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November - der Nebelmonat

Nun steht sie wieder vor der Tür, die dunkle und trübe Jahreszeit. Oft wachen wir jetzt am Morgen auf und sehen beim Blick aus dem Fenster statt des gewohnten Nachbarhauses nur eine grau-milchige Nebelwand.

Unsere Vorfahren gaben dem Monat November wegen des häufigen Auftreten von Nebel zu dieser Zeit des Jahres sogar den Namen Nebelung. Wie kommt es, daß uns vor allem im Herbst aber auch im Frühling so häufig die Sicht durch diese wabernden Nebelschwaden versperrt wird? Das wollen wir dieses Mal herausfinden.

Was ist Nebel? Eigentlich ist Nebel nichts anderes als eine Wolke, die am Erdboden aufliegt. Es sind Abermillionen von winzigen Wassertröpfchen, die das Sonnenlicht, aber auch das Licht zum Beispiel von Autos, fast völlig verschlucken. Übrig bleibt ein grau-weißer Schleier, der oftmals vor allem im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen kann.

Die Luft, die uns umgibt, besteht aus winzigen Molekülen. Der größte Teil davon sind Stickstoffmoleküle und Sauerstoffmoleküle. Aber die Luft besitzt auch die Fähigkeit eine gewisse Wassermenge in Form von winzigen, für uns nicht sichtbaren Wassermolekülen zu speichern. Diese Menge hängt stark davon ab, wie warm die Luft ist. Warme Luft kann viel mehr Wasser aufnehmen als kalte. Kühlt sich die Luft ab, so kann sie nicht mehr so viel Wasser speichern wie bisher. Das Wasser lagert sich dann für uns sichtbar an kleinen Staubkörnchen oder Salzkristallen, sogenannten Kondensationskernen, an. Diesen Vorgang nennt man Kondensation. Aus den Wassermolekülen sind Wassertröpfchen geworden. Die Wassertröpfchen sind so klein, dass sie nicht zu Boden sinken sondern in der Luft schweben. Es wird diesig. Die Sichtweite nimmt ab. Man kann dann zum Beispiel einen weiter entfernt stehenden Kirchturm nur noch schlecht erkennen. In diesem Fall sprechen die Meteorologen von Dunst. Wenn die Sichtweite unter einen Kilometer fällt, spricht man von Nebel.

Wir haben gesehen, dass die Luft kälter werden muß, damit Nebel überhaupt entstehen kann. Im Herbst ist es nun so, dass die Luft über Tag, wenn sie noch relativ warm ist, jede Menge Wasser aufnehmen kann. Die Nächte sind nun schon sehr lang, und vor allem bei schönem Wetter, wenn also keine schützende Wolkendecke vorhanden ist, kühlen sich der Erdboden und damit auch die darüber liegenden Luftschichten nach Sonnenuntergang stark ab. Dadurch sinkt die Fähigkeit der Luft, die Feuchtigkeit zu speichern. Die Feuchtigkeit kondensiert und es bildet sich Nebel.

Geht am Morgen die Sonne auf und erwärmt die Luft und den Erdboden wieder, dann kann die Luft wieder mehr Wasser aufnehmen und der Nebel verschwindet im Laufe des Tages. Im Winter kann es allerdings vorkommen, dass die Kraft der Sonne nicht ausreicht, den Nebel wieder zu verdunsten. Dann ist es oft tagelang nebelig und trübe.

Meist reicht der Nebel gar nicht besonders hoch, sondern entsteht vor allem in den unteren Luftschichten, die Kontakt zum besonders kalten Erdboden haben. Im Gebirge kommt es daher häufig vor, daß auf den Bergen die Sonne scheint und die Sicht hervorragend ist, während man von dort die in den Tälern wabernden Nebelmassen beobachten kann.

Den Nebel, den wir dieses Mal besprochen haben, nennt man Strahlungsnebel, weil er entsteht, wenn der Erdboden nachts Wärme abstrahlt und sich und die darüber liegenden Luftschichten dadurch abkühlt. Es gibt noch andere Nebelarten. Das Grundprinzip ist aber immer gleich. Die Luft kühlt sich ab und kann nicht mehr so viel Wasser speichern. Nebel entsteht.

Christian P. Neuhaus alias Paul
Foto: Kerstin Reinke

 

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