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Ganz schön giftig: der Fliegenpilz

Der schöne Pilz mit dem roten, weiß gepunkteten Hut ist im wahrsten Sinne des Wortes mit Vorsicht zu genießen, denn er ist ganz schön giftig. Durch sein auffälliges Aussehen signalisiert er Mensch und Tier schon: Ich bin mit Vorsicht zu genießen, nimm lieber deine Finger weg …


Schön ja, aber ...

Die Rede ist vom Fliegenpilz, der mit seinem leuchtend roten Hut mit weißen Tupfen, der einen Durchmesser von 6 bis 15 Zentimeter hat, einfach ins Auge sticht. Wenn es stark regnet, kann es schon mal passieren, dass die weißen Tupfen des Blätterpilzes verschwinden und nur noch ein roter Hut übrig bleibt.

Der Giftzwerg, dessen Stiel zwischen 2 und 20 Zentimetern lang werden kann, hat übrigens auch noch einige Verwandte. Zu der Sippschaft gehört zum Beispiel der Braune Fliegenpilz.

Er hat übrigens viele unterschiedlichen Namen und wird u.a. auch Fliegenteufel, Krötenstuhl, oder Mückenpfeffer genannt. Er wächst in Mitteleuropa sowie in wärmeren Gebieten Nordamerikas. Dort wird er in Nadelwäldern gefunden, wo er bevorzugt unter Fichten wächst. In der Zeit von Juli bis Ende Oktober spießt er aus den Böden und zeigt sich.


... ganz schön giftig

Das Gift – die Ibotensäure – versteckt er unmittelbar unter seiner Huthaut. Das Zeugs ist absolut giftig ist. Damit aber nicht genug, denn es befinden sich auch noch andere Stoffe im Fliegenpilz, die auch schädlich sind. Muscimol beispielsweise sorgt für Halluzinationen und wird gelegentlich als Rauschmittel konsumiert. Wer versehentlich von einem Fliegenpilz nascht, muss bei einer echten Vergiftung mit Schweißausbrüchen und einer Änderung der Herztätigkeit rechnen.

In minimalen Mengen werden die Gifte des Fliegenpilzes in der Homöopathie verwendet und somit zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt.


Woher hat der Pilz eigentlich seinen Namen?

Das liegt daran, dass die Menschen im Mittelalter den Fliegenpilz dafür genutzt haben, Fliegen zu fangen. Dafür würde der Pilz in kleine Scheiben geschnitten und diese dann mit Milch getränkt. Das lockte die Fliegen scharenweise an. Durch das Gift wurden sie getötet.

Warum nun gerade der Fliegenpilz zu den beliebtesten Glücksbringern gehört, ist hingegen völlig unklar. Den Fliegen hat er jedenfalls kein Glück gebracht …

Kerstin Klimenta


Weitere Infos

Möchtest du mehr über den Fliegenpilz erfahren? Dann haben wir noch ein paar Linktipps für dich:

 

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