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Teddyzwerge

Große runde Augen blinzeln zwischen dem langen seidenen Fell hervor, während die aufgerichteten Ohren jedes noch so kleine Geräusch wahrnehmen. Im ersten Moment könnte man das kleine Häschen schnell mit Omas heruntergefallenen Wollknäuel verwechseln. Aber sobald die Fellkugel neugierig durch die Wohnung hoppelt, wird man eines besseren belehrt. Die Rede ist von Teddyzwergen.

Teddyzwerge gehören zu einer sehr jungen Kaninchenzüchtung, die in Deutschland noch nicht offiziell anerkannt wurde. Dennoch erfreuen sie sich seit einiger Zeit sehr großer Beliebtheit. Und das hat vor allem drei Gründe: Teddyzwerge sind klein, wuschelig und zumeist sehr zutraulich. Zudem haben die Kleinen am ganzen Körper langes Fell und kommen in allen Farben und Scheckungen vor. Bei der Anschaffung, Haltung und Pflege müsst Ihr allerdings einige Regeln beachten, damit sich die Teddys bei euch wohl fühlen. 

 

Anschaffung

Die meisten Züchter von Teddyzwergen versuchen festgelegte Rassemerkmale wie Größe, Gewicht und Felleigenschaften zu berücksichtigen, sodass die Kaninchen bald vom deutschen Kaninchenzuchtverband anerkannt werden können. Teddyzwerge sollten demnach immer von erfahrenen Züchtern gekauft werden, insbesondere dann, wenn man mit dem eigenen Kaninchen auch mal Nachwuchs haben möchte. Viele Züchter erstellen für ihre Häschen Papiere, in denen die Vorfahren des Tieres aufgeführt werden. Eventuelle Einkreuzungen mit anderen Rassen können so schneller nachvollzogen werden. Beim Kauf solltet Ihr um diese Papiere bitten. Die Reinrassigkeit eines Teddys lässt sich auch an dem so genannten Teddykeil erkennen. Dabei handelt es sich um ein Fell-Dreieck, das bei den Häschenbabys in den ersten Lebenstagen auf den Rücken wächst. Weitere erwünschte Rassemerkmale für Teddyzwerge könnt Ihr hier nachlesen:

 

Während Hasen in freier Wildbahn Einzelgänger sind, leben Kaninchen in familiären Gruppen. Sie legen gemeinsam Bauten unter der Erde an und bilden eine klare Rangordnung. In der Dämmerung verlassen die Familienmitglieder Ihren unterirdischen Bau und suchen Futter. Wenn Gefahr naht, flüchten sie schnell wieder unter die Erde. Deswegen bleiben Kaninchen immer in der Nähe von Ihren Bauten und sind sehr reviertreu. Eine Kaninchenfamilie bleibt meistens unter sich und nimmt nur ab und zu andere Jungtiere und Weibchen in die Gruppe auf. Wie in jeder Familie streiten auch Kaninchen untereinander und vertragen sich dann wieder. Innerhalb der Gruppe führen einige Weibchen mit einigen Männchen (Rammler) feste Partnerschaften. Sie schlafen nebeneinander, suchen gemeinsam Futter und putzen sich gegenseitig. Weil Kaninchen in der freien Wildbahn niemals alleine leben und feste Partnerschaften bilden, sollten sie auch in Gefangenschaft nicht alleine gehalten werden. Am besten klappt die Partnerschaft zwischen einem kastrierten Männchen mit einem Weibchen. Werden die Teddys – aus welchen Gründen auch immer –  nur einzeln gehalten, dann bedürfen sie umso mehr Aufmerksamkeit, damit sie nicht vereinsamen.

Vor der Suche nach passenden Teddyzwergen sollten unbedingt noch weitere Gesichtspunkte beachtet werden. Ein Teddy kann bis zu zehn Jahre alt werden. Das heißt, Ihr müsst euch viele Jahre liebevoll um das Kaninchen kümmern und auf seine Bedürfnisse eingehen. Obwohl Teddyzwerge zumeist sehr ruhig und von Natur aus zutraulich sind, hat doch jedes Kaninchen seinen eigenen Charakter. Manche werden gerne gestreichelt, andere weniger gerne. Einige Verhaltensauffälligkeiten lassen sich aber bereits anhand der Elterntiere festmachen, da der Nachwuchs das Verhalten seiner Mutter annimmt. Beim Kauf sollte nachgefragt werden, ob die Eltern der Abgabetiere zutraulich und menschenbezogen sind. Auch sollte vor dem Kauf abgeklärt werden, ob ein Familienmitglied auf Kaninchenhaare allergisch reagiert. Über die Jahre fallen immer wieder Tierarztkosten an, die nicht erst im Krankheitsfall auftreten. So sollten auch Wohnungskaninchen regelmäßig geimpft werden. In der Regel erfolgen nach einer Grundimmunisierung Auffrischungsimpfungen halbjährlich oder jährlich. Kaninchen können gegen drei Krankheiten geimpft werden: Myxomatose (Viruserkrankung), RHD (Viruserkrankung) und Kaninchenschnupfen (bakterielle Erkrankung). Ihr selbst könnt euch an Myxomatose und RHD nicht anstecken, weil Ihr gegenüber diesen Viren immun seid.   
              

Haltung und Pflege

Teddyzwerge sollten in einem großen Käfig gehalten werden. Es gilt die Faustregel: Je größer, desto besser und jeder Käfig ist zu klein, um die Häschen darin ausschließlich zu halten. Teddys sollten soviel Auslauf wie möglich bekommen. Zuvor müssen Stromkabel und giftige Pflanzen jedoch in Sicherheit gebracht werden. Große Kaninchenkäfige bekommt Ihr in jedem guten Zoofachgeschäft. Für den Käfig empfiehlt sich auch eine Nagertoilette. Viele Kaninchen lernen schnell Ihr Geschäft in dem Plastikdreieck zu verrichten und Ihr könnt mit wenig Arbeitsaufwand den Käfig länger sauber halten. Im Käfig selbst sollte eine Mischung aus Stroh und Naturstrohpellets verwendet werden. Teddyzwerge haben sehr langes Fell, in das sich Sägespäne sofort festsetzen würden. Eine zusätzliche Fellpflege der Teddys ist zwar wichtig, sollte jedoch keinesfalls übertrieben werden. Wenn man das Fell der Häschen zweimal in der Woche zärtlich bürstet, bleibt es schön plüschig und verknotet nicht. Normalerweise reicht dafür ein Kamm oder eine spezielle Kaninchenbürste aus dem Fachgeschäft. Wenn sich doch mal Knoten gebildet haben, können diese vorsichtig herausgeschnitten werden. 

Das Futter für die Zwergteddys ist von großer Bedeutung. Insbesondere kleine Häschen sind sehr empfindlich, wenn es um die Ernährung geht. Am Anfang sollte nur das gewohnte Trockenfutter angeboten und durch Heu ergänzt werden. Sprecht euch deswegen genau mit den Züchtern ab. Brot und „Grünzeug“ (Möhren, Löwenzahn, Klee etc.) sollte erst später und nur in kleinen Mengen verfüttert werden. Sehr gern mögen Kaninchen auch Zweige von ungespritzten Obstbäumen, an denen sie ihre Zähne abwetzen können. Einmal in der Woche wird ein Diät-Tag eingerichtet: Dann werden nur Heu und Wasser angeboten. Kaninchen neigen nämlich schnell zur Verfettung! Wasser muss hingegen immer in ausreichender Menge und frischer Qualität zur Verfügung gestellt werden.

 

Das kleine Einmaleins der Kaninchensprache

  • Kaninchen können nicht sprechen und sind meistens sehr still. Sie zeigen aber über die Körpersprache und Geräusche, was sie möchten und was nicht. Hier sind für euch ein paar Beispiele, damit Ihr die Sprache eurer Häschen lernen könnt.
  • Männchen machen: Kaninchen stellen sich auf ihre Hinterläufe, um einen besseren Überblick über die Umgebung zu erhalten. Hauskaninchen machen oft auch Männchen, um zu betteln. Ihr solltet sie dann nicht jedes Mal belohnen.
  • Klopfen: In der Natur warnen Kaninchen Ihre Artgenossen vor Gefahr, in dem sie kräftig mit den Hinterläufen auf den Boden trommeln. Hauskaninchen drücken mit diesem Verhalten manchmal Ihre Angst aus.
  • Markieren von Gegenständen: Unterhalb des Kinns haben Kaninchen Ihre Duftdrüsen. Indem sie an Gegenständen mit ihrem Kinn reiben, stecken Kaninchen Ihr Revier ab.
  • Fauchen: Wenn Kaninchen fauchen, sind sie unzufrieden oder wütend. Ihr solltet das Kaninchen dann in Ruhe lassen.
  • Schreien: Kaninchen schreien, wenn sie Schmerzen oder sehr große Angst haben.

 

Löwen-, Teddy- und Klein Rex-Kaninchen befinden sich beim BDK - Bund Deutscher Kaninchenzüchter - im Anerkennungsprozeß.

Belgische (Genter) Bartkaninchen sind im BDK schon anerkannt. Das sind die großen Verwandten der Löwen(kopf)kaninchen.

 

Weitere Beispiele findet Ihr hier:

 

Züchter von Teddyzwergen

Wenn Ihr nun auf den Geschmack gekommen seid und euch für mehr Informationen zu den plüschigen Teddyzwergen und Fotos von den Abgabetieren interessiert, dann schaut mal hier:

 

Buchtipps

Im Buchladen findet Ihr zum Thema „Das Kaninchen als Haustier“ folgende Nachschlagewerke:

 

Lara Fischer-Riepe

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

04.02.2007

...noch mehr Infos (von Mirco Brabetz)

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