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27.06.2019

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Haustiere: Zwergkaninchen

Treue Kulleraugen, ein kleines Stupsnäschen und weiches Plüschfell – Zwergkaninchen muss man einfach lieb haben. Als „Minis“ sind sie bei Groß und Klein als Haustiere beliebt. Nicht zuletzt auf Grund ihrer lieben Art und ihres großen Kuschelbedürfnisses.

 

Kaninchen brauchen Gemeinschaft

Alleine fühlen sich Zwergkaninchen nicht lange wohl. Von ihren Vorfahren, den Wildkaninchen, haben sie ihr großes Bedürfnis nach Gemeinschaft geerbt. Und ebenso wie ihre Urahnen, wollen auch die Zwerge ihr ganzes Leben in einer Gruppe verbringen. Langfristig kann der Mensch die tierischen Artgenossen nicht ersetzen.

Deshalb solltest du deinem Zwergkaninchen zumindest einen Spielgefährten gönnen. Für die Kaninchen bedeutet Gemeinschaft ein Gefühl von Geborgenheit. Die soziale Körperpflege sorgt nicht nur für Entspannung. Durch das gegenseitige Lecken versichern sich die Tiere auch ihre Zuneigung.

 

Kaninchen-Sprache

Leckt dein Zwergkaninchen beim Streicheln deine Hand, kannst du das als ein „Ich mag dich!“ verstehen. Vielleicht hat es dich zuvor auch schon mit der Nase angestubst. Damit will es dich begrüßen und zum Schmusen auffordern. Wenn das Tier deine Hand wegstupst, dann will es aber lieber seine Ruhe haben, die du ihm auch lassen musst.

Oft kannst du auch an den Ohren ablesen, wie es deinem Kaninchen gerade geht. Sind die Ohren zum Beispiel nach vorne gerichtet, dann hat es irgendetwas neugierig gemacht. Um einen besseren Überblick zu bekommen, macht es dann vielleicht auch noch Männchen.

Drückt sich das Zwergkaninchen mit angelegten Ohren flach auf den Boden, hat es sich wahrscheinlich erschreckt, während entspanntes Hocken auf Dösen hindeutet. Kommen die angelegten Ohren jedoch in Verbindung mit einer angespannten Körperhaltung vor, ist das eine typische Abwehrhaltung.

 

„Hier fühl ich mich wohl“

Zwergkaninchen sind am besten in einem Zimmerkäfig, bestehend aus einer Kunststoffunterschale und einem abnehmbaren Gitteroberteil, oder in einem kleinen Stall untergebracht. Für zwei Tiere sollte die Grundfläche mindestens 120 cm mal 60 cm betragen.

Die Gitterstäbe sollten nicht senkrecht, sondern waagerecht verlaufen. Dann können sich die Kaninchen darauf abstützen. In die Kunststoffschale füllst du Kleintierstreu und eventuell eine Schicht Stroh. Da Kaninchen Fluchttiere sind, brauchen sie auch ein Häuschen, in dem sie sich zurückziehen können.

Damit sich dein Kaninchen nicht langweilt, kannst du ihm auch einen großen Abenteuerspielplatz bauen. Mit fertigen Gitterstäben steckst du dafür ein Innengehege oder –wenn es draußen warm genug ist – ein Freigehege ab. Darin stellst du zum Beispiel eine Buddelkiste mit etwas Spielzeugsand oder einen Laubkorb, in dem die Zwerge rascheln können. Hürden zum Springen und Brücken oder Tunnel sorgen für jede Menge Abwechslung.

Besonders im Garten solltest du dein Haustier immer im Auge behalten. Wichtig ist auch, dass das Gehege nicht in der prallen Sonne steht. Eine leere Wiese, ohne Unterschlupfmöglichkeiten, ist eine Qual für Kaninchen. Sorge deshalb immer für kleine Verstecke im Gehege.

 

Futter

Heu ist das Grundnahrungsmittel für alle Kaninchen. Es hält ihre Verdauung in Gang, macht nicht dick und ist eine prima Knabberbeschäftigung. Außerdem nutzt es beim Kauen die Zähne der Kaninchen ab, die jedes Jahr um etwa 10 cm wachsen.

Vor allem im Sommer kannst du deinem Zwergkaninchen aber auch ganz viele Leckereien aus der Natur sammeln. Gräser, Kräuter und Wildblumen, wie Löwenzahn, Klee oder Gänseblumchen mögen sie nämlich besonders gerne. Kernobst oder Möhren, Gurken, Brokkoli und Salate stehen auch auf dem Speisezettel. Von dieser Mischung gibst du den Zwergen am besten morgens und abends je eine handvoll.

 

Pflege und Gesundheit

Kaninchen sind sehr reinliche Tiere. Unterstützen kannst du sie dabei, indem du einmal in der Woche die Einstreu im Käfig wechselst und die Näpfe und das Häuschen reinigst. Täglich solltest du zudem den Kot aus dem Einstreu heraussieben.

Meistens suchen sich die Kaninchen eine Ecke im Käfig als „Toilette“ aus. Dort kannst du dann ein Schälchen mit saugfähigen Pellets aus Naturfasern (kein Katzenstreu, denn das ist Gift für Kaninchen!) aufstellen. So wird dein Kaninchen sogar stubenrein!

Neben einem täglichen Gesundheitscheck steht auch die Fellpflege regelmäßig auf dem Plan. Nach Bedarf müssen die Krallen mit einer Krallenzange gekürzt werden.

Durch Haltungsfehler oder ungesunde Ernährung kann dein Kaninchen auch krank werden. Dann verhält es sich in der Regel sehr still oder auffällig. Frisst dein Haustier nicht mehr viel oder gar nicht, zieht es sich ständig zurück und wirkt desinteressiert, dann könnten das Anzeichen für eine Erkrankung sein. Bei starken Schmerzen knirschen Kaninchen auch mit den Zähnen.

 

Wie man Kaninchen trägt

Wenn du deinen Zwerg hochnehmen willst, möchte er zuvor gerne Schnupperkontakt zu dir herstellen. Dafür näherst du dich dem Kaninchen von vorne, und sprichst es mit freundlicher Stimme an. Halte ihm eine Hand hin, von der es deinen Geruch aufnehmen kann. Kleiner Tipp: durch Fütterung mit der Hand baut das Tier Vertrauen zu dir auf.

Hochnehmen kannst du das Kaninchen mit dem Nackengriff. Dafür greifst du in das lose Rückenfell hinter den Ohren. Mit der anderen Hand muss sofort das Hinterteil abgestützt werden. Alternativ gibt es den Katzengriff. Dabei werden Ober- und Unterkörper mit jeweils einer Hand gestützt und die Pfoten zwischen den Fingern fixiert. Zum Tragen kannst du das Kaninchen auf einen deiner Arme legen, während die andere Hand den Nacken festhält.

 

Infos im Internet:

Die folgenden Internetseiten beschäftigen sich mit Zwergkaninchen:

 

Buchtipps:

Auch in diesen Büchern findet ihr viele gute Tipps rund um die Zwergkaninchen:

 

Anke Hermeling
Foto: pixelio.de

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

30.03.2010

Unwissenheit schützt vor ... nicht! (von Bianca Grams)

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