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Küsse unter dem Mistelzweig

Wer in England mit einem hübschen Mädchen oder einem netten Jungen unter einem Mistelzweig steht, muss dem englischen Brauch frönen, und sich küssen.

In einigen Gegenden wird der Mistelzweig 12 Nächte nach Weihnachten dann verbrannt, damit sich der Heiratwunsch der geküssten Jungen und Mädchen auch erfüllt. Dieser Brauch ist auch heute noch verbreitet. Aus diesem Grund werden immer noch in der Weihnachtszeit Mistelzweige über Türen gehängt und jedes junge Paar darf sich darunter küssen.

Dieser englische Brauch ist auf die keltischen Völker zurückzuführen. Bei ihnen war die Mistel heilig und ein Symbol des Friedens. Stießen zwei Feinde im Wald unter einem Mistelzweig  zusammen, so gaben sie sich einen Friedenskuss und schlossen für einen Tag Waffenstillstand. 

Von der wilden Pflanze gibt es etwa 1400 Arten. Unsere Weihnachtsmistel ist ein immergrüner, kugelförmiger Busch mit einem Durchmesser von 60 bis 90 cm und breiten, lederartigen Blättern. Seine perlenartigen, meist weißen Beeren reifen nur im Dezember, gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit.

Keine andere Pflanze besitzt eine so große Mythologie wie die Mistel. Lange Zeit wurde die Pflanze von den Menschen wegen ihrer geheimnisvollen Zauberkräfte verehrt. Bei den alten Griechen galt die Mistel als ein Mittel gegen Gift. Andere Völker glaubten, dass sie Schlösser aufbrechen und vor Feuer und Krankheiten schützen könne. Männer und Frauen trugen Armbänder mit Amuletten, die aus Mistelholz geschnitzt waren. Über den Zimmertüren hingen Mistelzweige zum Schutz gegen Hexen und böse Geister. Durch die Priester wurde der Mistelzweig zum Symbol von Mut, Gesundheit, Fruchtbarkeit und Glück. Frauen, die vergeblich darauf hofften, ein Kind zu bekommen, banden sich einen Zweig um den Hals oder legten ihn unters Kopfkissen.

Einer anderen Legende zufolge soll die Mistel ursprünglich ein Baum des Waldes gewesen sein. Er habe das Holz für das Kreuz Christi geliefert. Es heißt, dass der Baum vor Beschämung auf seine jetzige Größe zusammengeschrumpft und zum Wohltäter verwandelt worden sei. Auf alle Vorübergehenden schüttet er nun Güte und Reinheit aus.

Die Mistel gilt seit dem Altertum auch als ein Mittel gegen Epilepsie und Schwindelanfälle. Sebastian Kneipp lobte die Wirkung der Pflanze gegen Fallsucht. In der modernen Medizin konnte sich die Mistel ebenfalls behaupten. Ihre Blätter wie auch der Press-Saft der Pflanze enthalten einen blutdrucksenkenden Stoff.

Am beliebtesten ist die Mistel jedoch als Weihnachtsdekoration. Das Wintergrün erfreut immer noch die Menschen in der Weihnachtszeit und beflügelt seit undenklichen Zeiten die Phantasie. Und wer weiß, vielleicht findet der eine oder andere an Weihnachten doch noch seine große Liebe unter dem Mistelzweig!

Jenny Schnabel

 

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