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Die Maulwürfe graben wieder

Maulwürfe leben in Gangsystemen unter der Erde. Ihre Anwesenheit würde gar nicht weiter auffallen, wären da nicht die vielen Erdhügel, die so manch einen Gärtner zur Verzweiflung bringen. Im zeitigen Frühjahr sind Maulwürfe besonders aktiv, denn in dieser Zeit erneuern sie ihre unterirdischen Gänge.

Und wie es bei allen Tunnelarbeiten nun mal so üblich ist, muss die überflüssige Erde auch irgendwo hin. Der Maulwurf drückt sie mit seinen Grabschaufeln kurzerhand aus dem Gang, so dass überirdisch die so genannten Maulwurfshügel entstehen.

Maulwürfe graben aber nicht einfach nur aus Lust und Laune, das ganze hat natürlich einen Sinn: Das weit verzweigte Tunnelsystem des Maulwurfs dient der Nahrungssuche und funktioniert quasi wie ein Spinnennetz.

Wenn alles angelegt ist, legt sich der Jäger in seiner Kammer auf die Lauer.  Sobald er eine Erschütterung spürt bzw. mit seiner feinen Nase fette Beute wittert, stürzt er los. Alle drei bis vier Stunden macht sich der Maulwurf auf dem Weg durch die Gänge, um die Wände zu verdichten. Sollten versehentlich Tiere in seinen Tunnel geraten, können sie so nicht so leicht entkommen. 

Der Maulwurf ernährt sich von Kleintieren und Insekten. Und davon braucht er täglich eine ganze Menge! Er muss jeden Tag eine Menge an Kleintieren und Insekten verspeisen, die der Hälfte seines Körpergewichts entspricht. Das kommt durch seinen schnellen Stoffwechsel, der dafür sorgt, dass so ein Maulwurf einen enormen Kohldampf hat. Aus pflanzlicher Nahrung macht er sich nichts…

So ein Tunnellabyrinth wird übrigens nur von einem einzigen Maulwurf bewohnt. Es besteht aus einer Wohnkammer, einer Vorratskammer sowie diversen Lauf- und Jagdgängen. Das Tunnelnetz der Weibchen erstreckt sich über eine Fläche von etwas 200 Metern, dass der Männchen ist manchmal sogar über die dreifache Fläche. Es kommt immer darauf an, wie viele Insekten in dem jeweiligen Revier leben. Sind es viele, ist das Jagdrevier entsprechend kleiner … Da Maulwürfe ausgesprochene Einzelgänger sind, kommen Männchen und Weibchen lediglich zur Paarungszeit zusammen.

Weltweit gibt es 20 Maulwurf-Arten. Der bei uns vorkommende Europäische Maulwurf (Talpa europaea) gehört zur Unterfamilie der Altwelt-Maulwürfe (Talpinae).  Früher wurden die Tiere wegen ihres Fells gejagt. Doch da die Haare bei starker Nutzung ausfallen, sind Maulwurfspelze wieder aus der Mode gekommen.

Eigentlich kann man sich über die Anwesenheit von Maulwürfen freuen, denn es zeigt, dass der Boden gesund ist. Außerdem stehen Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge oder Schnakenlarven auf ihrem Speiseplan! Leider haben viele Menschen ein ästhetisches Problem mit den Erdhügeln und obwohl die Tiere per Gesetz ausdrücklich geschützt sind und es verboten ist, sie zu stören oder gar zu töten, wird ihm häufig übel nachgestellt.

 

Blind wie ein Maulwurf?

Diesen Spruch hast du sicherlich schon mal gehört und das kommt nicht von ungefähr! Die Augen des Maulswurfs sind sehr klein und unter dem Fell verborgen. Auch wenn er nicht ganz blind ist – gut sehen kann er mit seinen Augen wahrlich nicht. Da er sich aber eh meistens unterirdisch im Dunkeln aufhält, wäre das auch gar nicht nötig. Der Maulwurf ist perfekt an seinen Lebensraum angepasst. Er kann gut riechen und tasten und mit seinem schwarzen samtweichen Fell bewegt er sich bequem in dem engen Gängen. Maulwürfe haben eine „halslose“, walzenförmige Statur und sind 14 bis 16 cm lang. Bekommt der Maulwurf überhaupt ausreichend Luft? Auch hier hat die Natur vorgesorgt. Da der Sauerstoffgehalt in den Gängen weitaus niedriger als an der Erdoberfläche ist, können Maulwürfe mehr Sauerstoff als andere Säugetiere im Blut binden. Außerdem legen die Tiere Belüftungslöcher an, die ihn mit Sauerstoff versorgen.

 

Weitere Informationen im Internet

 

 

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