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Das Quaken der Frösche

Jeder hat schon mal einem Froschkonzert gelauscht. Das machen die Frösche nicht, um uns zu unterhalten – so verständigen sich die Amphibien untereinander – besonders zur Paarungszeit. Dann gilt es nämlich, möglichst schnell einen Partner zu finden, um sich fortzupflanzen.

Außerdem dient das Gequake auch dazu, das eigene Revier gegenüber Rivalen abzugrenzen.

Frösche ruhen tagsüber, deshalb sind sie vor allem in der Nacht aktiv – sehr zum Leidwesen so einiger Gartenteichbesitzers. Da typische Lockmittel wie bunte Farben im Dunkeln nicht wirken, verständigen sie sich zum Teil durch sehr lautstarke akustische Signale. Es sind vornehmlich die Männchen, die laut rufen. Ihr Werben muss nämlich möglichst schnell zum Erfolg führen, da die Eier der Weibchen nur innerhalb von wenigen Stunden befruchtet werden können.

An vielen Teichen erklingt deshalb zur Paarungszeit – vornehmlich im Mai und Juni – ein vielstimmiges Konzert. Wenn alle Froscharten sich mit gleichen Lauten verständigen würden, gäbe es nämlich ein ganz schönes Durcheinander bei der Paarung. Also hat jede Art einen speziellen Ruf entwickelt. Neben dem als Froschruf bekannten „Quaken“ sind bei einem solchen Konzert auch weitere Laute zu vernehmen, da viele Froschlurcharten ganz andere Töne von sich geben. Die Unke beispielsweise verständigt sich mit einem melodischen „uuh-uuh-uuh“, während eine Wechselkröte trillert.

Bevor das Männchen einen Ruf ausstoßen kann, muss es zunächst tief einatmen. Dabei lässt es den Mund geschlossen und holt durch die Nase Luft. Dann schließt es seine Nasenlöcher, wodurch die Luft in die Lunge gepresst wird und zwar so lange, bis diese voll ist. Beim Ausatmen pressen sie die Luft der Lungen in die so genannten Schallblasen, die immer größer werden. Manche Arten haben links und rechts an den Backen Schallblasen, andere haben eine einzige am Mundboden. Darüber wird der Ton abgestrahlt und in die Umgebung getragen. Je größer die Schallbacken sind, desto lauter erklingen die Rufe der Frösche.

„Im Frühsommer sind es vornehmlich die Wasserfrösche - auch Grünfrösche genannt - die wir rufen hören“, erzählt Christian Beckmann von der AG Feuchtbiotope vom NABU Münster. „Zum überwiegenden Teil sind es Teichfrösche, die wir hören. Der Seefrosch kommt an größeren Gewässern, z. B. in Flussauen vor und keckert richtig. Der botanische Name „Rana ridibunda“ heißt ja auch so viel wie ´lachender Frosch`“, weiß Christian.

Die Wasserfrösche leben – wie der Name schon verrät - vorwiegend im Wasser. Als Laich- und Wohngewässer werden dauerhaft wasserführende, offene Stillgewässer bevorzugt, vor allem Weiher und naturnahe Teiche, wo die Frösche oft am Uferrand oder auf Seerosenblättern sitzen und nach Insekten Ausschau halten.

Bei Gefahr springen sie in typischer Wasserfroschmanier mit einem weiten Satz ins Wasser und verbergen sich im Schlamm. Ihre Paarungszeit liegt im Mai und insbesondere Juni. Damit ist der Teichfrosch unter den heimischen Amphibienarten eine sehr spät laichende Art.

Die Laubfrösche habe ihr Konzert für dieses Jahr schon lange beendet. Sie hört man Ende April / Anfang Mai bei Dunkelheit rufen.

Mehr über Frösche erfahrt ihr in unserem Artikel vom Ei zum Frosch.

 

Noch mehr Gequake

Und wenn das dann immer noch nicht reicht, empfehlen wir zur weiterführenden Lektüre folgende Internetseiten:

 


 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Einfach tierisch!

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