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13.02.2018

Fasten 2018: Mehrheit verzichtet auf Süßes

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Der närrische Kalender

Die Karnevalssession oder auch die fünfte Jahreszeit beginnt im November und dauert bis zum Beginn der Fastenzeit. In dieser Zeit werden die "Tollen Tage" gefeiert: Der Elfte im Elften, Bohnenfest am Dreikönigstag, Karnevalssonntag, Rosenmontag, Veilchendienstag... und am Aschermittwoch "ist alles vorbei".

 

 

 

 

 

 

Der Elfte im Elften

Am 11. November wird die „Session“ eingeläutet. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Vereine mit dem Wagenbau, den Kostümvorbereitungen und auch die ersten Karnevalssitzungen finden statt. Am Tag selbst gibt ab genau elf Uhr und elf Minuten es oft mehrere Rituale wie z.B. Schlüsselübergabe des Rathauses an den Prinzen, es wird auf öffentlichen Plätzen gefeiert, geschunkelt und gesungen. Büttenreden und Ansprachen werden gehalten, dazu gibt es die traditionellen Lieder. In manchen Städten werden Strohpuppen vorgeholt oder ausgegraben als Symbol für die Erweckung der närrischen Zeit.
Die Zahl Elf ist ein Symbol für die außer Kraft gesetzte gesellschaftliche Ordnung. Unser Zahlensystem hat die Zahl 10 als Bündelungszahl, d.h. es gehören immer genau 10 Ziffern zu einer Reihe. So werden aus Ziffern geordnete Zahlen, mit denen es sich besser rechnen lässt. Aber die 10er-Ordnung hat ihren Ursprung auch in den 10 Geboten der Christen. Die Zahl Elf wiederum deutet nun darauf hin, dass diese Ordnungen nun nicht mehr relevant sind. Es geht also darüber hinaus.

>> Hier gibt es weitere Informationen zum 11.11.

 

 

Bohnenfest am Dreikönigstag

Im Mittelalter bereits wurde das Bohnenfest gefeiert, dabei wurde ein Kuchen gebacken, in dem eine Bohne versteckt war. Wer nun beim Essen die Bohne in seinem Stück fand, war der „Bohnenkönig“. Dieses Spiel mit einem unechten König und seinem Hofstaat enthält wesentliche Elemente des heutigen Karnevals. Wenn am Dreikönigstag die Weihnachtszeit langsam ausklingt, beginnt das karnevalistische Treiben richtig.

 


Weiberfastnacht, schmutziger Donnerstag

Der schmutzige Donnerstag hat seinen Namen nicht vom Dreck, sondern vom Schmalz, in dem am Donnerstag vor Aschermittwoch traditionell Fettgebackenes brutzelt. Das Ausbacken geschah früher in Schmalz. In vielen Regionen heißt dieser Tag auch Weiberfastnacht oder kurz Altweiber. Frauen bewaffnen sich mit Scheren und schneiden Männern die Krawatten ab. Sie übernehmen die Macht im Rathaus und verlangen vom Bürgermeister die Herausgabe des Stadtschlüssels.

>> Hier gibt es weitere Informationen zur Weiberfastnacht  

 

 

Karnevalssonntag

Der Sonntag vor Aschermittwoch ist ursprünglich der Tag gewesen, an dem der Karneval selbst gefeiert wurde. Hier finden viele Umzüge statt, besonders in kleineren Orten. So haben die Narren und Jecken dort die Möglichkeit, am Rosenmontag auch die Umzüge in den größeren Städten zu verfolgen. Ferner war und ist der Sonntag für beinahe alle Karnevalisten frei. Mancherorts gibt es sogar Feiern am Abend vor dem Karnevalssonntag, der Abend wird dann auch "Heilig Abend" genannt, in Anlehnung an den Tag vor Weihnachten. Für echte Karnevalisten ist Karneval demnach also "fast wie Weihnachten"...

 

 

Rosenmontag

Am Rosenmontag gibt es vielerorts große Umzüge mit kostümierten Gruppen und geschmückten Wagen. Zumeist werden die aufwendig vorbereiteten Festwagen mit Papierrosen bestückt. Aber ob der Name wirklich daher kommt, ist nicht klar. Was zuvor überall am Karnevalssonntag gefeiert wurde, verschob sich mit der Einführung des vierten „tollen Tages“ im Jahr 1823 auf diesen Tag. Seitdem ist es der bedeutendste Tag für alle Narren und Jecken, besonders in den Karnevalshochburgen.

>> Hier gibt es weitere Informationen zum Rosenmontag

 


Fastnachtsdienstag, Veilchendienstag

Übertags wird in vielen Orten noch feste gefeiert, aber abends hat das Karnevalswochenende dann ein Ende. Die in der Vorwoche hervorgeholten Strohpuppen oder anderen Karnevalssymbole werden wieder begraben. Der Name Veilchendienstag stammt von dem zarten Frühblüher und dient als kleine Anlehnung an den Rosenmontag. Es ist sozusagen die kleinere Ausgabe des Vortages. Vielleicht trägt dieser Tag ja auch den Titel einer „blauen“ Pflanze als kleine Anspielung auf die Trinkgelage während der beiden Tage…

Fastnacht an sich weist auf den letzten Tag vor der Fastenzeit, also den Dienstag vor Aschermittwoch hin. Der Begriff wird aber oft für das ganze Karnevalswochenende verwendet.

 >> Hier gibt es weitere Informationen zum Fastnachtdienstag

 

 

Aschermittwoch

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ singen die Jecken Jahr ein Jahr aus. Dies stimmt in der Tat (fast überall), denn mit dem Aschermittwoch beginnt die christliche Fastenzeit, es sind dann noch genau 40 Tage bis zum Hochfest der christlichen Kirche: Ostern, die Auferstehung Jesu. Ostern ist ein beweglicher Festtag, er fällt genau auf den ersten Sonntag nach Vollmond im Frühling. Damit ist auch Aschermittwoch ein beweglicher Festtag und liegt zwischen Anfang Februar und Anfang März. Gläubige lassen sich als Zeichen der Buße vom Pfarrer reinigende Asche aufs Haupt geben.

>> Hier gibt es weitere Informationen zum Aschermittwoch

 

 

Montag nach Aschermittwoch

Bei den Alemannen geht es am Montag nach Aschermittwoch erst richtig los: mit Narrensprung und Bauerfastnacht! Im Jahre 1091 wurde die Fastenzeit neu geordnet und um eine Woche nach vorn geschoben, damit auch der Karnevalssonntag. Im Badischen und Alemannischen Raum wurde jedoch der alte Termin beibehalten. Dort nennt man auch heute noch den „neuen“ Termin spöttisch „Herrenfastnacht“.

 

(nat)

 

Diese und viele weitere Informationen, Kostümanregungen, Spiele und mehr findest Du in dem Buch „Helau, Alaaf und gute Stimmung“ von Sybille Günther.

>> zur Rezension

 

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