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Naturwander Wattenmeer

Viele Familien verbringen einen Teil der Ferien an der Nordsee. Die Nordsee ist etwas ganz besonderes, denn hier kann man an vielen Stellen beobachten, dass das Meerwasser mal ganz nah am Strand ist und dann langsam aber sicher wieder verschwindet. Dieses Phänomen nennt sich Gezeiten.

 

Über die Gezeiten

Ist das Meer weit entfernt, spricht man von Ebbe und ist es nah von Flut. Bei Ebbe ist das Meerwasser natürlich nicht einfach verschwunden, sondern es findet eine Umverteilung der Wassermassen auf der Erde statt. Schuld daran ist der Mond. Durch seine Anziehungskraft wird das Wasser auf der dem Mond zugewandten Seite der Erde angezogen. Deswegen entsteht hier ein Flutberg. Auch auf der genau gegenüberliegenden Seite der Erde entsteht ein Flutberg. Dieser wird meistens mit der Zentrifugalkraft der Erde begründet. Die Zentrifugalkraft entsteht durch die Drehung der Erde. Das ist wie bei einem Kettenkarussell, bei dem man durch die Drehung mit seinem Sitz nach außen gedrängt wird. Genauso soll auch das Wasser nach außen gedrängt werden. So ganz einig sind sich die Wissenschaftler hier aber nicht.

Das Meer steigt und fällt jedenfalls zweimal am Tag. Das liegt daran, dass die Erde sich pro Tag einmal um sich selber dreht. Somit entsteht also an einer bestimmten Stelle auf der Erde zweimal am Tag ein Flutberg – einmal, wenn diese Stelle auf der Seite des Mondes ist und einmal, wenn sie auf der gegenüberliegenden Seite ist.

Allerdings finden Ebbe und Flut nicht jeden Tag zum selben Zeitpunkt statt, denn der Mond bleibt nicht immer auf derselben Position stehen. In 28 Tagen bewegt er sich nämlich einmal um die Erde herum. Deswegen verschieben sich die Gezeiten jeden Tag um 48 Minuten. Und weil man die Gezeiten so genau berechnen kann, gibt es auch so genannte Gezeitenkalender, die zum Beispiel für die Schifffahrt sehr wichtig sind.

 

Was ist Watt?

Als Watt wird übrigens der Teil des Meeresbodens eines Wattenmeeres bezeichnet, der bei Ebbe trocken fällt. Allerdings gibt es unterschiedliche Arten von Watt. Manchmal ist es ganz hart und man kann bequem auf ihm laufen, manchmal ist es aber auch ganz weich und man sinkt tief ein. Ist das Watt besonders hart, besteht es vor allem aus Sand. Wenn es sehr weich und matschig ist, dann ist dafür der Schlick verantwortlich. Das ist nichts anderes als Schlamm und besteht aus ganz feinkörnigem Material und viel Wasser.

 

Naturwunder Wattenmeer

Was auf den ersten Blick etwas unansehnlich wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als wahres Wunderwerk der Natur. Denn Schlick, Sand und die vielen Priele dazwischen stecken voller Leben: Muscheln, Würmer, Krebse und allerlei anderes Getier tummeln sich im Nährboden der Nordsee – die Nahrungsgrundlage vieler Fische und Seevögel.

 

Bedrohtes Wattenmmer

Doch das Wattenmeer, dessen Aussehen sich bei jeder Flut ändert, ist in großer Gefahr. Auslaufendes Öl, giftige Algenblüten, mysteriöse "schwarze Flecken" und eine Vielzahl menschlicher Einflüsse drohen das sensible Ökosystem aus dem Gleichgewicht zu bringen oder sogar zu zerstören. Auch unberechenbaren Sturmfluten nagen an den Küsten und holen sich so nach und nach immer wieder ein Stückchen Land zurück...

Die Umweltstiftung WWF kämpft seit vielen Jahren für ein geschütztes Wattenmeer – mit Erfolg: Die drei Wattenmeerstaaten Dänemark, Deutschland und Niederlande arbeiten mittlerweile zusammen und haben ihre Wattenmeeranteile als Schutzgebiet ausgewiesen.

Bei uns in Deutschland wird das Wattenmeer durch den Einsatz der Umweltstiftung sogar Nationalpark angesehen. Das bedeutet, dass hier die Natur großflächig und möglichst unbeeinflusst erhalten beleiben soll. Nationalparks sind in der Regel offen für Besucher und halten auch wichtige Informationen über das Gebiet für die Besucher bereit.

 

Mehr über Watt und Co

Weitere Informationen über das Wattenmeer bekommst du auf folgenden Internetseiten:

 

 

Fotos: pixelio.de

 

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