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Aquarienfische

In einem Aquarium kannst du die spannende Welt unter der Wasseroberfläche beobachten. Egal, ob du eher die klassischen Süßwasserfische, wie den beliebten Goldfisch, oder tropische Meeresbewohner bevorzugst, ein Becken mit vielen bunten Fischen ist immer ein Blickfang. Und während du zusiehst, wie deine kleinen Mitbewohner ihre Runden schwimmen, kannst du wunderbar entspannen.

 

Fischarten:

Es gibt bestimmt mehrere tausend Fischarten. Aufteilen lassen sie sich zum Beispiel in Kalt- und Warmwasserfische. In den letzten Jahren sind vor allem Fische aus tropischen und subtropischen Regionen immer beliebter geworden.

So schwimmt zum Beispiel der südamerikanische „Guppy“ in vielen deutschen Aquarien. Während die Weibchen dieser Art silbirg bis beige sind, strahlen die Männchen in den verschiedensten Farben. Auch der aus dem Amazonas stammende „Segelflosser“ (auch „Skalar“ genannt) ist hierzulande auf Grund seiner sehr friedlichen Art beliebt. Anders als der „Guppy“, der sich nur in einer Gruppe wohl fühlt, sollte dieser Fisch paarweise gehalten werden. Als sehr schwimmfreudig gilt der bunte „Zwergregenbogenfisch“.

 

Grundausrüstung:

Damit sich die Fische bei dir auch lange wohl fühlen, musst du ihnen einen möglichst naturnahen Lebensraum schaffen. Goldfischkugeln eignen sich dafür nicht besonders. Besser sind rechteckige Aquarien, die genügend Platz bieten. Pro Zentimeter Fischlänge sollten mindestens zwei bis drei Liter Wasser zur Verfügung stehen. Das heißt, ein fünf Zentimeter großer Fisch braucht etwa 10 bis 15 Liter Wasser, in dem er sich frei bewegen kann.

Beim Kauf des Aquariums solltet ihr darauf achten, dass die Scheiben keine Kratzer oder Luftblasen haben.

Auf den Boden des Gefäßes streut ihr am besten ein Sand-Kies-Gemisch. Damit sich die Fische nicht daran verletzten können, dürfen die Kieselsteine keine scharfen Kanten haben. Mit Steinen, Wurzeln oder Holzstücken könnt ihr auf dieser Grundschicht kleine Höhlen oder Burgen bauen. Dort können die Fische später durchschwimmen oder sich auch mal verstecken.
Mit einer ausreichenden Bepflanzung sorgt ihr dafür, dass die Fische einen Ablaichplatz bekommen. Außerdem halten Pflanzen das Wasser rein, erzeugen Sauerstoff und sie bieten den Fischen Schutz und eine zusätzliche Nahrungsquelle.

Die technische Grundausstattung eines Aquariums besteht aus einem Filter, einer Heizung und einer ausreichenden Beleuchtung, die täglich 12 bis 14 Stunden eingeschaltet sein sollte. Denkt immer daran: Das Wasser ist der Lebensraum eurer Fische und sollte deshalb klar und geruchsfrei sein! Auch die Wasserhärte, der ph-Wert und die Temperatur müssen stimmen. Ob alle technischen Geräte einwandfrei funktionieren und eure Fische gesund aussehen, solltet ihr jeden Morgen kontrollieren!

 

Das biologische Gleichgewicht:

Gibt es im Aquarium ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen, dann nennt man das ein „biologisches Gleichgewicht“. In deiner Unterwasserwelt entsteht dadurch eine Art Kreislauf. Die Mikroorganismen (das sind ganz ganz kleine Lebewesen, die du aber nicht sehen kannst) entsorgen das, was die Fische ausgeschieden haben. Sie halten also das Aquarium sauber. Gleichzeitig sind die Ausscheidungen auch Nährstoffe für die Wasserpflanzen. Diese sorgen mit ihrer Sauerstoffproduktion wiederum dafür, dass die Fische genügend Luft zum Atmen haben.

 

Einige Fisch-Merkmale:

Fische sind Kiemenatmer. Anders als wir können sie so unter Wasser atmen, jedoch nicht an der Luft. Die Kiemen sehen aus wie kleine Schlitze, die seitlich hinter dem Kopf angebracht sind. Durch diese „Schlitze“ können die Fische den Sauerstoff aus dem Wasser filtern.

Für den richtigen Antrieb unter Wasser sorgen bei den Fischen die Flossen. Damit können sie nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts schwimmen. Über ihre Seitenlinie, die vom Kopf bis zur Schwanzflosse reicht, können Fische Vibrationen und Druckwellen wahrnehmen. So können sie sich im Aquarium besser zu Recht finden, denn ihre Augen dienen wegen der starren Linse nur zur Nahorientierung.

Spezifisches Kennzeichen der Fische sind auch ihre Schuppen. Diese sind nicht nur ein perfektes Schutzschild für die Tiere. Auch beim Schwimmen sorgen die Schuppen für ein leichteres Vorankommen. Denn durch ihren Schleimüberzug haben sie einen geringeren Wasserwiderstand.

 

Futter:

Für die Ernährung deiner Fische eignet sich so genanntes Frostfutter am besten. Dabei handelt es sich um tief gefrorenes Lebendfutter, wie zum Beispiel Wasserflöhe oder Larven. Durch das Frosten werden mögliche Krankheitserreger, die im Lebendfutter enthalten sein könnten, abgetötet. Gleichzeitig behält das Futter jedoch seine Nahrhaftigkeit. Auch Trockenfutter wird häufig verwendet, ist jedoch nicht so gehaltvoll. Einige Fische mögen auch blanchierten, klein gehackten Salat bzw. Spinat oder Kartoffel-, Kohlrabi- und Zucchinischeiben.

Wichtig ist, beim Füttern immer auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Spurenelementen zu achten. Das falsche Futter kann schnell zu Erkrankungen oder sogar zum Tod führen. Das gilt auch für eine Überfütterung. Dabei kannst du dich an folgender Grundregel orientieren: Alles, was nicht innerhalb von zwei, drei Minuten gefressen wird, ist zu viel. Während junge Fische fünf bis sechs kleine Portionen täglich bekommen, werden die erwachsenen Fische zweimal am Tag gefüttert. Einmal in der Woche kannst du deine Fische auch ruhig fasten lassen – das fördert ihre Gesundheit.

Wenn ihr Änderungen im Fressverhalten bemerkt, solltet ihr besonders aufmerksam sein, denn oft sind das erste Anzeichen für eine Erkrankung. Beobachtet eure Fische genau und fragt im Zweifelsfall bei einem Tierarzt nach.


Weitere Infos:

Hilfreiche Tipps für die Einrichtung eines Aquariums oder zur Fischhaltung findet ihr auch unter:

 

Buchtipps:

Bücher zum Thema Aquaristik

  • GU-Ratgeber: Das Aquarium von Axel Gutjahr
  • GU-Kompass: Aquarienfische von A bis Z von Ulrich Schliewen
  • Aquarienfische gesund ernähren von Heinz Bremer
  • Das KosmosBuch der Aquaristik. Fische, Pflanzen, Wasser, Technik von Stephan Dreyer und Rainer Keppler
  • Krankheiten der Aquarienfische. Diagnose und Behandlung von Dieter Untergasser

 

Anke Hermeling

 

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