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13.04.2019

„Gute Kommunikation für Gute Kitas“

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Sittiche

Sittiche sind sehr beliebte Ziervögel, die zur Familie der Papageien gehören. Die beliebtesten und bekanntesten Arten sind wohl Wellen- und Nymphensittiche, obwohl letztere zu den Kakadus gehören.

Das Wort Sittich stammt im Deutschen wahrscheinlich aus dem Althochdeutschen, wo es „sitich“ oder „sytich“ hieß. Daraus wurde dann im Neuhochdeutsch das heutige „Sittich“. Der erste Papagei in Europa war vermutlich ein Edelsittich, der von der Flotte Alexanders des Großen nach einem Feldzug gegen die Perser (etwa 327 v Chr.) nach Griechenland gebracht wurde.

 

Haltung:

Sittiche leben in der Natur als Schwarmvögel. Daher müssen sie zu Hause immer mindestens zu zweit gehalten werden. Nur so fühlt sich ein Sittich wirklich wohl. Denn mit einem Partner kann er enge soziale Kontakte pflegen und in seiner eigenen „Sprache“ kommunizieren.

Von einem Sittich sollte man nie erwarten, dass er den Menschen als einen Partner ansieht und vielleicht sich sogar unsere Sprache beibringen lässt. Auch ein Spiegel oder Plastikvogel im Käfig kann einen echten zweiten Sittich nicht ersetzen. Denn Vögel, denen ein Partner vorgegaukelt wird sind oft gestresst und aggressiv, da das andere „Tier“ nicht reagiert.

Wenn ihr so versucht nur einen Sittich zu halten, weil ein Zweiter in euren Augen zu viel arbeit macht, lasst es lieber ganz. Ihr werdet dem Tier keinen gefallen tun und ihn eher quälen.

Sittich jeder Art aber auch Papageien sind laut Gesetz Meldepflichtig. Auch das solltet ihr vor der Anschaffung beachten. Mehr detaillierte Infos dazu gibt´ s unter: www.sittich-info.de

Es sollten immer zwei Sittiche der gleichen Art zusammen gehalten werden, also zwei Wellensittiche als Pärchen oder zwei Nymphensittiche. Denn nur sie verstehen sich gegenseitig. Würdet ihr einen Wellen- und einen Nymphensittich als Paar halten wollen, könnten sie sich nicht untereinander verständigen.

Generell gilt: je größer der Käfig oder die Foliere, desto besser. Denn vor allem Wellensittiche lieben es, von Ast zu Ast zu hüpfen und zu fliegen. Auch sollten diese ausreichend dick sein, damit die Tiere genügend Halt finden.

Zu beachten gibt es auch noch folgendes: Der Käfig sollte weder rund (keine Orientierung) noch weiß sein, denn ein weißer Käfig hebt sich nicht ausreichen von der restlichen Umgebung ab und erschwert die Orientierung.

Kunststoff beschichteten Käfigen solltet ihr vermeiden, da Sittiche äußerst nagefreudig sind und der abgeknabberte Kunststoff zu Gesundheitsschäden führen kann. Wasser- und Futternäpfe sollen aus natürlichen und leicht zu reinigenden Materialien wie beispielsweise Keramik bestehen.

Keine noch so große Foliere kann den Freiflug ersetzen - davon solltet ihr euren Tieren täglich drei bis vier Stunden ermöglichen. Wenn möglich, bleibt in dieser Zeit in der Nähe der Vögel, damit sie keinen Schaden anrichten oder sich verletzen können.

Sucht euch einen Raum mit möglichst wenigen Gefahrenquellen. Die Küche scheidet aufgrund des hygienischen Aspekts von vornherein aus.

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, ist bei der Sittichhaltung einiges zu beachten.

Doch das war noch lange nicht alles. Noch mehr über die artgerechte Haltung aber auch über Fehler, die dabei gemacht werden können, erfahrt ihr unter: www.sittich-info.de

 

Ernährung:

Als Grundfutter eignen sich die Körnerfuttermischungen für Wellensittiche bzw. Großsittiche aus der Tierhandlung. Das bekommen die Tiere täglich. Achtet hierbei auf eine gute Qualität. Neben dem Grundfutter bekommen die Tiere täglich frisches Obst und Gemüse in kleinen Stücken sowie Grünfutter. Ihr könnt auch Grit und Magensteinchen sowie frische Äste und Knospen an die Sittiche verfüttern. Alle ein bis zwei Wochen können auch Magerquark, gekochter Reis oder milder Käse (allen in kleinen Portionen) verfüttert  werden.

Da Sittiche in freier Natur zwei Mal täglich Nahrung aufnehmen, sollte das auch bei den Haussittichen so gehandhabt werden. Vom Grundfutter bekommen sie morgens und abends eine entsprechende Portion bekommen, Früchte oder Gemüse gibt es zwischendurch.

Eine ausführliche Ernährungstabelle, in der noch einiges mehr an Wissenswertem und wichtigem aufgeführt ist, findet ihr unter www.sittich-info.de in der Rubrik „Ernährung“.


 

Krankheiten:

Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, ist die Haltung von Sittichen heikel und man muss eine ganze Menge beachten. Mit den verschiedenen Erkrankungen der Tiere verhält es sich ähnlich. Ausführliche Informationen zum Thema „Krankheiten bei Sittichen“, verschiedene Symptome und die richtige Behandlung gibt es unter: www.sittich-info.de in der Rubrik „Medizin“.

Weitere Internetadressen, die euch weiter helfen können, sind:

 

Wenn ihr lieber ein Nachschlagewerk zum Thema „Sittiche“ zu Hause haben wollt, hier unsere Buchtipps:

  • „Großsittiche: Haltung, Verhalten und Zucht“ von Kurt Kolar und Karl H. Spitzer
    Erschienen im: Ulmer Verlag
    ISBN-NR.:  3800173263
    Preis:  24,90 Euro
    >> bestellen


  • Meine Wellensittiche
    Reiner Niemann
    Erschienen im Kosmos-Verlag
    ISBN-Nr.: 3440102718
    Preis: 9,95 Euro
    >> bestellen


  • Wellensittiche glücklich und gesund
    von Immanuel Birmelin
    Erschienen bei Graefe und Unzer
    ISBN-Nr.: 3774238391
    Preis: 7,90 Euro
    >> bestellen


  • „Vogelkrankheiten: Ursachen, Erkennung, Behandlung“
    Erschienen bei: Schaper
    ISBN-NR.:  3794401697
    Preis:  11,00 Euro
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  • „Ernährung des Vogels“ von Wolfgang Ackerlein
    Erschienen im: Ulmer Verlag
    ISBN-NR.:  3800172771
    Preis:  19,80 Euro 
    >> bestellen

 

Sarah Siemens

 

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