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Landschildkröten

Bereits 60 Millionen Jahre vor den Dinosauriern gab es die erste Schildkröte auf der Erde! Kein Wunder also, dass Schildkröten in der Mythologie vieler Völker für Weisheit und Unsterblichkeit stehen. Bis zu 120 Jahre alt kann zum Beispiel eine Griechische Landschildkröte in menschlicher Obhut werden. Aber Vorsicht: Schildkröten sind sehr anspruchsvolle Haustiere und nichts für Anfänger.

 

Vom Überlebenskünstler zur bedrohten Tierart

Millionen von Jahren haben Schildkröten alle Klimaveränderungen und schlechten Lebensumstände überlebt. Anders als die Dinosaurier passten sie sich an die neuen Bedingungen an und besiedelten tropische Gebiete, Wüsten, Sümpfe und Gewässer. Insgesamt entwickelten sich so über 200 Schildkrötenarten.
Doch heute sind viele von ihnen vom Aussterben bedroht. Grund dafür sind Eingriffe des Menschen in die natürlichen Lebensräume der Tiere. Außerdem werden leider immer wieder Haustier-Schildkröten ausgesetzt, wenn sie zu groß werden. Dann müssen sie sich oft in Regionen zu Recht finden, in denen sie nie heimisch waren. Dort richten die Schildkröten auch Schäden an, weil die Umwelt und deren Bewohner nicht auf den Neuling eingestellt sind.

 

Gesetzlicher Schutz

Wenn du eine Landschildkröte als Haustier haben möchtest, musst du viele Einzelheiten beachten. Als bedrohte Tierart sind die Schildkröten nämlich gesetzlich geschützt. Das heißt, dass du als Besitzer automatisch der gesetzlichen Verordnung zur Haltung und zum Handel nach EU-Recht und der Bundesartenschutzverordnung unterstehst und für die Haltung vieler Arten eine Genehmigung brauchst.
Als Anfänger kann dir aber nichts passieren, wenn du dir beim Kauf bestimmte Dinge dokumentieren lässt. Dazu gehören Name und Adresse des Verkäufers, der deutsche und der wissenschaftliche Artname deiner Schildkröte, ihr Geburtsdatum und das Geschlecht (falls deine Schildkröte schon 2 bis 4 Jahre alt ist, erst dann ist das Geschlecht zu erkennen) sowie Hinweise auf ein vorhandenes Zuchtbuch und Angaben zu den Elterntieren.

 

Eigenarten der Landschildkröte

Die Haltung von Landschildkröten ist sehr anspruchsvoll, denn eine Schildkröte wird sich nie den menschlichen Bedingungen anpassen, sondern bleibt auch in deiner Obhut immer ein Wildtier. Schildkröten sind auch keine Schmusetiere. Wenn du Geduld mit ihr hast und sie zu nichts drängt, wird sie aber schnell Vertrauen zu dir fassen.
Damit du die Bedürfnisse deiner Schildkröte erfüllen kannst, solltest du ihre speziellen Angewohnheiten kennen. Landschildkröten sind Fluchttiere, die sich vor ihren vielen Feinden verkriechen. Dabei behalten sie ihre Umgebung stets genau im Auge.
Wann sich die Schildkröten auf die Suche nach Futter, Wasser oder einem sonnigen Plätzchen machen, ist genetisch bedingt. Eine griechische Landschildkröte wärmt sich beispielsweise gerne in der Morgensonne auf, bevor sie sich ihrem Frühstück widmet. Tagsüber ist nicht viel von ihr zu sehen. Erst wenn die Hitze des Tages vorbei ist, kommt sie noch einmal heraus, um zu fressen. Bei richtiger Pflege ist die griechische Landschildkröte sehr lebhaft, klettert und gräbt gerne.

 

Haltung

Für die Unterbringung einer Schildkröte eignet sich ein kleines Gewächshaus mit Außenanlage am besten. Dort haben es die Reptilien warm und trocken, was auch die Zeit der Winterruhe verkürzt. Ansonsten sollten Schildkröten im Winter im Terrarium und in den Sommermonaten in einer Freianlage untergebracht sein.
Wichtig ist, dass der Boden im Terrarium Wärme und Feuchtigkeit speichern kann. Dazu eignet sich ein Gemisch aus Walderde und Rindenmulch besonders gut. Eine Buddelecke, ein Wasserbecken und eine abwechslungsreiche Strecke mit Hügeln und Hindernissen aus Steinen und Wurzeln, solltest du ihr auch gönnen.
Eine Temperaturorgel sorgt dafür, dass die Schildkröte zu jeder Tageszeit die nötige Wärme bzw. Kühle findet. Durch eine Spotlampe und einen UV-Strahler wird künstlich Wärme und Sonnenlicht erzeugt.
Die Technik kann jedoch weder Sonne, noch frische Luft vollständig ersetzen. Deshalb sollten die Schildkröten im Sommer in eine Freianlage gebracht werden. Darin sollte es mindestens einen kleinen Hügel geben, auf den die Sonne den ganzen Tag lang scheint. Für die Bepflanzung eignen sich vor allem mediterrane Sträucher.

 

Ernährung

Die meisten Schildkröten sind reine Pflanzenfresser. Heu sollte ihnen den ganzen Tag zur Verfügung stehen. Daneben brauchen Jungtiere und Weibchen während der Paarungszeit ebenfalls den ganzen Tag über einen Mix aus Römersalat, Äpfeln, Bananen und anderen Früchten oder Möhren. Erwachsene Schildkröten erhalten diesen Futtermix zu ihren zwei Aktivitätszeiten.

 

Sommer- und Winterruhe

In besonders heißen Sommern vergraben sich einige Schildkrötenarten für mehrere Wochen zur Sommerruhe. Dabei wollen sie auf keinen Fall gestört werden! Die Tiere kommen von alleine wieder hervor, wenn sie hungrig oder durstig werden.
Auch den Winter verbringen viele Schildkröten – mit Ausnahme der tropischen Arten, wie die Spaltenschildkröte – in einem warmen Versteck. Da Schildkröten wechselwarme Tiere sind, können sie keine eigene Körperwärme erzeugen. Werden die Tage im Herbst kürzer, setzen Schildkröten ihren Stoffwechsel herab und stellen die Futtereinnahme ein. Für die Überwinterung eignet sich eine Kiste, die mit Laub und Walderde angefüllt ist. Dabei muss die Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80% gehalten werden. Steigen die Temperaturen im Frühjahr wieder an, wird die Schildkröte von alleine wieder wach.

 

Infos im Internet:

Auf folgenden Internetseiten findest du ausführliche Informationen zu Landschildkröten und deren Haltung:

 

Buchtipps:

Hilfreiche Tipps, Infos und Hintergründe könnt ihr auch in folgenden Büchern nachlesen:

 

Anke Hermeling
Foto: pixelio.de

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

18.01.2011

Falsche Nahrung (von scholdkrötenbesitzer)

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13.06.2008

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