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Kleine Blätterkunde (mit Blätterrätsel)

ROSSKASTANIE
 
Dieses Blatt gehört zur Rosskastanie. Meistens sagt man aber einfach nur Kastanie. Ross ist eine alte Bezeichnung für Pferd. Und da die Blattnarben der Kastanie hufeisenförmig sind, wurde sie Rosskastanie genannt. Blattnarben sind übrigens die Stellen an den Zweigen eines Baumes, die zu sehen sind, wenn man einen Blattstiel vom Zweig abmacht – probiert es einfach mal aus.

Das Blatt der Rosskastanie ist fingerförmig gefiedert. Fingerförmig sagt man, weil es fast so aussieht wie eine Hand, wenn man die Finger auseinander spreizt. Allerdings sind es bei der Rosskastanie meistens 7 Finger und nicht 5 wie bei uns.

Gefiedert heißt es, weil es aus mehreren Teilblättchen, den Fiedern besteht. Das heißt also, dass auf dem Bild nicht 7 Blätter einer Kastanie zu sehen sind, sondern das ganze wird als 1 Blatt bezeichnet.

Der Blattstiel und das Blatt einer Rosskastanie werden ungefähr 10-20cm lang. Der ganze Baum wird 20-30m hoch und auch ebenso breit. Im Moment sind die meisten Blätter schon gelb bis braun gefärbt. Erkennen könnt Ihr den Baum auch ganz leicht an den Früchten. Das sind natürlich die Kastanien, die Ihr bestimmt schon mal gesammelt und damit gebastelt habt.

 


AHORNBLÄTTRIGE PLATANE
 
Das ist ein Platanenblatt. Wie Ihr noch sehen werdet, sieht es einem Ahornblatt sehr ähnlich. Daher kommt auch der vollständige Name: Ahornblättrige Platane.
Die Blätter sind gelappt. Die großen Ausbuchtungen, die man sieht, sind also die Lappen (eine Ausbuchtung nach links, eine nach oben und eine nach rechts). Manchmal sind die rechte und die linke Ausbuchtung noch mal unterteilt, so dass das Blatt nicht 3-lappig, sondern 5-lappig ist.

Der Blattstiel wird ca. 5-10cm lang und das Blatt sogar 15-25cm. Die Platane ist ein stattlicher Baum mit einer Höhe von 25-30m.

Neben den Blättern gibt es ein Merkmal, an dem man eine Platane noch leichter erkennen kann: der Stamm. Die Borke einer Platane, also der äußere Teil des Stammes, blättert nämlich unregelmäßig ab. Der an den abgeblätterten Stellen erscheinende Teil hat eine andere Farbe. Somit ergibt sich ein sehr hübsches Bild von unterschiedlich farbigen Schuppen. Die Farben reichen von verschiedenen Braun- und Beigetönen bis zu Grün.

Die Platane besitzt natürlich auch Früchte. Die sehen sogar den Kastanien ein wenig ähnlich. Aber anders als die Kastanien, die im Herbst in großer Zahl von der Rosskastanie abfallen, bleiben die Früchte der Platane lange hängen. Die Früchte sind kugelig und ungefähr 2-3cm dick. Sie haben ganz viele kleine Borsten. Wenn Ihr eine Platane entdeckt, müsst Ihr mal nach oben in die Baumkrone schauen, da kann man die Früchte hängen sehen. Ein paar Früchte finden sich bestimmt auch auf dem Boden, wer welche davon findet, kann sie ja mal genauer betrachten und vielleicht auch einfach mal öffnen, um zu schauen, wie sie innen aussehen.


 

SPITZAHORN
 
Das ist das Blatt des Spitzahorns. Es gibt viele verschiedene Ahorne – den Bergahorn werdet Ihr später noch kennen lernen.
Das Blatt des Spitzahorns ist gelappt, so wie bei der Ahornblättrigen Platane. Nur sind es hier 5-7 Lappen. Im Gegensatz zum Bergahorn sind die Lappen beim Spitzahorn am Ende spitzer (daher der Name). Jetzt im Herbst färben sich die Blätter langsam gelb bis rot.

Der Blattstiel wird 3-20cm lang und das Blatt bis 15cm. Der Baum wird auch sehr groß, nämlich 20-25m, manchmal sogar bis 30m.

Wenn Ihr einen Ahorn findet und Euch nicht sicher seid ob es nun tatsächlich ein Spitzahorn ist, könnt Ihr das ganz leicht herausfinden. Macht einfach ein Blatt mit Blattstiel von einem Zweig ab und schaut nach, ob aus dem Blattstielansatz weißer Milchsaft austritt. Dies ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass Ihr tatsächlich einen Spitzahorn vor Euch habt.

Die Früchte des Spitzahorns sind geflügelte Nüsschen. Es hängen immer 2 Flügelchen aneinander, die in einer Linie verlaufen. Die Flügelnüsschen habt Ihr bestimmt alle schon einmal gefunden. Man kann einen einzelnen Flügel am Ansatz etwas auseinander ziehen und ihn sich auf die Nase kleben.


 

BERGAHORN
 

Das hier ist ein Blatt vom Bergahorn. Der Name kommt daher, dass der Baum auch in den Bergen in sehr großen Höhen zu finden ist.

Das Blatt ist gelappt wie der Spitzahorn. Aber im Gegensatz zu diesem sind es nur 5 Lappen und wie schon erwähnt sind die Lappen am Ende nicht so zugespitzt wie beim Spitzahorn.

Der Blattstiel wird 3-25cm lang und das Blatt 20cm. Die Herbstfärbung ist ein sehr schönes gelb. Der Bergahorn wird 20-25m hoch, manchmal, wenn die Wuchsbedingungen ganz besonders gut sind, sogar bis zu 40m.

Natürlich hat der Bergahorn keinen Milchsaft, deswegen kann man den Spitzahorn dadurch auch so leicht von ihm unterscheiden. Früchte hat der Bergahorn aber schon. Und zwar auch geflügelte Nüsschen wie der Spitzahorn. Diese kleben ebenso gut auf der Nase.
Einen Unterschied zu den Flügelnüsschen des Bergahorns gibt es: während die beiden Flügelchen beim Spitzahorn ja in einer Linie verlaufen, stehen die Flügelchen des Bergahorn in einem rechten Winkel zueinander. Achtet mal bei Eurem nächsten Herbstspaziergang darauf. Den Unterschied kann man ganz leicht sehen … und Eure Eltern oder Freunde könnt Ihr mit Eurem Wissen bestimmt beeindrucken.

 


WINTERLINDE
 
Dieses Blatt gehört zu einer Winterlinde. Allgemein erkennt man Linden an den herzförmigen Blättern. Der Blattrand ist wie man auf dem Bild ganz gut erkennen kann nicht ganzrandig, sondern es finden sich ganz viele kleine spitze Einbuchtungen, die aussehen wie ein Mini-Sägeblatt. Daher sagt man der Blattrand ist gesägt.

Die Linden, die es hier in Deutschland gibt, auseinander zu halten, ist schwer. Es gibt ein paar Hinweise darauf, ob es sich um eine Winterlinde oder eine Sommerlinde handelt. Zum einen sind die Blätter bei einer Sommerlinde etwas größer als bei einer Winterlinde – wobei das natürlich nicht so leicht zu erkennen ist, wenn man nicht gerade beide Bäume im Vergleich sehen kann. Zum anderen gibt es einen Hinweis, der sehr eindeutig ist: die Früchte. Linden haben erbsengroße runde Nüsschen. Diese hängen an lindgrünen länglichen, schmalen Hochblättern. Die Hochblätter dienen den Nüsschen quasi als Fallschirm, indem sie dafür sorgen, dass die Nüsschen nicht einfach runter auf den Boden fallen, sondern mit dem Wind weggetragen werden. Dadurch kann sich da wo das Nüsschen schließlich landet eine neue Linde aus diesem heraus entwickeln. Wenn das Nüsschen einfach herunter fiele, hätte es meist keine Chance, zu einer neuen Linde zu werden. Es läge dann nämlich im Schatten der Linde, von der es runter gefallen ist und bekäme somit gar nicht ausreichend Sonne ab. Außerdem hätte es auch nicht ausreichend Wasser, denn die große Linde mit ihren großen Wurzeln braucht schon alleine ganz viel davon.
Und nun der Unterschied zwischen den Nüsschen der Sommerlinde und denen der Winterlinde: die Nüsschen sehen recht ähnlich aus, aber die der Sommerlinde haben Längsrippen und sind sehr hart. Man kann sie mit zwei Fingern nicht zerdrücken. Die Nüsschen der Winterlinde haben keine Längsrippen bzw. nur ganz schwache und sind weich, so dass man sie ohne Probleme zerdrücken kann.

Der Blattstiel ist 2-5cm lang und das Blatt 3-10cm (bei der Sommerlinde ist das Blatt 10-15cm lang). Winterlinden werden 10-30m hoch, Sommerlinden sogar bis zu 40m. Die Herbstfärbung ist leuchtend gelb.

Also wie gesagt, eine Linde erkennt ihr leicht an den herzförmigen Blättern und an den Nüsschen mit ihrem Flugorgan, den lindgrünen Hochblättern. Aber definitiv feststellen, um welche der zahlreichen Lindenarten es sich handelt, kann nur jemand, der sich wirklich gut damit auskennt.
Dennoch könnt ihr, wenn ihr eine Linde seht einfach mal ein Nüsschen nehmen und versuchen, es zu zerdrücken. Wenn es sich zerdrücken lässt, könnt ihr dann ganz fachmännisch sagen, dass es keine Sommerlinde sein kann (die Nüsschen lassen sich ja nicht zerdrücken), und wenn sich das Nüsschen nicht zerdrücken lässt, könnt ihr zumindest sagen, dass es keine Winterlinde sein kann.

Text und Fotos: Silvia Klimenta

 

 

Lust auf mehr? Dann schaut euch den zeiten Teil unserer kleinen Blätterkunde an >> ...

 

Und hier erfahrt ihr, warum die Blätter in Herbst bunt werden ...

 

 

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