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Die Sache mit dem Schnee

Wenn du im Flachland wohnst, kennst du das: endlich rieseln mal große weiße Schneeflocken vom Himmel. Und dann? Sobald die Schneeflocken den Boden berühren verwandeln sie sich oft in Wasser. Der Schlitten muß im Keller bleiben. Keine weiße Pracht wie man sie von Bildern aus dem Gebirge kennt. Woran liegt das?

Dazu wollen wir uns erst einmal damit beschäftigen, wie Schnee entsteht. Schnee ist nichts anderes als Wasser im festen Zustand. Wasser geht vom flüssigen in den festen Zustand über, wenn es unter 0 Grad Celsius abgekühlt wird. Genau an diesem Punkt, dem sogenannten Gefrierpunkt, hat der schwedische Astronom und Wissenschaftler Anders Celsius schon im Jahr 1742 seine Celsius-Skala festgemacht, die wir heute fast auf der ganzen Welt benutzen, wenn wir von Temperaturen sprechen. Der andere Punkt, der diese Skala festlegt, ist übrigens der Siedepunkt von Wasser bei 100 Grad Celsius.

Den Übergang vom flüssigen zu festem Wasser -  das Gefrieren - kann man sich so vorstellen: Im flüssigen Wasser können sich die Moleküle, aus denen das Wasser besteht, ziemlich einfach und schnell durcheinander bewegen. Deswegen hat eine bestimmte Menge Wasser, zum Beispiel ein Liter Wasser, auch nicht immer die gleiche Form sondern fließt herum wie sie gerade Lust hat. Beim Eimer Wasser, den Du auskippst, verteilt sich das Wasser auf dem Boden. Kippst Du jedoch einen Eimer mit gefrorenem Wasser aus, dann rutscht Dir ein fester Klotz Eis entgegen.

Kühlt man das Wasser nämlich ab, dann haben die Moleküle weniger Energie zur Verfügung und werden immer langsamer, bis sie sich bei 0 Grad in einem Kristallgitter ähnlich einem Kristall Kochsalz anordnen und sich dann gar nicht mehr frei bewegen sondern nur noch hin- und herschwingen können. Das Wasser ist zu seiner festen Form gefroren - dem Eis.

In einer Wolke geschieht das genau so. Wie wir bereits in einem früheren Beitrag gesehen haben, wird es in der Höhe kälter. Wolken haben eine mächtige Ausdehnung nach oben und zumindest der obere Teil der Wolke ist oft so kalt, dass das Wasser in den Wolken gefriert.

Es bilden sich je nach Bedingungen in der Wolke kleine Eiskristalle, Hagelkörner oder die etwas kleineren Graupelkörner. Die Eiskristalle sind zuerst winzig. Sie wachsen aber nach und nach durch Anlagerung von Wasserdampf oder anderen schon gefrorenen Eisteilchen an zu Schneeflocken. Wenn Du Dir einmal eine Schneeflocke ansiehst, merkst Du, dass die Schneeflocke nicht einfach ein kleiner Schneeball oder eine Kugel ist sondern eine wunderschöne und komplizierte Form hat.

Sind die Schneeflocken in der Wolke schwer genug, dann sinken sie zu Boden und es schneit. Wenn es vorher einige Tage richtig schön kalt war, dann ist der Boden kalt genug und der Schnee bleibt liegen und bildet bald eine geschlossene Schneedecke. Oft sind aber der Boden oder auch die unteren Luftschichten zu warm, d.h. der Boden hat eine Temperatur über dem Gefrierpunkt von Null Grad Celsius. Landen die Schneeflocken dort, dann schmelzen sie wieder und verwandeln sich in pappigen Schneematsch und später sogar in langweiliges Wasser. Ein weiterer Nachteil in unseren Regionen ist, dass nach ausgedehnten Schneefallgebieten oft wärmere Luft herangeführt wird und der Schnee dann sogar schon in der Luft in Regen übergeht. So passiert es häufig, dass es an einem Tag kräftig schneit, doch die Schneedecke wird in den kommenden Stunden dann meist vom nachfolgenden Regen wieder geschmolzen.

Übrigens: Je kälter es ist, desto kleiner sind die Schneeflocken, die vom Himmel fallen. Je wärmer es ist, desto größer sind die Flocken und desto pappiger ist der Schnee, der unten ankommt. In diesem Fall geht der Schnee dann bald in Regen über.

In den Bergen ist es wegen der größeren Höhe kälter, hier bleibt der Schnee oft liegen. Dann heißt es: nix wir raus mit dem Schlitten oder den Skiern und die Hänge heruntersausen. Für Flachlandbewohner gibt es oft nur die Möglichkeit in die Mittelgebirge zu fahren um wenigstens für einen Tag ein richtiges Wintermärchen zu erleben.

 

Text: Christian P. Neuhaus
Foto: Nicole Celik  / pixelio.de

 

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