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Haustiere: Katzen

Es gibt auf der Welt Hunderte verschiedener Rassen von Katzen. Es gibt kurz- und langhaarige Exemplare, welche mit platten Schnauzen, großen Ohren oder kurzen Beinen. Es gibt sogar Katzen ohne Fell!

Wer mit einer Katze als Haustier liebäugelt, sollte eines wissen: Katzen sind weitaus  eigenwilliger als Hunde. Darüber solltet ihr euch von Anfang an klar sein. Wenn eine Katze etwas nicht will, dann geht sie einfach und zieht sich zurück. Wenn sie dann nicht in Ruhe gelassen wird, kann es schon passieren, dass ihr den einen oder anderen Kratzer davon tragen werdet. Doch sie tragen nicht umsonst den Namen „Samtpfoten“, denn die meisten dieser Tiere sind unheimlich verschmust.

 

Haltung

Bei der Katzenhaltung schreibt das Gesetz einige Regeln vor. Wenn ihr eine Katze als Haustiere haltet, seid ihr verpflichtet, für eine artgerechte Haltung, angemessene Ernährung und Pflege zu sorgen. Zudem müsst ihr für genügend Auslauf sorgen und das gesundheitliche Wohlergehen des Tieres sorgen.

Die  Katze hat außerdem Anrecht auf einen Schlafplatz bzw. Rückzugsmöglichkeiten. Zudem muss man sich entscheiden, ob das Tier als reine Wohnungs- oder „halbfreie“ Katze gehalten werden soll. Bei jungen Tieren vom Züchter kann man das selbst entscheiden, entscheidet man sich jedoch für eine Katze aus dem Tierheim, ist dies oft schon festgelegt. Wenn eine Katze als „halbfreies“ Tier aufgewachsen ist, dann ist es besser, dieses zu akzeptieren und es sollte nach Möglichkeit nicht mehr verändert werden.

Wer seine Katze im Haus halten möchte, sollte dafür sorgen, dass das Tier dort eine Art Aberteuerspielplatz vorfindet, damit keine Langeweile entsteht. Dazu gehören möglicht große Kratzbäume, die ihr auch selber machen könnt, indem ihr ein grobes Stück Teppich an der Wand anbringt. Eine weitere Abwechslung sollte das tägliche Spielen mit dem Tier sein. Spielt möglichst jeden Abend mindestens eine viertel Stunde mit eurer Katze. Das Spiel sollte möglichst realistisch sein, etwa das eure Katze ihren Jagdtrieb ausleben kann.

 

Erziehung

Wie schon zuvor gesagt, ist es nicht möglich eine Katze wie einen Hund zu erziehen. Trotzdem heißt das nicht, dass das Tier machen kann, was es will. Es sollte einige Regeln befolgen, die ihr ihm beigebracht habt. Zu aller erst braucht ihr eines: viel Geduld! Es wäre falsch zu erwarten, dass eine Katze ihre Fehler schon beim ersten oder zweiten Mal nicht mehr macht. Bei Fehlern solltet ihr das Tier keinesfalls mit Gewalt bestrafen.

Ein wirksame „Zurechtweisung“ sind Blumenspritzen. Denn Katzen hassen Wasser! Wenn die Tiere etwas tun, was sie nicht sollen,  besprüht sie immer etwas mit etwas Feuchtem aus der Blumenspritze. Schon bald wird die Katze das nicht mehr tun.

Ganz wichtig ist auch die kontinuierliche Belohnung des Tieres. Das können Leckereien oder auch Streicheleinheit und liebe Worte sein. Ruft das Tier von Anfang mit seinem Namen und es wird bald erkennen, wenn es angesprochen wird.


 

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist bei Katzen ebenso wichtig wie beim Menschen. Im Handel gibt es eine sehr große Auswahl an verschiedenen Produkten. Man kann auch zwischen Nass- und Trockenfutter wählen. Egal was ihr verfüttert, es sollte immer ein Napf mit genügend frischem Wasser dabei stehen. Selbstverständlich muss es mehr Wasser sein, wenn ihr eurem Tier nur Trockenfutter gebt. Zudem haben Brekkis und Co. noch andere Vorteile. Sie vermindern die Bildung von Zahnstein, der bei Katzen ernsthafte Zahnprobleme auslösen kann, wenn er nicht regelmäßig entfernt wird. Auch im Sommer bietet sich Trockenfutter an, da Nassfutter bei hohen Temperaturen sehr leicht verderben kann.

Da besonders Hauskatzen dazu neigen, fett zu werden, legt ihr am besten 2-3 Mal am Tag Fütterungszeiten fest. Sollte eure Katze dennoch stark zunehmen (z.B. aus Bewegungsmangel), steigt ihr auf Diätfutter um.

Sicherlich ist die Versuchung groß, bei der Zubereitung einer Mahlzeit mal ein Stückchen rohes Fleisch fallen zu lassen, besonders wenn einem der Stubentiger aufgrund des verführerischen Duftes sowieso schon die ganze Zeit um die Beine streicht. Doch zum Wohl der Katze: Lasst es bleiben! Besonders rohes Schweinefleisch kann Keime enthalten, die euer Tier krank machen kann. Wollt ihr unbedingt frischer Fleisch verfüttern, kocht es oder bratet es gut durch.

Falls eure Katze krank ist oder Junge erwartet, müsst ihr auf eine besondere Ernährung achten. Hierzu wird euch der Tierarzt einige Tipps und Ratschläge geben können.

Auch kleine Kätzchen brauchen eine besondere Ernährung. Weitere Infos dazu bekommt ihr hier >>

 

Krankheiten

Krankheiten können sich bei Katzen durch viele Symptomen äußern. Sowohl körperliche Veränderungen als auch Verhaltensänderungen können ein Hinweis auf eine mögliche Erkrankung des Tieres sein.

Bei Haarausfall, kahle Stellen im Fell, Husten, Niesen, Durchfall und würgen, das häufige Aufsuchen des Katzenklos sowie bei Appetitlosigkeit und Desinteresse des Tieres solltet ihr Hellhörig werden! Das können Anzeichen für Fieber sein. Für solche Fälle solltet ihr ein Fieberthermometer für Katzen im Haus haben. Die normale Körpertemperatur einer Katze liegt zwischen 38,3 und 38,8 Grad. Weicht sie stark vom Normalfall ab, sucht möglichst schnell einen Tierarzt auf. Dasselbe gilt für alle oben genannten Symptome. Nur ein Tierarzt kann eine genaue Diagnose stellen und das Tier optimal behandeln. Sucht auch schon bei einem Krankheitsverdacht den Tierarzt auf, denn so könnt ihr eurer Katze eventuelles Leiden oder Schmerzen ersparen.

Andere gefürchtete Katzenkrankheiten sind Katzenschnupfen, die Katzenseuche, Leukose, Katzen-„AIDS“, Tollwut und Katzenpocken. Einige dieser Krankheiten sind hochinfektiös und verlaufen oftmals tödlich. Inzwischen besteht aber bei der früher meist tödlichen Leukose die Möglichkeit der Impfung. Zum Thema Impfung und den Katzenkrankheiten kann euch euer Tierarzt informieren. Außerdem erhaltet ihr unter www.katzen.de weitere Informationen.


Weiter Infos zu Katzen, ihrer Haltung, unterschiedlichen Rassen und Züchter findet ihr unter:

 

Auch zahllose Bücher sind zum Thema „Katzen“ geschrieben worden. Hier eine kleine Auswahl:

„Katzensprache richtig deuten und verstehen“ von Helga Hoffmann
Aus der Reihe: GU TierRatgeber
Erschienen im: Graefe und Unzer Verlag
ISBN-NR.: 3- 7742- 5697- 7
Preis:  7,90 Euro

>> hier bestellen

 

„Gesundheits- Ratgeber Katzen“ von Doris Quinten
Erschienen im: BLV Buchverlag GmbH & Co.
ISBN-NR.: 3-405-16769- 8
Preis:  9,95 Euro

>> hier bestellen

 

„Was brauchen Katzen wirklich?“ von Gwen Bohnenkamp und Renate Jones- Baade
Erschienen bei: Kosmos
ISBN-NR.: 3- 4400- 9747- 1
Preis:  12,00 Euro

>> hier bestellen

 

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Einfach tierisch!

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

13.02.2012

kein rohes fleisch??? (von little miss sunshine)

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