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Die faszinierende Welt der Insekten

Insekten (Insecta)- auch Kerbtiere oder Kerfe genannt - sind die größte Tiergruppe der Erde. Käfer, Schmetterlinge, Fliegen, Bienen, Heuschrecken, Mücken, Ameisen – alle gehören sie zu der Gruppe der Insekten.

 

Unglaubliche Artenvielfalt

Ihre Artenvielfalt ist unverstellbar - mindestens 80% Prozent der uns bekannten Tierarten gehören dazu. In Zahlen ausgedrückt sind über 1 Million Arten. Die Rede ist wohl bemerkt von den bekannten Arten, denn es wird vermutet, dass die Zahl um ein vielfaches höher ist, denn insbesondere in den Regenwäldern werden noch Millionen unentdeckter Arten vermutet.

 

Was ist ein Insekt?

Insekten sind wirbellose Tiere, sie haben also keine Wirbelsäule. Insekten haben einen harten äußeren Körperpanzer aus Chinin und sechs gegliederte Beine. Ihr Körper besteht aus drei Abschnitten: Kopf, Brust und Hinterleib. Augen, Mundwerkzeuge und Fühler befinden sich am Kopf, während Beine und Flügel mit dem mittleren Brunstsegment verbunden sind. Im hinteren Segment befinden sich Herz, Darm und Fortpflanzungsorgane des Insekts.

Der Name wurde im 18. Jahrhundert aus dem lateinischen insectum eingedeutscht. Dies gehört zu in-secare, was soviel wie „einschneiden“ heißt. Demnach ist ein Insekt einfach ein „eingeschnittenes (Tier)“, was letztlich auf die dreiteilige Körpergliederung zurück zu führen ist.

Aber nicht jedes Krabbeltier ist auch ein Insekt! Spinnen und Krebse ähneln den Insekten, aber sie bilden ihre eigene Tiergruppe. Charakteristisch ist wirklich die Gliederung in drei Teile.

 

Aufbau des Insekts

 

 

Anders als wir Menschen haben die Insekten ein so genanntes Außenskelett. Ihre harte Körperhülle hält das Lebewesen zusammen und schützt gleichzeitig die empfindlichen Weichteile im Inneren des Panzers.

 

Fassettenauge

Insektenaugen sind ganz anders aufgebaut als unsere. Viele Insekten haben ein Fassettenauge, das sich aus vielen hundert Einzellinsen zusammensetzt. Die Fassetten nehmen nur einen kleinen Teil der Umwelt wahr. Erst im Gehirn wird dann das ganze Bild zusammengesetzt. Je mehr Facetten die Augen haben, desto klarer ist das Bild. Manche Insekten sehen sehr schlecht, andere wie z. B. die Fliegen oder auch Libellen können recht gut sehen.

 

Atmung

Insekten haben keine Lungen. Entlang des Körpers verfügen sie über viele kleine Löcher, durch die sie Luft aufnehmen können.

 

Lebensweise

Insekten oder auch Spinnen gibt es überall, und zwar nicht nur oberhalb der Erde. Auch im Boden wimmelt es nur so von Würmern, Ameisen und sonstigen meist auch winzigen Krabbeltieren.

Viele Insekten können sich durch Gestalt und Farbe meist sehr gut ihrer Umgebung anpassen und sich so tarnen, dass sie für ihre Umwelt kaum zu erkennen sind.

Eine Besonderheit innerhalb der Insekten stellen verschiedene Arten von staatenbildenden Insekten dar.

Diese Form des Zusammenlebens hat sich unabhängig voneinander z. B.  den Termiten, Ameisen, Bienen oder Wespen entwickelt.

In diesem Insektenstaates übernehmen Einzeltiere eine bestimmte Rolle innerhalb der Gesellschaft.  Die Fortpflanzung übernehmen oft nur sehr wenige Geschlechtstiere innerhalb des Insektenstaates, manchmal – wie bei den Bienen – ist es nur eine einzige Königin, die befruchtete und unbefruchtete Eier legt.

 

Fortpflanzung

So vielfältig und verschieden die Insektenarten auch sind, so unterschiedlich sieht auch ihre Fortpflanzungsweise aus.
Bei den Honigbienen produziert das als Königin bezeichnete, fortpflanzungsfähige Weibchen im Verlaufe mehrerer Jahre Tausende befruchteter Eier, während die Männchen oder Drohnen kurz nach der Paarung sterben.
Bei anderen Arten wie der Eintagsfliege haben sowohl Männchen als auch Weibchen nach der Paarung eine nur noch kurze Lebensspanne.
Bei einigen Insekten entwickelt sich der Nachwuchs sogar aus unbefruchteten Eiern.

Auch die Strategie der Entwicklung von Eiern variiert stark unter den Insekten. Manche Insekten bringen lebende Junge zur Welt, bei anderen Arten wiederum findet die gesamte Entwicklung innerhalb des Körpers der Weibchen statt und bei der Geburt erfolgt die Verpuppung.

Die meisten Insekten legen jedoch ihre Eier jedoch ab, und die Jungen schlüpfen außerhalb des elterlichen Körpers.

Auch die Eiablagegewohnheiten weichen bei den unterschiedlichen Arten z. T. stark voneinander ab. Zahlreiche Insekten legen einzelne Eier oder Eiklumpen an jenen Pflanzen ab, von denen sich die Larven ernähren.
Andere legen ihre Eier in die Gewebe der Futterpflanze, wodurch an den Blättern oder Stängeln der Pflanzen Schwellungen oder Gallen entstehen.

Ein Charakteristikum der Entwicklung von Insekten von der Geburt bis zur Reife ist die Metamorphose, also der Wandel über eine oder mehrere unterschiedliche unausgereifte Formen bis zum Erwachsenenstadium und bei den meisten Insekten erfolgt irgendeine Art der Metamorphose.

Bei einigen wenigen Arten jedoch ähnelt das neugeborene Insekt schon seinen Eltern …

 

Rekorde aus dem Insektenreich

  • Mit 21 Zentimetern hält der südamerikanische Bockkäfer (Titanus giganteus) den Längenrekord
  • Deinacrida heteracatha stammt aus Neuseeland und wiegt bis zu siebzig Gramm
  • Der südamerikanische Riesenkäfer Megasoma acteon ist neun Zentimeter lang, fünf Zentimeter breit und vier Zentimeter dick
  • Nanosella fungi lebt in Nordamerika und misst gerade mal 0.25 Millimeter
  • Weibchen der Gattung Graphognathus kommen ohne Männchen aus: Sie vermehren sich ungeschlechtlich
  • Die Fassettenaugen einer Libelle bestehen aus 10.000-35.000 Einzelaugen und liefern dem Raubinsekt ein mosaikartiges Bild seiner Umgebung. 
    (Quelle:www.insecta.ch)

 

 

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