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Igel - stacheliger Sympathieträger

Igel treiben sich am liebsten an Waldrändern und Hecken sowie im Gestrüpp und Unterholz herum.  In der Stadt kannst du die niedlichen Stacheltiere in Gärten und Parkanlagen antreffen. Sie leben gerne dort, wo sie viele Verstecke und natürlich ausreichend Nahrung finden. Im Gebüsch, Felsspalten oder Erdhöhlen können sie tagsüber ungestört schlummern.

Am Abend werden die Tiere dann munter und machen sich auf die Suche nach etwas Essbarem. Auf ihrem Speiseplan stehen hauptsächlich Insekten wie Asseln, Tausendfüßler, Spinnen, Käfer oder Larven von Nachtfaltern. Aber es dürfen gerne auch mal Regenwürmer, Schnecken oder Frösche sein und auch Mäuse und Vögel sind nicht vor ihnen sicher. Allerdings lassen die sich von dem Igel nicht so schnell vernaschen ... Auch kleinen Schlangen werden nicht verschmäht – daher haben Igel überhaupt erst ihren Namen. „Igel“ bedeut nämlich nichts anderes als „Schlangenfresser“.

Sie sind geschickte Kletterer, sie können gut schwimmen und auch ganz schön schnell laufen. Trotzdem rennt ein Igel nicht davon, wenn es brenzlig wird. Er rollt sich zu einer Kugel zusammen und stellt seine Stacheln in die Höhe. Diese Igelkugel kann kaum ein Feind knacken, deshalb hat er kaum welche. Nur Eulen, ein paar anderen Greifvögeln und Dachsen gelingt es manchmal, einen Igel zu bezwingen.

Der größte Feind des Igels sind wir Menschen. Zum einen fallen jährlich unzählige der possierlichen Kerlchen mit den schwarzen Knopfaugen dem Straßenverkehr zum Opfer, zum anderen finden sie in unseren Gärten immer seltener Unterschlupf und Nahrung, so dass sie den Winter oft nicht überleben.  Oft sterben sie auch an den Giften, die die Gärtner verwenden, um ihre Pflanzen und Kulturen zu schützen. Wären all diese Gefahren nicht gegeben, dann könnten die Igel gut und gerne acht Jahre alt werden.

Die stacheligen Tiere fangen zeitig damit an, ihr Winterquartier sorgfältig mit Laub, Moos und Gras gemütlich zu machen. Es soll schließlich schön kuschelig und warm sein, denn wenn die Temperatur unter 15 Grad sinkt, werden Igel sehr müde und fallen langsam in den Winterschlaf.

Ihre Körpertemperatur und ihr Herzschlag sinken stark. Nur etwa alle 30 Tage wacht ein Igel mal für kurz auf. Wenn er im Frühjahr „ausgeschlafen“ ist, hat er ein bis zwei Fünftel seines Gewichts verloren.

Igel legen nämlich keine Vorräte für den Winter an, sondern zehren von dem Fettpolster, das sie sich im Sommer und Herbst angefressen haben.



SCHON GEWUSST?

  • "Erinaceus europaeus" lautet der wissenschaftliche Name des Igels
  • Ein ausgewachsener Igel hat zwischen 6000 und 8000 Stacheln. Er hält 18 Monate oder länger, dann fällt ein Stachel aus. Aber das ist nicht schlimm, denn die Stacheln wachsen nach.
  • Wenn du einen Igel mit feuchter Nase siehst, heißt es nicht, dass er erkältet ist. Igel riechen einfach besser, wenn ihr Näschen feucht ist!
  • Igel sind Einzelgänger. Nur zur Paarung treffen sich Männchen und Weibchen und bevor die kleinen Igelkinder zur Welt kommen, macht sich das Männchen wieder vom Acker.
  • Igelbabys haben ganz weiche Stacheln und kommen mit geschlossenen Augen auf die Welt. Sie bleiben drei Wochen lang im Nest, dann erkunden sie ihre Umgebung.
  • Wenn ein Igel Gefahr wittert, läuft er nicht weg, sondern igelt sich ein. Er stellt seine Stacheln in die Höhe und sich zu einer Kugel zusammen.

 


Mehr über Igel erfährst du auf folgenden Seiten

 

 

Wann braucht ein Igel Hilfe?

 

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