generell friedliche Tiere. Sie stechen nur zu, wenn sie ihr Nest und das Volk vor Angreifern beschützen möchten. Der Angriff passiert nur in unmittelbarer Nestnähe. Zwischen zwei und sechs Meter Abstand solltest du zu einem solchen Nest wahren oder ein wenig aufpassen und laute, heftige Bewegungen oder das Anpusten einer Hornisse vermeiden. Außerhalb dieses Feldes sind Hornissen nicht angriffslustig, sie weichen den Menschen eher aus. Ein Hornissenstich schmerzt etwas, ist aber in der Regel harmlos. Gefährlich wird es nur dann, wenn direkt in ein Blutgefäß bzw. in die Zunge gestochen wurde oder der Gestochene allergisch reagiert. Dann sollte man sofort den Arzt aufsuchen.


Weitere Infos

» www.hornissenschutz.de
» www.nabu.de

 

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