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Grüne Knäule in den Bäumen

Der Frühling ist da! So langsam belauben sich die ersten Gehölze und einige treiben sogar schon prächtige Blüten aus.

Viele Bäume sind zwar noch kahl, aber das wird sich in den nächsten Wochen rasch ändern, wenn die Sonne weiter so fleißig scheint.

Im Moment kann man hoch in den Wipfeln mancher Bäume grüne Knäule entdecken. Vor allem, wenn man in ländlichen Gebieten ist, sieht man sie zu Dutzenden, bevorzugt in den hohen Pappeln. Von weitem denkt man vielleicht, dass da ganz viele Vogelnester sind. Geht man jedoch näher heran, sieht man die grüne Farbe. Spätestens jetzt weiß man, dass es sich hierbei wohl doch um Blätter handeln muss.

 

Die Mistel – ein Halbparasit

Aber was sollen das bloß für Blätter sein? Schließlich hat der Baum doch noch gar keine neuen Blätter ausgetrieben.
Die Antwort ist erstaunlich: es sind nicht nur Blätter, sondern es sind ganze Gehölze, die sich angesiedelt haben. Die Pflanze heißt Mistel und sie ist ein so genannter Halbparasit.

Parasiten sind Arten (sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren), die andere Arten befallen und ihnen irgendetwas entziehen. Der Parasit ist ein Nutznießer und der Organismus, den er befällt ist der Geschädigte. Man nennt ihn auch Wirt.
Ein Halbparasit entzieht dem Wirt nicht alles was er zum Leben braucht, sondern nur einen Teil.

 

Wie kommt die Mistel auf die Bäume…

Die Mistel wird von Vögeln verbreitet. Diese fressen die Samen, die dann unverdaut als Ausscheideprodukt auf den Bäumen landen oder die Samen bleiben am Schnabel kleben und werden von den Vögeln an Zweigen abgewischt.

 

…und was macht sie da?

Wenn die Sonne ausreichend scheint, fangen die Samen an zu keimen. Es werden Wurzeln ausgebildet, die in die Äste der Wirtspflanze eindringen und schließlich bis zum Leitgewebe des Baumes vordringen. Aus diesem zieht die Mistel Wasser und Nährstoffe ab. Da die Mistel nicht wie der Baum im Boden wurzelt, kann sie sich nicht selber damit versorgen.
Was die Mistel aber selber kann – weswegen sie auch nur ein Halbparasit ist – ist, das Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen, und mit Hilfe ihrer grünen Blätter Photosynthese zu betreiben.

Im Moment (März / April) blüht die Mistel, aber die Blüten sind so klein, dass man sie von unten gar nicht sehen kann (falls Ihr ein Fernglas habt, könnt Ihr sie ja suchen ;o)).

 

Küsse unterm Mistelzweig

In vielen Ländern und manchmal auch bei uns werden Mistelzweige zu Weihnachten aufgehängt. Wenn dann zwei Menschen zusammen darunter stehen, dürfen sie sich küssen. Über die Frage worauf dieser Brauch zurückgeht, gibt es viele Theorien. Dass die Mistel gerade in Weihnachtsbräuche einbezogen wird, liegt wohl daran, dass ihre Früchte im Dezember reif sind.

Silvia Klimenta
Foto: www.online-images.de

 

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