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Ein eigenes Herbarium erstellen

Langsam kommt die Sonne raus und es wird Frühling! Immer mehr Blumen stecken ihre Köpfe aus dem Boden – alles beginnt zu wachsen und zu sprießen! Da zieht es uns einfach jede freie Minute raus in die Natur. Doch wisst ihr eigentlich mehr über die schönen Blüten und Pflanzen, die uns jedes Jahr erneut erfreuen?

Wer sich künftig näher mit unserer heimischen Flora (Pflanzenwelt) beschäftigen möchte, der sollte sich unbedingt ein Herbarium anlegen.

Ein Herbarium (abgeleitet von dem latainischen Herbar = Kraut) ist eine Sammlung von getrockneten und gepressten Pflanzen und dient Wissenschaftlern zur Dokumentation. Aber natürlich kann sich jeder so ein Herbarium anlegen und sich so mit unserer Botanik besser vertraut machen! Wie wäre es mit einem Jahreszeiten-Herbarium?

Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten und z.T. ganz unterschiedliche Pflanzen! Jetzt beginnt so langsam der Frühling und ihr könnt anfangen, euch auf die Suche nach den ersten Frühblühern machen. Dazu zählen z.B. Schneeglöckchen, Schlüsselblumen, Gelbsterne, Krokusse oder auch Bärlauch. Wenn du eine gefundene Pfanze noch nicht kennst, keine Sorge – das findest du später bestimmt heraus!

Die gesammelten Pflanzen sollten vollständig und von guter Qualität sein. Bei größeren bis großen Pflanzen sollten alle relevanten Pflanzenteile wie Blüte/Frucht, Stängel, Blatt, Spross) vorhanden sein. Achte darauf, dass du nur Pflanzen wählst, die gut erhalten sind. Schneide sie vorsichtig mit einer Schere ab – nicht aus den Boden reißen, denn wenn die Wurzel beschädigt ist, kann die Blume nicht mehr nachwachsen. Gehe vorsichtig und bedächtig mit den Pflanzen um – niemals alles Pflanzen einfach raus reißen!

Die einzelnen Pflanzen kannst du locker in einer Butterbrottüte stecken und dann vorsichtig in einem Korb oder einer Dose aufbewahren. Richtige Botaniker nutzen eine so genannte „Botanisiertrommel“. Dafür kannst du u.a. eine rundes Gefäß aus Blech  - beispielsweise eine runde Chipsdose, die von innen mit Aluminium beklebt ist – verwenden. Darin bleiben die Pflanzen länger frisch und sind auch  davor geschützt, zu sehr gequetscht zu werden.

Du solltest einen Stift und einen kleinen Block parat haben und dir immer notieren, wo und wann du welche Pflanze gefunden hast. Damit du die dir unbekannten Pflanzen später nicht verwechselst, kannst du vorsichtshalber eine kleine Skizze anfertigen. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du das Blatt abreißen und dann direkt mit einem kleinen Bindfaden an die gefundene Pflanzen binden.

Sobald du mit deinen Fundstücken wieder zuhause bist, solltest du die Pflanzen pressen, damit sie nicht vorher verwelken oder beschädigt werden. Wie du Pflanzen richtig presst, erfährst du hier >>

Die Blumen brauchen etwa 14 Tage, bis sie gepresst und getrocknet sind. Und dann heißt es Vorsicht, denn die getrockneten Pflanzen sind sehr empfindlich!

 

Ein eigenes Herbarium anfertigen

Dafür brauchst du

  • einen schönen Ordner (man kann auch einen alten Aktenordner nehmen und diesen aufhübschen!)
  • weißes Papier (Din A4)
  • Pergamentpapier (Din A4)
  • Tesafilm / Kleber
  • Stift

 

Die getrocknete Pflanze wird ganz vorsichtig auf das weiße Blatt geschoben und dort mit einem dünnen Klebestreifen befestigt. Man kann sie auch aufkleben, muss dabei aber wirklich sehr vorsichtig sein.

Auf dem Blatt notierst du den Namen der Blume sowie Datum und Ort des Fundes. Zwischen den einzelnen Blätter sollte zum Schutz immer ein Blatt Pergamentpapier dazwischen legen.

Und wer mag, kann natürlich auf einem gesonderten Blatt notieren, was er alles über die jeweilige Pflanze herausgefunden hat!

 

TIPP: Wem das alles zum umständlich ist, das kann seine Pflanzen auch einfach abfotografieren und sich ein digitales und vor allem „frisches“ Herbarium erstellen. Zu jedem Foto schreibst du dann, wann und wo du die Pflanze fotografiert hast und recherchierst ein paar wichtige Details.

Auf jeden Fall wünschen wir dir viel Spaß in der Natur!

 

Text: Kerstin Klimenta
Foto: Gabi Schoenemann / pixelio.de

 

Weitere Infos zum Thema:

 

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