Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Seite für Kinder »» Einfach tierisch!

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

News für Kids

Kreativ-Club

Brieffreundschaften

Thema Spezial

Wieso & Warum

Natur & Umwelt

DonnerWetter!

Einfach tierisch!

Reportage

Kinderhelden

Rund um die Welt

Fußball

Pias Ponyseite

Spiel & Spaß

Kochecke für Kinder

Einfach einzigartig: Kunst!

 

Bücher für Kids & Co

Kindermedien

Grußkarten

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

21.03.2017

Altersgerechte Mediengeschenke (nicht nur) zu Ostern

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Erdmännchen

Die putzigen Erdmännchen sind die Publikumsmagneten in vielen Zoos. Es macht einfach Spaß, ihnen zuzuschauen. Sicher hast du schon einmal beobachtet, wie sich ein Erdmännchen auf seine zwei Hinterbeine stellt und die Umgebung ganz genau beobachtet. Da der kleine Geselle dabei fast so aussieht wie ein kleiner Mensch, bekam er den Namen „Erdmännchen“. Hier stellen wir dir die niedlichen Säugetiere einmal vor.

Erdmännchen gehören zur Familie der Schleichkatzen. Davon gibt es etwa 72 verschiedene Arten auf der Welt. Sie lieben die Wärme und Sonne und sitzen oft stundenlang aufrecht auf dem warmen Boden, um sich aufzuwärmen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie in freier Wildbahn im warmen Südafrika heimisch sind. Dort findet man sie vornehmlich in der Savanne, in der Wüste und in offenen und trockenen Ebenen. Sollte es doch einmal zu warm werden, begeben sie sich rasch in ihre kühlen Höhlen und legen sich dort auf den Bauch. Das verschafft den Erdmännchen eine schnelle Abkühlung.

 

Lebensweise

Erdmännchen sind „Tagtiere“. Sie suchen ihren Bau nur zum Schlafen oder als Schutz vor Feinden auf. Und - wie schon erwähnt -  zur schnellen Abkühlung bei allzu tropischen Temperaturen.

Die Tiere leben in größeren Sippen in Gruppen von etwa 30 Tieren, unter denen es eine genaue Aufgabenverteilung gibt. Während einige der Tiere mit der Nahrungssuche beschäftigt sind, graben andere im Bau oder halten Wache. Wenn ein Erdmännchen dann eine Gefahr wittert, stößt es einen schrillen Schrei als Warnung für die anderen Tiere aus. Blitzartig flüchten daraufhin alle Erdmännchen in ihren Bau. Ihre größten Feinde sind  Greifvögel.

Wenn das Nahrungsangebot in ihrem Lebensraum zur Neige geht, ziehen die Erdmännchen kurzerhand um. Das kommt manchmal mehrmals im Jahr vor. Sie wandern dann weiter und graben sich einen neuen Bau, der mehrere Gänge und Kammern aufweist.

Wenn die Erdmännchen sich nachts in ihrem Bau zum Schlafen zurückziehen, legen sich immer mehrere Tiere übereinander, damit die Körper nicht zu sehr auskühlen. Denn nachts unten im Bau kann es ganz schön kühl werden!

Sie sind übrigens sehr reinliche Tiere, denn alle Tiere einer Sippe legen ihren Kot immer nur an einer Stelle ab.

Erdmännchen schlafen nicht nur unter der Erde, sondern jagen dort auch gelegentlich nach Beute. Damit sie durch das viele Graben keinen Sand in die Ohren bekommen, können sie ihre Ohren einfach verschließen!
Und weil sie den ganzen Tag in der Nähe ihres Baus auf der Suche nach etwas Fressbarem scharren, werden sie übrigens auch „Scharrtiere“ genannt.  Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Spinnen, aber auch Skorpione, Tausendfüßler, Schnecken und Früchte stehen auf ihre Speisekarte.

 

Interview: Erdmännchen im Zoo

Junior-Reporter Joshua ist ein großer Fan der possierlichen Erdmännchen. Er wollte vom Tierpfleger Reinhold Evels, der sich im Allwetterzoo Münster  unter anderem um die putzigen Erdmännchen kümmert, drei Dinge wissen:

 

Joshua: Fühlen sich die Erdmännchen auch im Winter im Zoo wohl?

Reinhold Evels: Im Allwetterzoo auf jeden Fall: Hier haben sie eine große Anlage im warmen Nashornhaus mit viel Sand zum Buddeln und Stämmen, auf die sie klettern und die Umgebung beobachten können. Kälte macht ihnen wenig: Bei Frost gehen sie sogar nach draußen. Dort haben wir Wärmelampen installiert. Frost kann es ja auch im Süden Afrikas geben. Mit Schnee können die Erdmännchen nicht gut umgehen. Als es jetzt bei uns so viel Schnee gab, hatten die Erdmännchen „Stubenarrast“. Im Schnee würde ihr Fell nass und sie könnten sich erkälten.

 

Joshua: Womit werden die Erdmännchen im Zoo gefüttert?

Reinhold Evels: Ihre Leibspeise im Zoo sind Mehlwürmer. Sie fressen aber auch (tote) Küken und viel Obst und Gemüse, damit sie nicht zu dick werden.

 

Joshua: Lassen sich die Erdmännchen auch auf den Arm nehmen oder streicheln?

Reinhold Evels: NEIN!!! Es sind immer noch Wildtiere und wir wollen, dass sie sich natürlich verhalten. Sie haben zwar keine Scheu vor Menschen und sind sehr neugierig, würden aber sofort beißen, wenn man sie festhalten wollte.

 

Noch mehr Infos ...

Wenn ihr noch mehr über die putzigen Tiere wissen wollt, dann haben wir hier einige Linktipps für euch:

 

 

Film: Wächter der Wüste

Seit dem 20. November 2008 in den Kinos: "Wächter der Wüste" - Gleichermaßen eine Dokumentation wie ein Unterhaltungsfilm.

Auf der Suche nach Nahrung und im Kampf gegen Fressfeinde bestreitet eine Erdmännchenfamilie in der Kalahariwüste ihren Alltag. Kolo gehört zu den Jüngsten im Familienverband und wird seit seiner Geburt von den Kameras begleitet. Durch ihn erfahren wir, wie wichtig die Gemeinschaft ist und was ein kleines Erdmännchen alles lernen muss, um in der Wüste zu überleben. 

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Einfach tierisch!

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben



Quicklinks



Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>


Aus der Bücherecke

Das Mädchen unter dem Dohlenbaum

lesen


 

© hoppsala.de | ein Projekt von FamilyConcepts | Entwicklung: HEIM:SPIEL